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Stromberg - Staffel 1

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 22.09.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 19.09.2005
   
Deutscher Titel: Stromberg - Staffel 1
Originaltitel: Stromberg - Staffel 1
Land / Jahr: D 2004
Genre: Serie
   
Regie:  verschiedene
Darsteller:  Christoph Maria Herbst , Tatjana Alexander , Bjarne Ingmar Mädel , Diana Staehly , Oliver K. Wnuk , Martina Eitner-Acheampong
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 stereo), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: 4-seitig, mit Episodenübersicht
Verpackung: Amaray Clone (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: keine
Laufzeit: 24/ Episode Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Sony BMG Music Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

"Das Leben ist kein Ponyhof, auch bei einer Versicherung. Ich bin bestimmt toleranter als die meisten hier in Führungspositionen. Aber auch mein Fass hat Grenzen. Und wenn es da stetig reintropft, dann ist eines Tages der Boden raus!" (Bernd Stromberg)

Sarkastisch bis ins Mark, egozentrisch ohne Ende und zielstrebig bis zum letzten (solange es um seine eigenen Interessen geht) - Stromberg ist ein Vorgesetzter, den man selbst seinem ärgsten Feind nicht an den Hals wünscht.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentare zu den Episoden 3, 4, 7 und 8
- Making Of: Das Making Of beginnt launig, als der Produzent gerade aufklären will, dass Christoph Maria Herbst in Wirklichkeit kein Arschloch sei und dieser gerade den Raum betritt und sich lautstark über den Produzenten zu beschweren beginnt - natürlich nur ein Scherz, denn im Laufe des 34-minütigen Making Ofs entwickelt sich zwischen den beiden eine sehr interessante Konversation, die uns tief ins Stromberg-Universum blicken lässt. Zwischendurch gibt es immer wieder Interviews mit Cast & Crew und Aufnahmen vom Set. Außerdem bekommen wir hier auch Casting-Aufnahmen und einen kurzen Ausschnitt aus der Leseprobe zu sehen.
- Outtakes: Knappe fünf Minuten an verpatzten Szenen und Versprechern bekommen wir hier geboten.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Das Menü ist in Form einer Capitol Versicherungs-Personalakte aufgebaut. In einem Fensterchen laufen Clips aus der Serie, wechselt man in einer Untermenü bleiben jedoch nur mehr recht unschicke Standbildmenüs übrig. Schade ist auch, dass die anamorphe Abtastung fehlt, wo das Hauptprogramm und auch das Making Of in 16:9 vorliegen.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Die Bildschärfe bewegt sich generell auf recht hohem Niveau. In Nahaufnahmen erkennt man auch feine Details recht gut und das Erfreuliche ist, dass der Transfer auch bei Totalen nicht weicher wirkt, was bei vielen anderen DVDs ein immenses Problem darstellt. Vielmehr schafft es das Schärfeverhalten, konstant ein gutes bis sehr gutes Niveau zu halten.

Die Farben wirken zwar etwas blässlich, sind aber eindeutig Stilmittel, um einen gewissen Look zu erzeugen, den man wohl am ehesten als "sterilen Bürolook" bezeichnen könnte. Das Bild wirkt dabei stetig leicht bläulich.

Ein bisschen scheint es, als würde der Schwarzwert nicht wirklich deckend ausfallen. Da der Transfer aber sowieso mit keinen Nachtszenen zu kämpfen hat, macht sich dies nicht wirklich negativ bemerkbar.

Das Rauschverhalten fällt sehr angenehm auf - bzw. es fällt eben nicht auf, denn das Bild kommt praktisch komplett rauschfrei daher. Am Ende können wir - zwar knapp, aber dennoch - noch eine gute bis sehr gute Note vertreten. Der Transfer ist clean und ohne wirklich großen Makel und erscheint genau so wie er sein soll. Vor allem aber stellen wir aufgrund der anamorphen Abtastung eine deutliche Steigerung gegenüber der TV-Ausstrahlung fest.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Der Sound liegt im originalen Stereoton vor und bietet daher wirklich keine große Basis für tief schürfende Ausführungen. Das Stereopanorama erscheint dabei gut abgemischt, aber selbst über eine Pro Logic II-Schaltung lässt sich nicht viel Räumlichkeit gewinnen. Lediglich die Musik kann man ab und an über die Rückkanäle wahrnehmen. Die Sprachverständlichkeit ist exzellent und die Front bietet einen durchaus weiträumigen Charakter.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Dass "Stromberg" eigentlich eine Kopie der BBC-Produktion "The Office" ist, tut nichts zur Sache und spielt im Ergebnis keine Rolle. Christoph Maria Herbsts Umsetzung von Stromberg gehört zum Besten, das der deutsche Fernsehmarkt im Moment zu bieten hat. Stromberg ist ignorant, Stromberg ist ein Arschloch, Stromberg ist selbstbezogen, Stromberg ist unsensibel, Stromberg kann sich nicht zurückhalten, Stromberg ist vorurteilsbehaftet, Stromberg ist intrigant, Stromberg ist nur auf den eigenen Vorteil bedacht, Stromberg mag Behinderte nicht, Stromberg ist sexistisch - kurz: Stromberg kumuliert so ziemlich alle negativen Eigenschaften, die ein Mensch haben kann in einer Person. Christoph Maria Herbst verkörpert die Figur dabei so glaubwürdig, das es wohl einigen Fans schwer fallen könnte/ dürfte, die Figur Stromberg von der Person Herbst zu unterscheiden, was Herbst ja auch im Making Of und bei TV-Auftritten bestätigt.

Die DVD fällt mit vielen Punkten (Technik und Extras) positiv auf, allerdings müssen wir zwei Dinge kritisieren, von denen ein Punkt aber sicherlich zweitrangig ist. So können wir wohl damit leben, dass es keine Kapitelunterteilung gibt - dass es aber keine deutschen Untertitel für Gehörgeschädigte gibt, ist wirklich ärgerlich.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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