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Number 23

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 22.08.2007
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 03.08.2007
   
Deutscher Titel: Number 23
Originaltitel: The Number 23
Land / Jahr: USA 2007
Genre: Mystery
   
Regie:  Joel Schumacher
Darsteller:  Jim Carrey. Virginia Madsen , Logan Lerman , Danny Huston , Coier Amerson , Alan Kemper Armani , Michelle Arthur , Meghan Ashley , Patricia Belcher , Lulu Brud , Paul Butcher , Lynn Collins
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 23
Laufzeit: 94 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Warner Brothers Home Video
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Walter Sparrow ist heillos von der Zahl 23 besessen. Dadurch verwandelt sich sein bisher beschauliches Leben in ein Inferno psychischer Qualen, die nicht nur ihn selbst, sondern auch seine Familie das Leben kosten könnten. Ausgelöst wird Walters fixe Idee durch einen seltsamen Roman mit dem Titel "Die Zahl 23", den er nicht mehr aus der Hand legen kann – er muss sich zunächst den Geheimnissen seiner Vergangenheit stellen, bevor er das Leben mit seiner Frau Agatha und seinem halbwüchsigen Sohn Robin fortsetzen kann.

Den Roman hat Walter von Agatha zum Geburtstag bekommen. Es geht darin um einen schockierenden Mordfall, der wie ein bizarres, unfassbares Spiegelbild von Walters eigenem Leben erscheint. Der Held des Romans ist ein grüblerischer Detective namens Fingerling, und in seiner Geschichte kommt es immer wieder zu Szenen, die Walter an seine eigene Biografie erinnern. Während das Buch ein Eigenleben entwickelt, wird Walter von dem schrecklichsten und sinnfälligsten Versatzstück infiziert: Fingerlings Besessenheit mit den ungeahnten Mächten der Zahl 23.

Diese Besessenheit zieht sich durch das gesamte Buch und beginnt auch von Walter Besitz zu ergreifen. Überall in seiner Umgebung entdeckt er diese Zahl, und allmählich glaubt er, er sei genau wie Fingerling verdammt, einen Mord zu begehen. Walter wird von albtraumhaften Halluzinationen gepeinigt, durch die er nicht nur das grausige Schicksal seiner eigenen Frau voraussieht, sondern auch das seines Freundes Isaac French. Walter muss also unbedingt die Geheimnisse des Buchs ergründen – denn es geht buchstäblich um Leben und Tod.

Wenn es ihm gelingt, die Mächte hinter der Zahl 23 zu entfesseln, kann er vielleicht auch seiner Zukunft eine neue Richtung geben.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Das Bonusmaterial ist für eine Single-Disc DVD auf dem ersten Blick ziemlich umfangreich. So wird es gleich zu Anfang in zwei Kategorien aufgeteilt, zum einen in den "All Access Pass", der sich um das Bonusmaterial zum Film selbst kümmert und dann in die Kategorie "Über den Film hinaus".

In ersterer finden wir zunächst 15 erweiterte Szenen und ein alternatives Ende vor. Mit dem Menüpunkt "weitere Specials" sind zehn kleine Featurettes zu allen möglichen Themen gemeint, die durchaus interessant sein können. Außerdem finden wir einen Audiokommentar zur Kinoversion vor. Das Making Of zum Film läuft ca. 22 Minuten und ist sehr interessant, da hier nicht nur die übliche Lobhudelei stattfindet, sondern auch viele interessante Interviews gezeigt werden. "Die Entstehung von Fingerlings Welt" zeigt uns elf Minuten "Hinter den Kulissen"-Material und zeigt noch einen dichteren Blick auf die Entstehung, das Design der Welt, allerdings wird hier etwas mehr Lob ausgesprochen. Wer dachte das war schon alles darf sich freuen, in dieser Kategorie findet sich auch noch der US-Kinotrailer vor.

In der zweiten Kategorie können wir dann erfahren, wie man seine Lebenszahl findet und auch einiges über diese Zahl erfahren. Aber auch über das Rätsel 23 wird ca. 25 Minuten gesprochen.

Und dann können wir am Anfang, nach der Auswahl von "Film Starten" noch auswählen ob wir den Director´s Cut oder die Kinoversion sehen wollen. Beim DC besteht allerdings nur die Möglichkeit das ganze auf Englisch mit deutschen Untertiteln zu sehen. Schade, dass Warner sich nicht entschlossen, hat die fehlenden Stellen nachzusynchronisieren, bei einem derart aktuellen Film sollte dies nicht zu teuer und zu aufwendig sein. Auch wäre es eine Möglichkeit gewesen, nur die neuen Szenen auf Englisch zu lassen.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Zunächst gönnen wir uns den "Ingo/Raubkopierer sind Verbrecher"-Spot, bevor es dann ohne weitere Trailer in das Menü geht. Dort angekommen erwartet uns ein Menü das aus Filmszenen in Cinemascope besteht, die sich gerne auch mal auf das ganze Widescreenbild ausweiten. Musik, Zusammenstellung der Szenen und das Design der Menüpunkte schaffen schon eine schöne düstere Atmosphäre als Einstimmung auf den Film. Dieser Stil wird auch bei der Szenenauswahl beibehalten, die restlichen Menübilder sind dann allerdings nur noch Stillframes. Schade, denn es fing so gut an.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Beim Bild sind wir von Warner in letzter Zeit zumindest auf der DVD-Seite nicht gerade Perfektionismus gewohnt. Leider setzt sich dieser Trend auch wieder bei diesem Titel fort. Doch fangen wir zunächst mit dem Positiven an: Das Bildmaster ist wie immer frei von Defekten und Verunreinigungen. Hier können wir schon fast einen Punkt setzen. Denn im Bild finden wir immer wieder unruhige Stellen, fast durchgängig könnte man sagen finden wir Rauschen vor. Dieses wird teilweise auch von der Kompression verursacht, die einfach zu hoch ist. Die meiste Zeit befindet sich die Datenrate zwischen drei und viereinhalb Mbps, das unterbietet sogar noch die alten Sony-Zeiten und sorgt sogleich für einen matschigen Gesamteindruck.

Vielleicht hätte man die Datenrate ein wenig erhöhen sollen, denn dann hätten sich die meisten Probleme in Luft aufgelöst. Denn ein guter Schärfehämmer ist immer eine zu niedrige Datenrate. Und der erfahrene Leser ahnt es: Nur selten, fast nie, finden wir ein wirklich scharfes Bild vor. Klar wir haben schon Schlimmeres gesehen, jedoch können wir bei einem aktuellen Titel eines Majorlabels Besseres erwarten. Besonders die Tiefenschärfe ist quasi nicht vorhanden. Aber auch viele Details gehen dem Bild verloren, dies liegt aber zum Teil auch am zu harten Kontrast, der wohl für eine düstere Atmosphäre sorgen soll. Ein wenig zu viel des Guten, denn schwarze Flächen wirken, als fräßen sie Details. Die Farbgebung an sich ist sehr wechselhaft. Meist wirken die Farben unnatürlich, allerdings wechselt der Grundton der Farben in vielen Szenen, denn dies ist vom Regisseur als Stilmittel so gewollt und daher für unsere Wertung zu vernachlässigen.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Nicht viel gibt Aufschluss darüber, dass man den dritten Lautsprecher im Rear-Bereich hinzuschalten sollte, wer allerdings aufs Label der DVD blickt, ahnt es schon: Hier wurde in Dolby Digital 5.1 EX abgemischt. Zwar wird wie bei Warner üblich nur wenig "tam tam" darum gemacht, doch lohnt es sich wirklich. Schon im normalen 5.1-Betrieb stellt sich die Abmischung als ungemein räumlich heraus, mit dem zusätzlichen Lautsprecher kommt noch das gewisse Maß an Präzision hinzu, welches gefehlt hatte. Warner hat den EX-Ton entsprechend geflaggt, in der Regel sollte also jeder Receiver das Signal als 5.1 EX erkennen.

So haben wir hier zwar einen eher ruhigen Mystery-Thriller, doch sollte man nicht meinen, dass deshalb auch der Soundtrack ruhig sein muss. Neben einigen Effekten wurde auch der Score interessant abgemischt. Auch die Stimmen klingen sauber, unverfälscht und gut verständlich. Insgesamt also eine ordentliche Leistung die Warner da abliefert. So trägt der Ton in beiden Sprachfassungen nahezu identisch das seinige zur Atmosphäre bei.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Obgleich der Titel noch relativ gut abschneidet, sind wir von Warner als DVD-Käufer erneut enttäuscht. Es drängt sich immer mehr der Verdacht auf, die DVD werde gewollt schlechter gemacht als sie ist, um dem Ottonormalverbraucher die neuen Medien schmackhaft zu machen. Auch können wir uns nur fragen, ob es eine neue Sparmaßnahme ist, dass die Bonusmaterialien nicht auf eine zweite DVD ausgelagert werden. Galt diese doch früher als werbewirksames Mittel, um Kunden zum Kauf zu animieren. Und nebenbei hätte man dann locker noch die Datenrate des Films steigern können.

Wer Fan des Mysteriums um die Zahl 23 ist, kommt um diesen Titel wohl nur schwerlich herum, aufgrund der dargebotenen Qualität sollte zum aktuellen Preis der Gang zur Videothek dem Kauf allerdings zunächst vorgezogen werden.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

NUMBER 23, der neueste Psycho-Thriller-Beitrag des Kultregisseur Joel Schumacher (NICHT AUFLEGEN, MAKELLOS), gehört offensichtlich zu den am härtesten kritisierten Genrewerken im Jahre 2007. Vielerseits verwarf man den Film gar komplett, nannte ihn blödsinnig, spannungslos und fehlbesetzt. Schumacher sei von seinen anspruchsvollen Glanzleistungen à la FALLING DOWN weit entfernt. NUMBER&n[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

   


 

 

Jim Carrey einmal anders und es funktioniert. Die DVD erscheint in einer soliden, aber wechselhaften Bildqualität und einem schönen Soundmix. Ärgerlich ist es allerdings, dass die Unrated Fassung hier nur als Bonus im Englischen Original vorliegt. Hier hätte man die deutsche Sprachfassung ohne Probleme auch für den Director´s Cut verwenden können. So bleiben uns nur deutsche Untertitel.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 3/5 lesen>>

 
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