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My private Idaho

Special Edition

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 20.12.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 26.09.2005
   
Deutscher Titel: My private Idaho - Das Ende einer Unschuld
Originaltitel: My Own Private Idaho
Land / Jahr: USA 1991
Genre: Drama
   
Regie:  Gus Van Sant
Darsteller:  River Phoenix , Keanu Reeves , James Russo , William Richert , Udo Kier
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 39
Laufzeit: 100 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Der an Narkolepsie leidende Stricher Mike Waters sucht in den Straßen von Portland nach seiner Mutter, die er seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Die Mutter findet er nicht, dafür aber seine große Liebe: Scott Favor, Sohn des Bürgermeisters der Stadt. Auch wenn Scott seine Liebe nicht so erwidert, wie sich Mike das wünscht, verbindet die beiden doch eine innige Freundschaft. Gemeinsam ziehen sie durch die Stricher- und Drogenszene von Portland. Doch Mikes Schlafattacken werden immer heftiger. Nicht selten überfällt ihn die Krankheit in gefährlichen Situationen, aus denen ihn Scott immer wieder retten muss. Eines Tages beschließen die Freunde, die Stadt zu verlassen, um nach Idaho zu gehen. Dort soll sich Mikes Mutter angeblich aufhalten. In Idaho erfahren sie, dass die Gesuchte mittlerweile in Italien lebt. Mit dem Geld eines exzentrischen Freiers gelingt es ihnen, eine Reise nach Europa zu bezahlen. Sie machen sich auf den Weg, müssen in Italien allerdings feststellen, dass Mikes Mutter schon wieder weitergezogen ist. Während Mikes Enttäuschung groß ist, verliebt sich Scott unsterblich in Carmella. Mike kehrt allein in die USA zurück...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras der zwei DVDs umfassenden "Special Edition" können sich sehen lassen. Dass es letztlich nur für ein "gut" reicht, liegt vor allem an den längsten Extras, die den Umfang zunächst ungeheuer groß erwarten lassen, sich dann aber doch als etwas "anders" herausstellen. Die erste DVD bietet zwei Trailer und die restlichen Features befinden sich komplett auf der zweiten Disc, die mit einer Laufzeit von insgesamt fünf (!) Stunden angegeben wird.

Als erstes gibt es ein 42 Minuten langes Making Of, das aber weniger ein klassisches Making Of darstellt, sondern überwiegend aus Interviewausschnitten, Filmszenen und Archivmaterialien besteht. Leider kommt auch nicht der Regisseur oder Darsteller zu Wort, sondern "nur" der Cutter, die Kameramänner und der Produktionsdesigner. Man kann sich diesen Beitrag als Ganzes ansehen oder aus sieben Kapiteln wählen.

Des weiteren gibt es eine Dokumentation mit dem Namen "Kings of the Road", das aus 11 Kapiteln besteht und eine Laufzeit von stolzen 44 Minuten hat. Der Filmwissenschaftler Paul Arthur wurde 2004 interviewt und befasst sich mit Gus van Sants Adaption zweier Shakespeare-Werke in "My private Idaho". Wer sich also mit dem kulturellen Einfluss beschäftigen will, hat bei dieser DVD ausreichend Möglichkeiten dazu.

Als nächstes Extra gibt es sieben nicht verwendete Szenen mit einer Laufzeit von knapp 13 Minuten.

Den letzten und von der Minutenzahl her deutlich längsten Teil machen die Interviews aus, wobei der erste, das mit Produzentin Laurie Parker und der Schwester von River Phoenix geführt wurde und rund 20 Minuten dauert, das letzte Feature ist, zu dem auch ein Bild vorhanden ist. Die beiden folgenden Interviews, die insgesamt eine wahnwitzige Laufzeit von rund drei Stunden haben, stehen nur als Audiospur zur Verfügung, die dann im Menü abgespielt werden. In den Interviews, die beide Ende 2004 entstanden und in denen auch Gus van Sant zu Wort kommt, wird über seine Filme philosophiert und welchen Einfluss "My private Idaho" insgesamt hatte.
Aufgrund der Tatsache, dass diese Interviews ohne Bild daherkommen und nur in Englisch ohne Untertitel vorhanden sind, dürften diese Extras für die Meisten uninteressant sein.

Insgesamt verdient sich die DVD in dieser Katergorie knapp ein "gut". Die beiden Dokus und die entfernten Szenen sind interessant und die langen Interviews bieten genügend Diskussionsstoff für alle sich dafür interessierenden Personen.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

An und für sich ist das Menü ganz nett, allerdings kann man Animationen an einer Hand abzählen. Diese sind nämlich nur im Hauptmenü vorzufinden, sodass sich sämtliche Untermenüs mit Standbildern zufrieden geben müssen. Farblich ist die gesamte Präsentation in einem Rosa-Braun-Ton gehalten, der in den "Einstellungen" leider etwas abweicht - hier hätte man etwas mehr Aufmerksamkeit investieren können. Die zweite DVD bietet den gleichen Aufbau. Erfreulicherweise sind beide Menüs 16:9 codiert und haben außerdem im Hauptmenü Musik zu bieten.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Die Bildqualität erweist sich leider als durchwachsen, was bereits zu Beginn des Films offensichtlich wird. Während das Firmenlogo zunächst einen unsauberen Bildstand erkennen lässt, weist der eigentliche Film eine ordentliche Bildruhe aus. In den ersten Minuten wird auch bereits einer der weniger störenden Mängel auf, nämlich immer wiederkehrende Defekte in Form von Kratzern und Staub.

Immer wieder fällt außerdem leichtes Rauschen und zum Teil dezente stehende Rauschmuster auf. Ein weiteres Manko ist das wechselnde Schärfeniveau. Während einige Szenen durchaus angenehm scharfe Bilder zeigen, überwiegt leider ein nur angenehmes Niveau, dass das Bild immer wieder leicht matschig und weich aussehen lässt. Insgesamt ist das Ergebnis zwar noch befriedigend, doch etwas detailliertere Bilder wären erfreulich gewesen.

Farbtechnisch wird man bereits im Menü auf eine leicht verfälschte Optik vorbereitet, denn "My private Idaho" zeigt überwiegend warme Töne, die durch einen gewissen Braunstich nochmals verstärkt werden. Der Kontrast gehört zu den besseren Eigenschaften des Transfers und wird von einem meist guten Schwarzwert begleitet.

Neben den angesprochenen Rauschmustern sind nur selten leichte Artefakte zu erkennen und dezente Nachzieheffekte, die auf einen Rauschfilter schließen lassen. Insgesamt sind diese Art von Auffälligkeiten relativ dezent, sodass diese das Bild nicht sehr stark beeinträchtigen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

"My private Idaho" ist inzwischen 14 Jahre alt und somit vor der Zeit des 5.1-Mehrkanaltons entstanden. Dennoch hat Universum eine 5.1-Spur für beide Sprachen anfertigen lassen. Wirklich gelohnt hat sich das aber nicht, denn der Film ist von natur aus nicht sehr spektakulär und macht kaum Gebrauch von den Möglichkeiten einer 5.1-Spur.

Dennoch sorgen diverse Umgebungsgeräusche immer wieder für eine Auflockerung, denn ansonsten gibt es recht wenig, was auf einen 5.1-Ton schließen lässt. Der Film ist eher dialoglastig und die Musik kommt eher selten zum Vorschein.

Die Qualität und der Klang können aber überzeugen, sodass die Erwartungen in diesem Fall erfüllt werden.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

"My private Idaho" von Gus Van Sant ist ein Film, der die Geister scheidet, denn dem Film sind zum Beispiel gewisse Längen nicht abzuerkennen. Dennoch ist der Film interessant, wobei es sich nicht um leichte Kost handelt.

Die "Special Edition" von universum kann überzeugen, auch wenn technisch bestimmt noch ein Tick mehr drinnen gewesen wäre. Die Extras sind aber informativ und die technische Qualität durchschnittlich und ausgewogen, sodass diese DVD eine empfehlenswerte Anschaffung sein kann.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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