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Cybervenus FeiFei

Virtual Stars

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 23.08.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 26.08.2002
   
Deutscher Titel: Virtual Stars - Cybervenus FeiFei
Originaltitel: Virtual Stars - Cybervenus FeiFei
Land / Jahr: J 2001
   
Regie:  diverse
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Japanisch DTS und Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Schwedisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: aufwändige DigiPak Verpackung
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 6
Laufzeit: 33 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Escapi
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

In sechs aufregenden Episoden reist die digitale Traumfrau FeiFei durch Zeit und Raum auf der Suche nach ihrem digitalen Ich.

Wir dürfen dabei sein und FeiFei beim bummeln, entdecken, stöbern und erfahren begleiten.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Was packt man als Extras zu einer rein digitalen Produktion dazu, die doch eigentlich gar kein Film ist?

Nils Zehnpfennig und das Team von Escapi haben aufgetrieben, was aufzutreiben war und ein recht nettes Paket geschnürt.

Da wäre zunächst die sehr schicke Aufmachung mit einem edlen Digipack zu erwähnen, das nun wirklich sehr wertig herüberkommt.

An zusätzlichen Inhalten gibt es zunächst Interviews mit den Designern des Bluemoon Studios in Osaka. Diese Stellen sich allerlei Fragen - z.B. nach ihrer ersten Liebe.

"The Making" zeigt auf, wie die verführerischen Kurven der bildhübschen FeiFei im Computer entstanden sind. Dabei ist dieses Extra so aufgemacht, dass man nicht unbedingt ein Technik-Freak sein muss, um den Ausführungen zu folgen. Wer dennoch technische Details sucht, der kommt jedoch nicht zu kurz. Bilder aus dem Storyboard fehlen ebensowenig, wie Blicke hinter die Kulissen der 3D Programme. Mit zehn Minuten Laufzeit ist das Feature zwar nicht besonders lang, dafür kriegt man aber auch nichts aufgetischt, was irgendwie langweilig wäre.

Die Slideshow vereint sehr schöne Bilder mit angenehm ambienter Musik. Dabei werden die Bilder nicht einfach umgeblättert, sonder laufen wirklich wie bei einer echten Slideshow vor dem Betrachter ab.

Trailer zu anderen DVDs aus gleichem Hause runden das Bild ab.

Vergleicht man die Beigaben mit regulären Titeln, so wäre das Ergebnis sicherlich mager, so aber bekommt man einen echten Mehrwert, der gut zur Gesamtausstattung passt.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das Menü wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet, ist aber leider etwas düster.

Besonders der Hauptbildschirm ist sehr dunkel geraten und wird so den teilweise recht farbenfrohen Bildern der begeisterten Japanerin nicht gerecht.

Ansonsten gibt es aber alles, was das Herz eines wahren Fans begehrt und natürlich ist so gut wie alles animiert...

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Beim Bild muss die DVD zeigen, was in ihr steckt. In höchsten Tönen hat Escapi im Vorfeld die Produktion gelobt und auf die extrem hohe Datenrate beim Encoding hingewiesen. Im Test konnten wir dann eine Datenrate von um die 5.5 MBit pro Sekunde feststellen, was zwar nicht schrecklich viel, aber für eine digitale, rauschfreie Vorlage ausreichend ist.

Doch anscheinend war das Material nicht so optimal, wie man es sich wünschen würde. Was im Einzelbildvergleich auffällt, ist das Auftreten von Geisterbildern. Diese entstehen, wenn NTSC Material für das japanische Fernsehen mit einer Bildwechselfrequenz von 29.97 Bildern pro Sekunde auf das europäische System PAL gewandelt wird. Nicht das dies ein Vorwurf sein soll - schliesslich wurde "FeiFei" ja fürs japanische TV entwickelt.

Die Bildschärfe spielt auf hohem Niveau, ist aber in einem Bereich, wo noch eine minmale Steigerung möglich wäre. Schuld daran dürfte ebenfalls wieder die Quellauflösung von NTSC sein, die aber hier meisterlich hochgerechnet wurde. Besser geht es eigentlich wirklich nicht. Respekt.

Die Farben sind satt und prächtig, mehr kann man dazu nicht sagen. DEr Kontrast ist ebenfalls vorbildlich - schliesslich gilt es keine Tonwerte oder änhliches zu beachten, wie sie beim Transfer von Film auf Video wichtig wären.

Lediglich die Kompression ist manchmal überfodert. Durch die digitale Rauschfreiheit des Bildes fallen natürlich dezente Blöckchen und andere Kompressionsfehler direkt auf. Diese halten sich aber in Grenzen und werden erst sichtbar, wenn man näher an den Fernseher herankrabbelt. Insgesamt

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Der Ton liegt einmal als 5.1 Fassung in Dolby Digital und zusätzlich auch in DTS vor.

Dabei muss gesagt werden, dass das Material grösstenteils aus Musik besteht und für die vorderen Lautsprecher gemischt wurde. Von hinten tönt eigentlich nur gelangweilte Stille. Technisch korrekt müsste man sagen, dass von hinten ein dezent beigemischter Raumhall erklingt.

Dies ist in sofern eher unproblematisch, als das man nicht erwartet hätte, gleich ein Monsterspektakel zu erleben.

Leider wirkt der DTS Ton an manchen Stellen etwas recht gefährlich ausgesteuert, dies tritt aber zum Glück nur bei den Texttafeln auf, die vor jedem Teil eingeblendet werden.

Die klangliche Qualität der Musik ist auch höchstem Niveau. Ob man diese Art der Musik mag, ist freilich geschmackssache. Der Klang allerdings ist sauber und sehr transparent. Besonders im Teil "Labyrinth" erwartet den Zuhöher ein wahrer Ohrenschmaus.

Von der Wertung her geben wir die klangliche Qualität wieder. Wer hier DTS Spektakel wie bei großen Kinofilmen erwartet, wird jedoch enttäuscht.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Escapi wird mit dieser Serie sicherlich vielen Japan- und Anime-Fans einen Wunsch erfüllen.

Während Importe aus Japan meist teuer und schwer zu bekommen sind, haben die günstigen Hong Kong Fassungen oft eine Qualität zum davonlaufen.

Escapi paart technisch sehr gutes Material mit einem durchaus moderaten Preis und packt auch noch deutsche Untertitel mit dazu.

Wer sich mit den recht ungewöhnlichen Vorlieben der teils schrägen Japaner anfreunden kann, für den dürfte FeiFei nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch ein wenig Lebensgefühl sein.

Die Detailverliebtheit, mit der die Designer FeiFei zum Leben erweckt haben, ist fast schon putzig und lässt auch technisch oder inhaltlich uninteressierte Zeitgenossen mindestens recht verwundert und verblüfft dreinschauen.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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