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Die unendliche Geschichte - Sonderedition

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 05.05.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 22.04.2003
   
Deutscher Titel: Die unendliche Geschichte
Originaltitel: The Neverending Story
Land / Jahr: D 1984
Genre: Fantasy
   
Regie:  Wolfgang Petersen
Darsteller:  Barret Oliver , Noah Hathaway , Tami Stronach
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Hintergrundinfos über die jungen Stars
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 25
Laufzeit: 97 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Ständig wird der kleine Bastian von seinen Klassenkameraden schikaniert. Wieder einmal auf der Flucht vor seinen Peinigern, rettet er sich eines Tages in ein Antiquariat, wo er auf einen alten Buchhändler trifft. Der sonderbare Mann warnt Bastian vor dem Lesen eines geheimnisvollen Buches. Doch Leseratte Bastian kann daraufhin natürlich erst recht nicht widerstehen. Kurzerhand "leiht" er sich das Buch heimlich aus, um sich damit auf den dunklen Dachboden seiner Schule zurückzuziehen. Kaum mit der Lektüre begonnen, beginnt auch schon seine Reise in die geheimnisvoller Welt Phantasiens - eine Welt der Winzlinge, Rennschnecken, Felsenbeißer und Glücksdrachen! Doch Phantasien ist vom Untergang bedroht, und seine Bewohner sind auf der verzweifelten Suche noch einem mutigen Helden, der sie vor der Vernichtung durch das "Nichts" bewahren kann. Phantasien scheint bereits verloren, als Bastian endlich begreift, welche Rolle er in der "unendlichen Geschichte" wirklich spielt...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Als Extra darf zunächst die gelungene Verpackung erwähnt werden. Es handelt sich hierbei um ein DigiPak, das allerdings wie ein Buch aufgemacht wurde und tatsächlich in der Mitte auch einige Seiten mit Informationen rund um die Hauptdarsteller enthält.

Die Extras wurden auf einer zweiten DVD untergebracht, so dass die komplette Datenrate der ersten DVD nur für den Hauptfilm zur Verfügung steht. Als erstes "Extra" sollte sicherlich der Film an sich erwähnt werden, der auf der zweiten Scheibe als amerikanische Version vorliegt. Diese Fassung enthält den englischen Originalton (da der Titel für die Auswertung in Amerika auf Englisch gedreht wurde) und weist auch eine leicht andere Schnittfassung auf. Auch wird hier nicht die geniale Musik von Klaus Doldinger, sondern ein Substitut von Giorgio Moroder genutzt. Dazu kommt der Titelsong, der in der amerikanischen Fassung von Limahl gesungen wird. Zum Film gibt es auf Wunsch deutsche Untertitel.

Ebenfalls enthalten ist eine Dokumentation zur Entstehung des Films, die 1984 vom Südwestfunk in Stuttgart produziert wurde. Leider läuft diese Dokumentation nicht wie angegeben 60 Minuten, sondern ist bereits nach knapp 50 Minuten vorbei.

Wer in der amerikanischen Fassung den wirklich schmalzigen Titelsong von Limahl gut findet, kann diesen auch solo im Videoclip erleben.

Dazu gesellen sich einige Bilder der Dreharbeiten, sowie das Spiel "Auryn Quest", das sich zwar an die Geschichte von Michael Ende anlehnt, jedoch ein bisschen deplatziert wirkt. Irgendwie wollten wir dann aber doch weiter die DVD schauen, und nicht am PC irgendwelche Spiele spielen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Beim Menü hat man sich offenbar Mühe gegeben, bzw. Mühe geben wollen. Denn auch wenn der Vorsatz, ein schickes 3D Menü zu kreieren, sicherlich löblich ist, so bringt es nichts, wenn dieser Vorsatz nur halbherzig umgesetzt wird.

Nichts gegen 3D - 3D kann wirklich prima aussehen, wenn der entsprechende Operator motiviert ist, gut ist und genügend Zeit für eine solche Umsetzung hat. Leider wirken die Menüs wie mit der heißen Nadel gestrickt. Das hat zur Folge, dass Bastian im Menü nicht unter einer Decke, sondern innerhalb eines Granitblocks zu sitzen scheint. Insgesamt fühlt man sich hier eher an die Standardfiguren aus der Software "Poser" erinnert, die in eine sehr rudimentäre Umgebung platziert wurden. Besonders professionell sieht das Ergebnis auf jeden Fall nicht aus. Eventuell hätte man hier besser in solide Hausmannskost, als in dieses Experiment investieren sollen.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Anders als bei der Veröffentlichung der "Plain Vanilla" Fassung Ende letzten Jahres angekündigt, wurde das Master dieser Fassung doch noch einmal überarbeitet und aufgemöbelt.

Die Farben sind insgesamt brauchbar ausgesteuert, könnten manchmal aber auch um einige Nuancen stärker ausgeprägt sein. Die Schärfe des Bildes liegt im oberen Mittelfeld, wobei das Ergebnis für einen Film, der fast 20 Jahre alt ist, wirklich schon gelungen ist. Der Kontrast ist ein wenig zu stark ausgeprägt und lässt besonders bei den Aufnahmen aus der realen Welt den Himmel leicht überstrahlen.

Die Kompression arbeitet unauffällig, was allerdings aufgrund der brachialen Datenrate von um die 8 MBit nicht weiter verwundert. Der eingesetzte Rauschfilter verursacht selten einen Mattscheibeneffekt, so dass man das Gefühl hat, unbewegte Bildteile würden eingefroren. Störend ist dieser Effekt aber nicht.

Dennoch: besser hat "Die unendliche Geschichte" auf DVD noch nie ausgesehen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Beim Ton gibt es nicht viel zu vermelden. Zwar wurde "Die unendliche Geschichte" auf Dolby Digital 5.1 aufgepustet, der Originalmix ist und bleibt jedoch nur stereo. So bleiben die hinteren Lautsprecher fast durchgängig stumm und das Geschehen verteilt sich moderat auf die vorderen Lautsprecher.

Hier wäre sicherlich mehr zu machen gewesen, so klingt der Soundtrack leider sehr zahm und wird dem Anspruch, den man an eine 5.1 Mehrkanalmischung stellt, nicht gerecht. Klangtechnisch gibt es allerdings nichts zu beanstanden.

   
 
Wertung:
  (ausreichend)
       
Gesamtwertung:

Lange Zeit haben die Fans gewartet, bis Ufa Home Entertainment gegen Ende letzten Jahres endlich die Standard-Auflage ohne nennenswerte Extras auf DVD veröffentlichte. Nun schiebt die Ufa eine Special Edition in einem Buch-Imitat nach. Leider ist nicht viel an Extras dazu gekommen, denn die englische Filmfassung gab es auch bereits auf der 1-Disc Variante. So gesehen ist also nur die knapp 50 Minuten lange Dokumentation des Südwestfunks dazu gekommen, sieht man einmal von dem enthaltenen Computerspiel ab.

Die Verpackung ist sehr hochwertig geworden und vermittelt auch haptisch einen gewissen Wert, von dem sich so manch andere DVD eine Scheibe abschneiden könnte.

Bild und Ton sind gelungen, auch wenn die DVD natürlich keine neuen Rekorde aufstellt und aufgrund des Alter des Films auch keine Rekorde aufstellen kann. Technisch gibt es nichts zu bemängeln, wenngleich beim Ton sicherlich wesentlich mehr drin gewesen wäre, sofern man gewollt hätte.

Letztlich ist nur der hohe Preis von ca. 30 Europäern der Grund, warum man sich die Anschaffung dieser DVD gut überlegen sollte. Für so viel Geld bekommt man nämlich erschreckend wenig Extras geboten, auch wenn die Verpackung sehr ansprechend ist.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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