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Star Trek X - Nemesis

Die letzte Reise einer Generation beginnt

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 09.07.2003
Im Handel ab: 17.07.2003
   
Deutscher Titel: Star Trek X - Nemesis
Originaltitel: Star Trek X - Nemesis
Land / Jahr: USA 2002
Genre: Science Fiction
   
Regie:  Stuart Baird
Darsteller:  Patrick Stewart , Jonathan Frakes , Brent Spiner , LeVar Burton , Michael Dorn , Gates McFadden , Marina Sirtis
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 24
Laufzeit: 112 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Die letzte Reise einer Generation beginnt... Captain Picard und seine Crew gehen Ereignissen auf Romulus auf den Grund und werden mit einer völlig unerwarteten Situation konfrontiert: der Prätor Shinzon ist nicht wie erwartet Remaner, sondern ein Klon von Picard.

Schnell stellt sich heraus, dass Shinzon keine friedlichen Pläne hegt. Er experimentiert mit tödlicher Tallaron-Strahlung, die ihm als Waffe dienen soll: gegen die Enterprise und letztlich auch gegen die Erde...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Obwohl auf der Verpackung mal kein Hinweis auf "Special Deluxe Edition" oder "Ultimate Extreme Edition" zu finden ist, gibt es auch so eine ganze Reihe von schicken Extras.

Diese DVD bietet einen optionalen Kommentar von Regisseur Stuard Baird, der für seine etwas eigenwillige Interpretation des Star Trek Universums besonders bei den waschechten Trekkies ins Kreuzfeuer der Kritik geriet. Baird erklärt in diesem Kommentar seine Vision des Films.

Das Extra "Stuart Baird über die Regie von Nemesis" befasst sich ebenfalls mit dem weiter oben angesprochenen Thema. Baird erklärt hier u.a., wie Darsteller Tom Hardy gecastet wurde.

"Die wagemutige Vision der ´Letzten Grenze´" liefert in gut zehn Minuten einen Einblick in die Gestaltung der verschiedenen Sets und Szenen des Films.

Wer schon die TNG-Boxen genossen hat, der wird mit Bonusmaterial bereits mitbekommen haben, dass das Verhältnis der Darsteller untereinander besonders gut gewesen sein muss. Da "Nemesis" das letzte Kapitel darstellt, dürfen in "Die letzte Reise der Star Trek Familie" noch einmal einige Darsteller zurückblicken. Dabei kommt natürlich auch "Nemesis" nicht zu kurz. Neben Patrick Stewart sind hier u.a. Brent Spiner, Jonathan Frakes, Marina Sirtis und Gates McFadden zu sehen.

"Roter Alarm! Dreharbeiten der Actionszenen von Nemesis" - der Name ist Programm! Hier wird auch die Entstehung der Stunts der spektakulären Wüstensequenz gezeigt.

Neben einer Fotogalerie gibt es letztlich auch noch rund 17 Minuten geschnittene Szenen, die von Rick Berman vorgestellt werden. Interessant ist auch, dass die Rohfassung des Films insgesamt um rund 50 Minuten gekürzt wurde.

Paramount spendiert "Nemesis" somit eine nette Bonus-Ausstattung, die sich sehen lassen kann.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Man darf sichtlich überrascht sein! Paramount spendiert der DVD von "Star Trek X - Nemesis" eines der gelungendsten Menüs in der ganzen Firmengeschichte. Grafisch ist die Gestaltung an die Bordcomputer auf dem romulanischen Schiff von Prätor Shinzon angelehnt. Neben der gelungenen Sounduntermalung sind sicherlich die schicken Animationen des Menüs hervorzueheben, die schön aufgemacht sind, die Navigation aber in keinster Weise behindern.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Bei neuen Filmen darf man immer gespannt sein, ob es das Studio geschafft hat, einen amtlichen Transfer anzufertigen. Und man darf bemerken: ja, es hat geklappt. Zwar schwingt sich der Transfer nicht in Höhen empor, in denen die Luft langsam dünn wird, dennoch bekommt man ein wirklich tolles Bild geboten.

Besonders gelungen sind der Kontrast und die fast perfekt ausbalancierten Farben, die keinen Grund für Kritik bilden. Da "Nemesis" ein dunkler Film ist, waren wir natürlich besonders gespannt, wie sich die technisch unterlegene DVD (im Vergleich zum Film) in diesem Punkt schlagen würde. Abgesehen von ganz wenigen "Ausrutschern" ist der Kontrast aber perfekt. Selbst die Szene auf dem Wüstenplaneten zu Anfang des Films wird auf der DVD würdig abgebildet. Hier wurde anscheinend auch der sognenannte "Bleach-Bypass-Process" genutzt, der das Bild sehr kontraststark und zeitgleich körnig wirken lässt.

Nicht ganz so prächtig ist die Schärfe, die zwar auch oben mitspielen darf, aber eben nicht das nutzt, was die DVD an Auflösung bieten könnte. Besonders feine Details im Hintergrund verschwindet oft im leicht unruhigen Wabern der ansonsten tadellosen Kompression. Das dezent sichtbare Rauschen des Ausgangsmaterials wurde augenscheinlich mit digitalen Filtern bearbeitet, die aber nur dezent greifen und das eigentliche Nutzsignal weitestgehend intakt lassen.

Paramount hat es geschafft, diesen Titel im ersten Anlauf gleich würdig umzusetzen, so dass es schwer wird, bei einer Neuauflage bildliche Verbesserungen zu bieten.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Wer "Nemesis" im Kino gesehen hat, der weiß, dass im Verlauf des Films eine Szene kommt, in der Picard eingesteht, dass man ihn auf der Sternenakademie bisweilen für überheblich gehalten hat. Diese Szene ist es dann auch, die eines der absoluten Highlights dieser DVD darstellt. Alle Lautsprecher, auch der Subwoofer, dürfen hier zeigen was in ihnen steckt. Wir sind uns sicher: so manch günstig eingekaufte Kompaktanlage vom Lebensmitteldiscounter dürfte hier bis über ihre Grenzen beansprucht werden. Doch was schlecht ist für unterdimensionierte Einsteigergeräte, erfreut das Herz des wahren Heimkinofans um so mehr. Wann sonst darf man schließlich dem staunenden Publikum treffsicher beweisen, dass all die vielen sauer verdienten Euros in so einer Anlage sinnvoll angelegt wurden. Generell kann man sagen, dass "Star Trek X" einer der actionlastigsten Star Trek Filme ist und dies natürlich beim Ton besonders gut zur Geltung gebracht werden kann.

Der Subwoofer muss immer wieder brachiale Niederfrequenzattacken über sich ergehen lassen und sorgt somit für echtes Weltraum-Feeling.

Zur Synchronisation darf angemerkt werden, dass bis auf LeVar Burton, der im Film Lt. Commander Giordi LaForge spielt, alle Darsteller ihre bekannten Stimmen haben. Warum Charles Rettinghaus diesmal außen vor bleiben musste, ist uns leider nicht bekannt. Sei es drum - so grausig wie bei den letzten Filmen, bei denen auch andere Crewmitglieder, noch dazu völlig unpassend, neu besetzt wurden, ist das Ergebnis diesmal nicht.

"Star Trek X - Nemesis" kratzt nur minimal an unserer Referenzwertung vorbei und darf sich dennoch eine verdiente Nische in unserer ewigen Ruhmeshalle sichern.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Auch wenn diverse Crew-Mitglieder schon ein wenig Hüftfleissch angesetzt haben - "Star Trek X - Nemesis" ist ein abwechslungsreicher Titel, der auch Nicht-Trekkies gefallen kann. Wer sich hingegen näher mit dem Star Trek Universum befasst, der wird viele kleine Details entdecken, die auf die Serie und frühere Filme Bezug nehmen.

Technisch gesehen ist die DVD über jeden Zweifel erhaben - sogar die Extras sind für Paramount geradezu überwältigend üppig ausgefallen. Da passt auch die silberne Amaray-Hülle gut ins Gesamtbild der Special Editions der vorangegangenen Filme.

       
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Wow! Im Kino stand den anderen Zuschauern förmlich die Panik in den Augen, als Captain Picard Auge in Auge mit Shinzon "Energie" befiehlt. Wer Action mag, kommt hier auf keinen Fall zu kurz. Leider habe ich mich mit dem Ende nicht so recht anfreunden können, was aber sicherlich ebenfalls Geschmackssache sein dürfte.

Im Vergleich zu "Der erste Kontakt" beschränkt sich der letzte Film der nächsten Generation leider auf zu viel Action und zu wenig Details...

 

Wertung:

(befriedigend - gut)

 
 
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