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Paris Tango

Alles dreht sich um die Liebe

  

Getestet von Lasse Hambruch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 29.04.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 22.03.2005
   
Deutscher Titel: Paris Tango
Originaltitel: Road to Ruin
Land / Jahr: USA 1991
Genre: Komödie
   
Regie:  Charlotte Brandstrom
Darsteller:  Peter Weller , Carey Lowell , Michel Duchaussoy , Philippe Dehesdin , William Doherty , Frédérique Feder , Steve Gadler , Michael Goldman , Gilles Guarderas , Jean Guichard , Takashi Kawahara
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: keine
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 8
Laufzeit: 91 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: mc one - media cooperation one
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Jack Sloan ist ein amerikanischer Geschäftsmann mit einem Vermögen von 250 Millionen Dollar. In Paris trifft Jack auf Jessie Taylor. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Um sich der Liebe von Jessie sicher zu sein, entwickelt Jack mit seinem besten Freund Julien einen wie es anfangs scheint einfachen Plan. Die beiden gründen eine Scheinfirma, verschieben das gesamte Vermögen auf ein verdecktes Konto und lassen es so aussehen, als hätte Jack sein ganzes Geld verspekuliert.

Wie zu erwarten, liebt Jessie Ihren Jack auch ohne seine Millionen und hält auch in schlechten Zeiten zu ihm. Zufällig erfährt Jessie von Jacks Liebestest. Sie ist wütend und schwört Rache. Doch Jack hat noch ein anderes Problem: seine 250 Millionen Dollar sind verschwunden!

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Einziges Extra ist der Kinotrailer. Dies ist natürlich deutlich zu wenig.

   
 
Wertung:  
     (ungenügend - mangelhaft)
     
Gestaltung:

Das Menü ist leider eine Katastrophe. Es gibt wahrlich nicht viel, was man den Designern dieses Menüs positiv anrechnen könnte. Alle Menüs besitzen keinerlei Animationen. Zudem präsentiert es sich äußerst "still", sprich auf das Setzen tonaler Akzente hat man gänzlich verzichtet. Diese Dinge gelten sowohl für die Untermenüs, als auch für das eigentliche Hauptmenü. Als Standbild des Menüs hält das DVD Cover her, was nun auch nicht auf übermäßige Kreativität hindeutet.

Viel liebloser kann man ein Menü kaum gestalten. Vielmehr dient es als Beispiel, wie eine Firma es auf keinen Fall machen sollte.

     
 
Wertung:
  (mangelhaft)
     
Bildtest:

Ein markantes Merkmal des Bildtransfers ist unerfreulicherweise das Rauscherverhalten. Schon in den ersten Minuten ist durchweg ein konstantes Hintergrundrauschen zu beobachten. Dieses Rauschen zieht sich durch den gesamten Film und fällt doch einige Male sehr unangenehm auf. Durch das unruhige Bild fällt auch auf die Schärfe teilweise kein gutes Licht. Sie bewegt sich zumeist im befriedigenden Bereich. In den Gesichtern sind noch verhältnismäßig viele Details auszumachen. Vor allem aber Wandmuster und dergleichen lassen die nötige Präzision vermissen.

Die Farbgebung ist etwas zu blass ausgefallen. Ob nun ein rotes Kleid oder die Weinflasche auf dem Tisch, alle Farben sind einfach nicht "knackig" genug. Gleiches gilt auch für den Kontrast. Vor allem bei den vielen schwarzen Anzügen der einzelnen Herren ist seine Schwäche klar auszumachen, da der Schwarzwert weit vom Optimum entfernt ist.

Zufrieden sind wir hingegen mit der Kompression. Sie offeriert kaum Mängel und sorgt nur sehr vereinzelt für ein paar kleine "Klötzchen" im Bild.

Rundherum haben wir es mit einem akzeptablen Transfer zu tun. Das Ergebnis geht, nicht zuletzt aufgrund des Alters, in Ordnung. Trotzdem ist er von offenkundigen Mängeln behaftet.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Wie so oft, bietet auch dieser Film nicht viel Potential für eine überragende Tonspur. Hin und wieder gibt es dann aber doch ein paar tolle Effekte zu hören. Zu nennen ist schon hier gleich die Anfangssequenz, in der Peter Weller seine Firma verlässt und der "Firmenspringbrunnen" seine Tropfen schön auf die Rear Speaker regnen lässt. In solchen Momenten hebt sich die Tonspur etwas von den anderen Komödien ab. Sonst gibt es aber keine weiteren, positiven Ausrutscher.

Der gesamte Ton klingt über weite Strecken hin sehr verhalten. Umgebungsgeräusche werden meistens etwas schwachbrüstig wiedergegeben. Darunter leidet natürlich auch die Räumlichkeit. Die Dialoge klingen sauber und sind frei von Verzerrungen. Basstechnisch gibt es keine Höhenflüge. Der Subwoofer wird nicht gefordert und verbringt einen ruhigen Abend.

Positiv vermerken wir, dass es einige tonale Höhenflüge gibt. Der Rest ist typisches Mittelmaß.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Die DVD hat ihren Kredit schon bei den Extras und der Menügestaltung verspielt. Diese beiden Punkte sind es, die das Gesamtergebnis so schlecht aussehen lassen. Das Bild ist akzeptabel, der Ton hebt das Gesamtbild noch etwas an. Klar ist aber auch, dass sich nicht die Technikfans diese DVD kaufen werden.

Vielmehr ist dies eine Scheibe für Peter Weller Fans und Comedy bzw. Romantik Freunde. Der Film ist durchaus sehenswert. Für einen relaxten Filmabend unter der Woche taugt er auf jeden Fall. Für mehr dann aber wohl auch nicht.

       
 
Wertung:
  (ausreichend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Ach ja, was wäre die Welt ohne zuckersüße Schnulzen - für viele Menschen ein schlechterer Ort. Dachte sich wohl auch Charlotte Brandstrom und drehte 1991 mit ihrem dritten Film eben eine solche. Warum das Ergebnis dann aber nicht gerade als Knaller in die Kinogeschichte einging, sondern vielmehr nahezu völlig unbekannt blieb und erst jetzt auf DVD veröffentlicht wurde, hat gute Gründe: Obwohl insg[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 05/10 lesen>>

 
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