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Insomnia

Widescreen Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 

 

DVD-Daten:

Review Datum: 18.10.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 15.10.2002
   
Deutscher Titel: Insomnia
Originaltitel: Insomnia
Land / Jahr: USA 2002
   
Regie:  Christopher Nolan
Darsteller:  Al Pacino , Robin WIlliams , Hilary Swank
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch, Französisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Englisch, Französisch, Spanisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: nein
Verpackung: Snapper Box
Kapitel: 31
Laufzeit: 118 Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern R
Regional Code: Code 1
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Warner Brothers Home Video (USA)
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Um einen ungelösten Mordfall zu untersuchen, wird L.A. Cop Will Dormer, ein alter Fuchs unter den Detectives, nach Alaska geschickt, um den dortigen, unbedarften Provinz-Polizisten unter die Arme zu greifen.
Und tatsächlich - bereits nach kurzer Zeit stellt sich der erste Erfolg ein: es kommt zum ersten Aufeinandertreffen der Polizei und des Mörders - doch als Detective Dormer seinen Partner Hap unabsichtlich erschießt und diesen "Unfall" vertuschen will, gerät alles außer Kontrolle.
Übermüdet und unter Druck, weil ihm in L.A. die "Internal Affairs" zusetzen, manövriert sich Dormer selbst immer weiter in eine Sache hinein, die er nicht mehr kontrollieren kann...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Bonusausstattung dieser nicht als "Special Edition" deklarierten DVD kann sich sehen lassen - bietet sie doch wesentlich mehr als manche "echte" Special Edition anderer Hersteller (oder hauseigener Warner-SEs).

Wie schon bei "Memento" hat sich Christopher Nolan entschlossen, einen Audiokommentar aufzunehmen. Und wie bei Memento bekommen wir keinen gewöhnlichen Kommentar, sondern einen unkonventionellen - unkonventionell deshalb, da es der erste Audiokommentar ist, bei dem man den Film in der Reihefolge der aufgenommenen Szenen sehen kann - sprich: der Film liegt noch einmal - diesmal komplett unchronologisch - vor, in der Reihenfolge, in der die einzelnen Szenen gefilmt worden sind. Eigentlich eine geniale Idee...
Ein zweiter Audiokommentar mit Hilary Swank, Nathan Crowley (Production Designer), Dody Dorn (Schnitt), Wally Pfister (Kamera) und Hillary Seitz (Drehbuch) bildet neben dem Kommentar von Nolan das zweite große Extra der DVD. Auch hier haben wir es mit keinem normalen Kommentar zu tun, da dieser insgesamt nur etwa 43 Minuten lang dauert und szenenspezifisch ist. Konkret heißt das, dass jeder der aufgeführten Teilnehmer immer nur einige, auch nicht zusammenhängende, Szenen kommentiert. Vorteil dieser Form des Audiokommentars ist sicher, dass sich die Teilnehmer so auf das Wesentliche begrenzen müssen, da ihnen eben nicht volle zwei Stunden zur Verfügung stehen. Der Zuhörer bekommt so die wirklich wichtigen Hintergrundinformationen, ohne gleich den ganzen FIlm noch ein- oder zweimal sehen zu müssen.

Unter der recht unscheinbaren Bezeichnung "Production Dairies" findet man eine 17-minütige Konversation zwischen Al Pacino und Christopher Nolan und ein etwa 7 Minuten dauerndes Making of mit den üblichen Werbeuntertönen. Die Konversation ist inhaltlich recht interessant, das making of jedoch deutlich zu kurz, um tiefschürfende Informationen bieten zu können. Außerdem findet man hier noch die zweiteilige, insgesamt knapp 17-minütige Dokumentation "In the Fog", bei der Interviews mit Wally Pfister und Nathan Crowley zusammen mit Behind-the-Scenes Footage zusammengeschnitten wurden und einen nicht uninteressanten Blick hinter die Kulissen erlauben.
Eyes Wide Open, eine knapp 8-minütige Featurette, beschäftigt sich kurz mit der Krankheit Schlaflosigkeit. Durchaus interessante Ansätze gehen aber leider in der Kürze der Featurette unter.
Ausgestattet mit optionalem Audiokommentar gibt es abschließend noch eine zusätzliche Szene zu sehen.
Kinotrailer (im anamorphen Bildformat), eine Bíldergalerie und Filmografien von Cast & Crew bilden noch das übliche "Kleinzeugs", das im Grunde keiner näheren Erwähnung bedarf.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Erfreulicherweise behält Warner es bei, den ganz neuen Filmen eine ansprechende Menügestaltung zu spendieren.
Hauptmenü, Menüübergänge und Kapitelanwahl liegen sogar animiert vor; die Sprachauswahl und das "Special Features"-Menü spiegeln hingegen den üblichen Warner-Standard wider.
Wie auch immer, die Gestaltung und Animation des Menüs ist - dem Sujet des Filmes folgend - sehr passend ausgefallen.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Fast perfekt präsentiert sich die DVD, wenn es ums Visuelle geht. Der Transfer ist nah daran, als Referenz bezeichnet zu werden, wenn da nicht ein oder zwei Dinge wären, die dann doch nicht so referenzwürdig sind.
Doch zuerst zu den positiven Aspekten des Bildes. Da wäre zum Beispiel die sehr gute Schärfe und der ausgezeichnete - wenngleich sehr harte - Kontrast. Hier gibt es nichts auszusetzen. Messerscharf erscheinen die feinen Details der alaskischen Landschaftsaufnahmen und auch ansonsten erfreut das Bild mit Details, die manch anderer Transfer vermissen lässt. Der Kontrast ist - wie erwähnt - recht hart ausgefallen und verleiht durch dem Film erst seine dunkle Atmosphäre.
Die Farbwiedergabe ist ebenfalls sehr gelungen und natürlich - die Farbarmut einiger Szenen ist Stilmittel des Regisseurs und daher nicht als negativ zu beanstanden. Alles in allem ein herrlicher Transfer.

Was dem Transfer dann letztendlich unseren Referenz-Award kostet, ist die nicht ganz perfekte Kompression. An der Bitrate kann es nicht wirklich liegen, da diese trotz der vielen Extras mit knapp 6 Mbps allein für das Bild immer noch sehr hoch ist.
Wie auch immer, störend sind die Treppchenmuster ebensowenig wie das gelegentliche leichte Rauschen in den Nebelszenen.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Weniger spektakulär bietet sich der Soundtrack dar - stellenweise sehr frontbetont, fehlt es dem Ton an der ordentlichen Ausnützung der Möglichkeiten, die sich durch diskreten 5.1-Ton bieten. Nicht, dass "von hinten" nichts kommen würde, aber es "kommt" eben zu wenig. Vor allem der Score versteht es, sich auch über die hinteren Lautsprecher zu melden, ansonsten ist es aber eher still im hinteren Bereich der Tonkulisse.
Wenigstens kann der Basskanal vollends zufriedenstellen, der hier auch nicht so übersteuert ist wie bei Nolans "Memento".

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Ein ausgezeichneter Film auf einer überdurchschnittlichen DVD - was will man mehr? Nun, im Grunde eigentlich nichts, weswegen die DVD doch eine klare Kaufempfehlung ist.
Bei uns läuft "Insomnia" gerade erst im Kino, mit einer Rc2-DVD ist also frühestens in sechs Monaten zu rechnen. Dann jedoch könnte die Rc2 ähnlich aussehen wie diese DVD, denn Warner muss lediglich die französische 5.1-Spur gegen eine deutsche austauschen.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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Zahl der Filmkritiken: 2
 
 

 
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