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Hot Fuzz

Special Edition

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Anmerkung: Bei dem Test handelt es sich um die DVD aus UK
Review Datum: 12.07.2007
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 11.06.2007
   
Deutscher Titel: Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis
Originaltitel: Hot Fuzz
Land / Jahr: GB 2007
Genre: Komödie
   
Regie:  Edgar Wright
Darsteller:  Simon Pegg , Nick Frost , Bill Bailey , Tim Barlow , David Bradley , Jim Broadbent , Adam Buxton , Olivia Colman , Paddy Considine , Steve Coogan , Timothy Dalton , Kevin Eldon
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1 EX)
Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box mit Pappschuber (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 28
Laufzeit: 114 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine FSK Freigabe, sondern BBFC 15
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Der Polizist Nicholas Angel ist der beste Polizist Londons. Ein vorzeigepolizist, der jede Nuance seines Jobs bis zur Perfektion beherrscht: von Hochgeschwindigkeits-verfolgungsjagden über Nahkamp bis Waffenführung - Angel ist das Maß der Dinge. Er ist so gut, dass gegen ihn alle seine Kollegen wie Anfänger wirken und damit in gewisser Weise auch der gesamte Polizeiapparats Londons. Mit einer BEförderung entsenden ihn seine Vorgesetzten in die Dorfgemeinde Sanford, wo seine überragenden Fähigkeiten in einem komplett verbrechensfeien Raum verpuffen sollen. Was soll er schon machen in einem verschlafenen Kaff mit Gartenfesten, Treffen der Nachbarschaftswache und höchstens dem einen oder anderen Ladendiebstahl als Höhepunkt des kriminalistischen Alltags?

Nur mit größter Mühe findet sich Angel in dieser Ereignislosigkeit zurecht und dazu macht ihm sein neuer Partner Danny Butterman zunächst das Leben mit seiner naiven Begeisterung nicht gerade leichter. Als Angel kurz davor is, sich seinem Schicksal zu ergeben, werden durch eine Reihe seltsamer UNfälle seine unglaublichen Polizeireflexe wiedererweckt. Mit seinem etwas schwerfälligen, aber unverzicht-baren Partner Danny im Schlepptau, beginnt Angel, die ewige BEschaulichkeit Sandfods genauer unter die Lupe zu nehmen und ein paar unbequeme Fragen zu stellen. So wird aus einem friedlichen Kaff ein mörderisches Wespennest, das selbst für einen Profi wie Angel eine Herausforderung und mehr als genug Action bedeutet.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Bereits auf der ersten DVD finden wir eine Menge Bonusmaterial vor. Neben rund zehn Minuten Outtakes, verschiedenen Trailern zu "Hot Fuzz", dem kurzen und auch sinnfreien "The Man Who Would be Fuzz" und "Flick Book – The Other Side" finden wir etwas vor, welches vor allem die Fans der "Shaun of the Dead"-DVD lieben werden. Die Vielzahl an Audiokommentaren, ganze vier Stück haben es an Board geschafft. Neben einem Kommentar von Simon Pegg & Edgar Wright, finden wir auch Kommentare der Sandford-Polizei und der Dorfbewohner von Sandford. Der vierte Kommentar "The Real Fuzz" wird von Andy Leafe und Nick Eckland gesprochen. "Hot Funk (The TV Version)" ist eine sehr kurze Fassung des Films und geht gerade mal knappe vier Minuten, die sich allerdings durch die Texteinblendung zu Beginn erklären und wie immer mit einem Augenzwinkern zu verstehen sind.

Zusätzlich finden wir dann noch zwei In-Movie-Features vor. So können wir während des Films Storyboards ansehen oder uns dem "Fuzz-O-Meter" Trivia Track hingeben. Doch ist das noch lange nicht alles, denn auf der zweiten DVD versteckt sich auch noch mal eine ordentliche Ladung. So bekommen wir dort 22 Deleted Scenes geboten, die wir einzeln oder am Stück ansehen können, gleiches geht auch mit den 13 kurzen Video-Blogs, die Simon Pegg gemacht hat. Aber auch die Gallery darf nicht fehlen, welche in die Kategorien Poster und Fotos eingeteilt ist.

"Dead Right" ist der erste Cop-Film von Regisseur Wright und läuft ca. 40 Minuten. Neben dem Intro von Wright bekommen wir noch zwei Audiokommentare und ein Making Of dazu. Aber natürlich gibt es auch ein richtiges Making Of zu "Hot Fuzz" und das läuft sogar fast 30 Minuten. Wem das dann immer noch nicht genug ist, dem dürften dann die acht Featuretten gefallen, die noch folgen und sich mit verschiedenen Bereichen des Films beschäftigen. Für Film-Kritiker dürfte das letzte Feature besonders interessant sein, hier wird sich um die Special Effects: Before & After gekümmert, aber auch um drei Plotholes die im Film entstanden sind.

Insgesamt also wieder eine Riesenportion Bonusmaterial, die wie bereits bei "Shaun of the Dead" aus einem guten Mix aus lustigen und ernsten Features besteht.

   
 
Wertung:  
     (sehr gut)
     
Gestaltung:

Nach dem englischen "Nur Original ist Legal"-Trailer geht es endlich in das Menü, welches neben Intros und Menüübergängen auch ein gutes Design aufweist. So ist das Prinzip ähnlich wie bei "Shaun of the Dead", nur statt im Winchester bewegen wir uns dieses Mal logischerweise auf einer Polizei-Station. Und neben kleinen Sprachsequenzen bekommen wir auch kleine Überraschungen zur Unterhaltung präsentiert. Insgesamt also wieder ein schönes abgerundetes Menü, welches zu begeistern weiß.

Auch Fans von Schubern kommen auf Ihre Kosten und wer das Coverdesign nicht sonderlich ansprechend findet, der sollte sich noch mal bei Virgin oder HMV umsehen, die beiden Läden haben nämlich jeweils ein eigenes Coverdesign spendiert bekommen.

     
 
Wertung:
  (sehr gut)
     
Bildtest:

Wir würden das Bild zu gerne als sehr gut bezeichnen, doch leider weist es einige kleine Schwächen auf, die ihm die Höchstwertung verwehren. So ist zwar der Transfer sehr ruhig und das Bildmaster frei von Defekten und Verunreinigungen jeder Art, dafür hakt es allerdings leicht an Kontrast und Farbgebung. So wirken die Farben in einigen Szenen recht blass und auch der Kontrast lässt Schwarz in manchen Szenen leicht ins Gräuliche abrutschen. Insgesamt macht die Farbgebung dann allerdings einen noch realen Eindruck.

Doch weiter geht es mit den positiven Nachrichten, die Datenrate kann eigentlich nur als sehr gut bezeichnet werden, sie fällt nur selten unter sechs MB/s und hält sich meist eher im Bereich zwischen sieben und neun MB/s auf. So können wir kompressionsbedingte Probleme abhaken, nur in einer extrem schnellen Bildbewegung fiel uns eine sehr kurze Flächenbildung auf, die wir gerne vernachlässigen möchten.

Besonders erfreut sind wir über das sehr rauscharme Bild, selbst im Hintergrund ist kaum Bewegung in Form von Rauschen zu finden. Und die ganz leichte, unruhige feine Körnung lässt sich mit Leichtigkeit einem feinen Filmgrain zuschreiben. Im Verhältnis weniger positiv fällt uns die allgemeine, aber auch die Schärfe bei den Details auf. So werden Details nicht grundsätzlich scharf abgebildet, sondern wirken zuweilen auch etwas zu weich. Und auch generell sind im Bild ab und an leicht verschwommene Kanten zu vernehmen. Zwar ist dies nicht unbedingt oft der Fall, fällt allerdings auf, da die Schärfe selbst, sich durchschnittlich lediglich auf befriedigendem bis guten Niveau befindet.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Auch der Ton von "Hot Fuzz" hat es in sich. So kommt er in einer EX-Abmischung daher, die sich auch wirklich lohnt. So wird der dritte Rear-Speaker immer wieder genutzt und bekommt nur relativ wenige Ruhepausen. Doch müssen wir gestehen, dass der Film tonal wahrlich seine kurzen toten Punkte hat, weshalb ihm auch in dieser Kategorie die Höchstnote verwehrt bleibt. Doch sind diese Momente schon fast angenehme und gern genommene Unterbrechungen. Warum?

Ganz einfach, wenn der Ton aktiv ist, dann haben alle Lautsprecher und auch die Nachbarn etwas davon. Dies liegt nicht zuletzt an dem wuchtigen Subwoofer, der auch gerne mal das Geschehen dominiert, aber dabei nie "rumsig" wirkt. Auch die Stimmen wirken sehr dominant und sind akustisch gut verständlich, lediglich in sehr effektgeladenen Szenen gehen sie ein wenig unter. Für audiophile Herzen also ein kleines Fest, da alle typischen Action-Effekte bei dieser Hommage an die Cop-Filme mit dabei sind.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

"Shaun of the Dead" war der Kino-Durchbruch für das Dreiergespann aus Regisseur Edgar Wright und den Darstellern Simon Pegg und Nick Frost. Nun sind die Filmliebhaber zurück und haben das Genre gewechselt. Aus Horror und einer Comedy-Hommage an den Klassiker "Dawn of the Dead" wurde Action und eine Comedy-Hommage an eigentlich alle Action-Klassiker die einem so einfallen können. Das auch dieser Film wieder gelungen ist und für viele Lacher gesorgt hat ist unabstreitbar, vor allem für Filmfans ist dieser Titel wieder ein gefundenes Fressen. Aber auch die DVD lässt Sammler-Herzen etwas höher schlagen und sorgt für ein Lächeln im Heimkino. Wir können nur abschließend summieren: Film-Fans kommen um diese gut ausgestattete Veröffentlichung nicht herum und sollten bei guten Englischkenntnissen (der Akzent ist teilweise doch recht hart, jedoch helfen die Untertitel weiter, wenn das Ohr versagt) unbedingt zugreifen.

       
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
  

 
 
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