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Terminator 3

Rebellion der Maschinen

  

Getestet von Lasse Hambruch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 08.12.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 04.12.2003
   
Deutscher Titel: Terminator 3 - Rebellion der Maschinen
Originaltitel: Terminator 3 - Rise of the Machines
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Action
   
Regie:  Jonathan Mostow
Darsteller:  Arnold Schwarzenegger , Nick Stahl , Claire Danes , Kristanna Loken , David Andrews , Mark Famiglietti , Earl Boen , Moira Harris , Chopper Bernet , Christopher , Carolyn Hennesy , Jay Acovone , M.C. Gainey , Susan Merson , Elizabeth Morehead , Billy D. Lucas , Brian Sites , Alana Curry , Larry McCormick , Robert Alonzo
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: mehrseitig mit Kapitelübersicht und div. Infos
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 33
Laufzeit: 105 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Columbia Tristar Home Entertainment
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Zehn Jahre sind vergangen seit mit John Connors Hilfe der Weltuntergang verhindert und die Menschheit vor ihrer Zerstörung bewahrt wurde. Heute, im Alter von 25 Jahren, führt Connor ein Leben am Rande der Gesellschaft – ohne Wohnung, Kreditkarten, Mobiltelefon und ohne Job. Es gibt keinen Hinweis auf seine Existenz: er hinterlässt keine Spur, die von "Skynet" verfolgt werden könnte – dem hoch entwickelten Netzwerk von Maschinen, die einst versucht hatten, ihn zu töten und Krieg gegen die Menschen zu führen.

Bis der T-X aus dem Schatten der Zukunft tritt: Skynets bisher am höchsten entwickelte, tödliche Menschmaschine, ebenso sexy wie gnadenlos. T-X soll vollenden, was ihr Vorgänger T-1000 nicht ausführen konnte.

Connors einzige Überlebenschance ist der Terminator, die legendäre, einst auf ihn angesetzte Killermaschine. Ihnen bleibt nur wenig Zeit: Sie müssen T-X ausschalten – sonst ist die Apokalypse nicht aufzuhalten...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar mit Jonathan Mostow: Der Regisseur, der bei diesem Film mit Sicherheit keine leichte Aufgabe gehabt hat, lässt noch einmal die Dreharbeiten und die Entstehungsgeschichte des gesamten Filmes Revue passieren. Dabei liefert Mostow durchaus interessante Einblicke.
- Audiokommentar mit Arnold Schwarzenegger und anderen Cast-Mitgliedern: Dieser Kommentar wurde aus verschiedenen Kommentaren der einzelnen Teilnehmer zusammengeschnitten. Wie bei allen zusammengeschnittenen Kommentaren vermisst man ein bisschen das Interagieren zwischen den Teilnehmern, andererseits lassen sich so Längen vermeiden und die wesentlichen Aussagen der Sprecher herausfiltern.

- Vorwort von Arnold Schwarzenegger: 32 Sekunden lang stimmt uns Arnold Schwarzenegger auf diese DVD ein. Im Grunde ein völlig unnötiges Feature, da es keinerlei inhaltliche Bedeutung oder Sinn hat.
- Dokumentation: Lust auf ein bisschen PR und Selbstbeweihräucherung? Dann seid ihr bei dieser knapp dreizehnminütigen Featurette genau richtig. Filmausschnitte werden mit wenig sagenden Interviews quergeschnitten - typisches "Electronic Press Kit"-Material...
- Sgt. Candy Scene: Leider als einzige Deleted Scene findet die mittlerweile berühmt-berüchtigte "Sgt. Candy Scene" ihren Weg auf die DVD. Es handelt sich dabei um einen Werbeclip der US-Army für CRS (Cyberdyne Research), das uns erstmal das menschliche "Gesicht" für den späteren T800-101, einen US General, zeigt.
- Gags und Outtakes: Hier findet man eine Serie von Outtakes (Länge: knapp drei Minuten), die mit wahnsinnig machender Musik unterlegt worden ist. Mehr als eine Minute hält man es nicht aus, dann wechselt man lieber zum nächsten Punkt.
- T3 Visuelle Effekte: Hier findet man neben einer Einleitung vier Featurettes, die sich jeweils mit der Entstehung einer bestimmten Szene beschäftigen. Jede der Featurettes dauert gute acht Minuten und liefert einen interessanten Einblick in die Entstehung der Visual Effects. Daneben gibt es auch die Möglichkeit, anhand zweier Szenen selbst Visual Effects zu entwerfen und in die Szenen einzubauen (in der Praxis sieht das so aus, dass man zwischen vorgegebenen "Bausteinen" auswählen kann) - so kann man zum Beispiel die Roboter in der kurzen "Future War"-Szene entweder mit Flammenwerfern oder Laser-Gewehren ausstatten. Sicherlich eine nette Spielerei, mehr aber auch nicht.
- Skynet Datenbank: In Form eines interaktiven Archivs erhält man hier Informationen auf Texttafeln zu verschiedensten Aspekten des Filmes bzw. seiner Vorgänger (Charakter-Profile etc.).
- T3 Web Options: Link zum Internet-Auftritt.
- Terminator Zeitleiste: Übersicht über die Ereignisse in den drei "Terminator"-Filmen in Form einer Zeittafel von 1984 bis 2034.
- Storyboards: im Split-Screen-Modus werden Storyboards und fertiger Film einander gegenüber gestellt (Länge: knapp vier Minuten).
- Dressed to Kill - Die Kostüme im Film: eine zweiminütige Featurette, die oberflächlich die Kleidung der beiden Terminatoren zum Thema hat.
- T3 Actionfanartikel: Diese Featurette zeigt auf knapp sieben Minuten die Entstehung der "T3"-Action-Figuren.
- Making of the Video Game: Diese Idee hat man sich wohl von der "Matrix Reloaded"-DVD geholt. So kann man doch unter dem Vorwand von Information noch kräftig Werbung für das im November erscheinende Videospiel machen.

Positiv darf man feststellen, dass Columbia Tristar, bis auf den Trailer zum Computerspiel, alle Extras der RC 1 übernommen hat. Das Blöde ist nur, diese gefallen nur bedingt, da die ganze Nummer einfach zu sehr auf Promotion ausgelegt ist. Die Insiderinfos, die uns Arnold in seinem Vorwort verspricht, sind jedenfalls Mangelware. Aber möglicherweise wird es ja noch eine andere Auflage geben...

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Das Menü der deutschen DVD ähnelt stark dem der amerikanischen Code 1 Variante. Einige Menüs haben aber auch ein anderes Design bekommen, welches dem amerikanischem Pendant aber in nichts nachsteht. Alle Menüs, sogar die Szenenauswahl, wurden durchgängig mit Animationen versehen. Musik und Effekte sind ebenfalls ein toller Bestandteil des Menüs.

Die klare Schwäche ist jedoch, dass alle Animationen nur Filmszenen sind, die im Hintergrund ablaufen. Ein wenig ärgerlich wie wir finden, denn so werden tolle Szenen schon vorweggenommen.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Bei dieser Auflage wurde wohl dasselbe Master wie bei der Code 1 Variante verwendet, denn beide DVDs besitzen die gleichen Schwächen. Dazu aber später, denn wir fangen erstmal mit den "Facts" an. Cameron hatte seinen Filmen stets ein düsteres, steriles Aussehen verpasst. Jonathan Mostow blieb dieser Linie nicht treu. Seine Interpretation beinhaltet knallbunte Farben. Diese wirken sehr plastisch und können durchaus gefallen. Betrachtet man aber alle Teile, so ist diese Farbgebung etwas gewöhnungsbedürftig. Der Platz auf der DVD wurde lange nicht voll ausgeschöpft. Umso erfreulicher, dass die Kompression keine erkennbaren Schwächen aufzeigt. Artefakte und dergleichen werden jedenfalls nicht produziert. Rauschen ist leider kein Fremdwort bei diesem Bildtransfer. Es geht aber nicht klar hervor, ob es nicht als Stilmittel eingesetzt wurde, da es nur in wenigen Szenen auftritt und die restlichen geradezu rauschfrei sind.

Columbia hat sich hier wohl für den Einsatz eines Rauschfilters entschieden, der sich doch negativ auf den Bildtransfer, genauer gesagt auf die Bildschärfe auswirkt. Während einige Szenen "knackscharf" sind, fallen in anderen Szenen vor allem die Unschärfen im Hintergrund auf, die so sicherlich nicht gewollt waren. Der Kontrast ist ebenfalls nicht makellos, denn einige Szenen wirken zu dunkel, sodass man wohl auch hier um ein paar Details gebracht wird.

Bei allem Negativen kann man abschliessend feststellen, dass Columbia Tristar hier einen guten Bildtransfer abgeliefert hat, der zwar nicht im Referenzbereich tätig ist, aber doch zu den besseren Transfers von Columbia in diesem Jahr zählt.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Da kommt Freude auf. Der Ton zeigt eindeutig, wo der Hammer hängt. Dialogverzerrungen und andere Verständnisprobleme sind während des gesamten Films nicht auszumachen, sodass der Filmspaß in dieser Kategorie nicht getrübt wird. Die eigentliche Stärke sind aber ganz klar die monströsen Effekte. Die Surroundkulisse ist einfach toll abgemischt, denn sie klingt unglaublich wuchtig, aber zugleich präzise. Die Rear Speaker bekommen keine Zeit zum Durchatmen, sondern sind permanent im Einsatz. Bidirektionale Effekte stellen keine Ausnahme sondern die Regel dar. Wenn man seinem Freund, dem Subwoofer, mal wieder etwas Gutes tun will, dann erhöht man ein wenig sein Level. Was man dann erlebt, sind Bassattacken, die die Gläser wackeln lassen und die Nachbarn depressiv werden lässt. Einfach toll!

Im Gegensatz zu unseren amerikanischen Freunden haben wir noch eine DTS - Spur spendiert bekommen. Die Frage, die sich stellt ist also: Vorteil oder Augenwischerei?
Es ist ein bisschen von beidem. Zuerst muss man den eklatanten Unterschied der Lautstärken feststellen, der bei dieser DVD wirklich extrem ist. Gleicht man diesen Pegelunterschied aus, dann muss man feststellen, dass das Ergebnis nicht einheitlich ist, denn einige Effekte gefallen bei der DTS-, andere hingegen bei der Dolbyspur besser. Deshalb ist es schwer, die eine oder andere Spur als über- bzw. unterlegen zu charakterisieren.

Alles in allem findet man hier drei tolle Tonspuren vor, die nur um Haaresbreite an unserem Digital-Movie Award "Best Sound" vorbeigeschrammt sind!

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Im Gesamtergenis läuft es auf ein "gut" heraus. Einerseits ist es ein wenig schade, dass die Extras nur durch die Masse glänzen und dass man wohl auch beim Bildtransfer nicht das volle Potential ausgeschöpft hat. Als positiv gilt es aber noch hervorzuheben, dass Columbia Tristar alle Extras wie Warner in Amerika mit auf die DVD gepackt hat. Da aber die Terminator Reihe geradezu ein Synonym für viele DVD Auflagen ist und Regisseur Jonathan Mostow schon fairerweise verraten hat, dass dies nicht die letzte Auflage von T3 sein wird, wird es auch für uns wohl nicht der letzte Test einer T3 DVD gewesen sein.
We´ll be back!

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Stefan Paulmayer
 

 

Was das größte Kinoabenteuer seit Jahren, ein würdiger Nachfolger von Teil zwei, ein episches Meisterwerk hätte werden können, wurde letztendlich zu einer der größten Enttäuschungen der letzten Jahre.

Es fällt einfacher, die positiven Aspekte aufzuzählen, die vom Film zu nennen sind. Da wäre zum Beispiel Arnold Schwarzenegger, der mit diesem Film sein Comeback geschafft hätte, hätte er es nicht durch den Gang in die Politik selbst gleich wieder beendet. Auch Kristanna Loken als T-X gilt Lob - verkörpert sie doch die weibliche Kampfmaschine auf grandiose Weise und gefällt letztendlich vielleicht sogar besser als Robert Patrick in "T2". Ansonsten bleibt nicht viel übrig - eventuell noch die Special Effects, die im Gegensatz zu anderen Rohrkrepierern wie "Matrix Reloaded" wirklich gut gelungen sind oder der typische "Schwarzenegger-Humor" wie man ihn aus seinen Filmen der 1980er Jahre gewohnt ist.

Negativ fallen dagegen mehrere Dinge ins Auge. Erstens schmerzt der Verlust des "Terminator"-typischen Scores von Brad Fiedel. Zweitens geht uns der typische "Terminator"-Vorspann ab. Drittens vermissen wir eine ausgiebige "Future War"-Sequenz, wie es sie in den beiden anderen Filmen gegeben hat. Viertens stört die kurze Lauflänge. Auf den ersten Blick mag das vielleicht nicht allzu tragisch wirken, die Kombination ergibt jedoch den Verlust des "Terminator"-Flairs. Es will einfach keine richtige Atmosphäre und Stimmung aufkommen - salopp ausgedrückt könnte man sagen: Es fehlt dem Film an Eiern (frei nach Oliver Kahn).

Dazu trägt mit Sicherheit auch die relativ kurze Lauflänge von 108 Minuten bei. Wie Arnold Schwarzenegger auf die Idee kommt, dass der Film ein "Movie of epic proportions" ist, lässt sich wohl nur durch den übermäßigen Genuss mehrerer Havannas vor dem Interview erklären (- wobei das Arnolds Standardspruch zu all seinen Filmen zu sein scheint, wenn man sich das Bonusmaterial auf DVDs von früheren Filmen einmal näher ansieht).

Alles in allem bleibt ein typischer Actionfilm übrig, der zwar als Actionfilm eine durchaus respektable Figur abgibt, als dritter Teil der "Terminator"-Trilogie jedoch einfach deplatziert ist.

Mehreren Berichten zufolge - die glaubhaft von Studio-Insidern stammen - hat Regisseur Jonathan Mostow erst kurz vor Kinostart eine etwa 120 bis 130 Minuten dauernde Fassung auf die nun vorliegende Version heruntergeschnitten. Angeblich ging dabei auch eine knapp zehnminütige "Future War"-Sequenz verloren. Wir können nur hoffen, dass diese längere Fassung irgendwann einmal als "Director´s Cut" oder ähnliches veröffentlicht wird - das wäre nämlich die einzige Chance, dass "T3" eventuell doch nicht als schlechtester, eventuell gar unwürdigster, "Terminator"-Teil in die Filmgeschichte eingehen wird...

 

Wertung:

(ausreichend)

 

Christian Bartsch
 

 

Nunja, was soll ich jetzt noch groß sagen... eigentlich hat Stefan ja alles gesagt. Bis auf die Tatsache, dass, falls man Anspruch und Logik außen vor lässt, T3 eigentlich ein netter Popcorn-Streifen ist, den man sich in bunt gemischter Runde durchaus anschauen kann!

 

Wertung:

(gut)

 

Lasse Hambruch
 

 

T3 ist ein guter Actionfilm. T3 ist allerdings darüber hinaus nicht mehr! Viele legten ihre Maßstäbe aber an den 2-er an. Ob das nun richtig oder falsch ist, sei dahingestellt. Fakt ist, dass der Film diese Erwartungen nicht erfüllen kann. Was bleibt, ist ein kurzweiliger Blockbuster, der einfach nur unterhält und mehr wohl auch gar nicht möchte!

 

Wertung:

(befriedigend - gut)

 
 
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