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Hitlers Helfer

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 31.03.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 21.03.2005
   
Deutscher Titel: Hitlers Helfer
Originaltitel: Hitlers Helfer
Land / Jahr: D 1996
Genre: Dokumentation
   
Darsteller:  Adolf Hitler , Karl Dönitz , Rudolf Hess , Josef Goebbels , Hermann Göring , Albert Speer , Heinrich Himmler , Traudl Junge , Magda Goebbels , Rochus Misch
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 10/ Dokumentation
Laufzeit: 6x 53 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Die Reihe "Hitlers Helfer" dokumentiert in eindrucksvoller Weise das Leben und den Werdegang der engsten Vertrauten des Diktators. Mit bislang unveröffentlichtem Bildmaterial und Zeitzeugen zeigt die Serie den Aufstieg und das Ende der Männer aus der Führungsriege des Dritten Reiches.

"Rudolf Hess - Der Stellvertreter"
Rudolf Hess war der erste von Hitlers Helfern, der sich bedingungslos dem Demagogen anschloss, und er war bis zu seinem mysteriösen Tod in Spandau 1987 auch der letzte Überlebende aus dem innersten Führungszirkel des Regimes. Bis heute gehört der Flug von Hess nach Schottland am 10. Mai 1941 zu den geheimnisumwitterten Rätseln des Zweiten Weltkrieges. Jahrzehntelang geheim gehaltene Dokumente und die Aussagen von Beteiligten bringen jetzt Licht in die Hintergründe des waghalsigen Unternehmens, das für Hess selbst Beginn einer 46-jährigen Haftzeit bedeutete. Noch heute bestehen Zweifel, wie Hess umkam...

"Karl Dönitz - Der Nachfolger"
Für die einen war er der Retter von Millionen Flüchtlingen aus dem Osten, für die anderen kalter Technokrat. Er war Hitlers Großadmiral und Schöpfer der über Jahre äußerst erfolgreichen U-Boot-Waffe. Bevor Hitler im Bunker der Reichskanzlei Selbstmord beging, bestimmte er Dönitz zu seinem Nachfolger. Die Regierungszeit dauerte nur 23 Tage, da er als Kriegsverbrecher angeklagt wurde. Dönitz beharrte jedoch bis zu seinem Tode auf seiner Unschuld. Exklusive Aussagen und Dokumente beweisen seine Mitwissenschaft am systematischen Massenmord. Über die weitgehend unbekannte Seite des Privatmannes Dönitz äußern sich, erstmals vor der Kamera, Tochter Ursula sowie sein Enkel Klaus Hessel.

"Joseph Goebbels - Der Brandstifter"
Beseelt vom tiefen Glauben an seinen "Messias", stieg der wortgewaltige Demagoge zu Hitlers fanatischstem Erfüllungsgehilfen auf. Als NS-Propagandaminister predigte er Judenhass und Durchhalteparolen. Er war der Brandstifter, der die braunen Biedermänner anfeuerte, Bücher und Synagogen und am Ende auch Menschen zu verbrennen. Wer war dieser mitleidlose Demagoge, der mit Wunderversprechen den Krieg verlängerte und bis zuletzt auch Kindsoldaten in den Tod hetzte? Filmaufnahmen, die er damals unter Verschluss halten ließ, und bisher unveröffentlichte Tagebuchnotizen geben Aufschluss über diese und viele andere Fragen.

"Hermann Göring - Der zweite Mann"
Hermann Göring, halb Kriegstreiber, halb Komödiant - wie kein anderer Helfer des Diktators verkörperte er das Doppelgesicht des mörderischen Naziregimes. Der volksnahe Haudegen und hochdekorierte Kriegsheld war Hitlers Steigbügelhalter und galt bis zum Kriegsende als "Zweiter Mann" hinter dem Führer. Süchtig nach Morphium, Luxus und Macht, sonnte sich Göring trotzdem in der Rolle des "letzten Renaissance-Menschen". Er klammerte sich bis zuletzt mit aller Kraft an seine Ämter, selbst wenn es dem Ziel, Hitlers Krieg zu gewinnen, widersprach. Bisher unbekanntes Filmmaterial und geheime Dokumente beleuchten die Persönlichkeit Hermann Görings in ihrer ganzen Vielschichtigkeit und Brutalität...

"Heinrich Himmler - Der Vollstrecker"
Himmler, der unscheinbare Vollstrecker, war mit seiner SS der mächtigste unter Hitlers Helfern. Keiner hätte je vermutet, dass ausgerechnet er zum mächtigsten Mann des Dritten Reichs neben Hitler werden würde. Der stets Freundliche war unbarmherzig mit allen, die er für Gegner oder Feinde hielt. Unbarmherzigkeit wurde zur Tugend, mitleidloser Mord zur Stärke. Gestapo, Konzentrationslager, Menschenversuche, Massenmord, Holocaust - alle Schrecken des Dritten Reichs sind mit seinem Namen verbunden. Mit zum Teil bisher unbekanntem Archiv-Material mit Original-Tonaufzeichnungen entsteht ein Bild vom vielleicht willigsten, bestimmt aber furchtbarsten Helfer Hitlers...

"Albert Speer - Der Architekt"
Albert Speer, der Technokrat im Gefolge des "Führers". Schon früh wusste der Diktator das Organisationstalent und den Einfallsreichtum des jungen Architekten für seine Zwecke zu nutzen und öffnete ihm Tür und Tor für einen rasanten Aufstieg. War Speer nur der unpolitische Fachmann, der Künstler, der das Räderwerk bewegte, ohne der Ideologie zu dienen? Exklusive Dokumente beweisen, dass Speer schon frühzeitig vom Mord an den europäischen Juden gewusst haben muss. Unter Verschluss gehaltene Dokumente zeigen, wie Speer die gesamte deutsche Industrie und das deutsche Volk für den totalen Krieg einspannte.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Aufgrund der Tatsache, dass das Hauptprogramm selbst nur aus Dokumentationen besteht, haben wir uns entschlossen, das Bonusmaterial, das es naturgemäß bei Produktionen dieser Art nicht gibt, aus der Wertung herauszunehmen.

   
 
Wertung: -  
     (keine Wertung)
     
Gestaltung:

Das Menü gleicht jenem von "Hitlers Frauen" praktisch aufs Haar. Nur die Farben sind anders, der Aufbau jedoch genau gleich. Im rechten Bildbereich laufen Videos mit Hitlers "Helfern", daneben liegen die Auswahlknöpfe für die einzelnen Dokumentationen und die jeweilige Kapitelauswahl. Unterlegt wurde das Ganze auch noch mit Tönen.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Obwohl "Hitlers Helfer" aus dem Jahre 1996 stammt, fällt die Bildqualität ähnlich aus wie bei der viel jüngeren, und von uns bereits getesteten, Reihe "Hitlers Frauen". Selbstverständlich liegen daher auch diese Dokumentationen im Vollbild-Format vor. Wie selbstverständlich ist, fällt die Qualität bei den Archivaufnahmen deutlich ab. Bilder sind dann sehr verrauscht, unscharf und von teils steilem Kontrast. Sofern es sich um Farbaufnahmen handelt, darf man darüber hinaus auch nicht mit perfekten, immer satten Farben rechnen.

Die Interview-Aufnahmen und die kurzen Einblendungen historischer Stätten in heutigem Zustand fallen zwar ähnlich, hingegen aber nicht immer so schön aus wie bei "Hitlers Frauen". So wirken einige dieser Szenen verrauscht oder im Schwarzwert beschränkt. Jedoch ist es erstaunlich, dass sich diese Mängel nicht konsequent durch alle Dokumentationen und alle Szenen ziehen, sondern immer nur sporadisch auftreten. Die Hauttöne der Interviewten wirken stets sehr natürlich und auch die Bildschärfe ist für gewöhnlich recht gut.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Im Gegensatz zu den neueren Knopp-Werken ist bei "Hitlers Helfer" ab und an ein Rauschen im Ton vernehmbar. Senkt man die Lautstärke jedoch, so fällt dieses Problem nicht mehr wirklich auf. Das Rauschen tritt übrigens nicht nur in den Archivaufnahmen, wo es ja verständlich und aufgrund des Alters einzusehen wäre, sondern auch in den sonstigen Szenen auf. Ansonsten bietet die Tonspur das Übliche - der Ton ist praktisch auf die Front begrenzt, was bei einer Dokumentation freilich nichts Außergewöhnliches ist.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Rein subjektiv betrachtet bietet "Hitlers Helfer" eine bessere inhaltliche Qualität als Guido Knopps neue Werke. Eventuell liegt das an der längeren Laufzeit der Dokus, was natürlich einer inhaltlichen Vertiefung zuträglich ist. Aber Guido Knopps Glaubwürdigkeit wird in dieser Reihe auch in Zweifel gezogen. So lässt Knopp den SS-Arzt Prof. Dr. Ernst-Günther Schenck zu Wort kommen und präsentiert ihn in einer Reihe mit anderen SS-Männern, die heftig von sich weisen, in Kriegsverbrechen verwickelt gewesen zu sein. Schenck darf mordende SS-Leute z.B. "Gesocks" und "Henker wie im Mittelalter" heißen - dabei verschweigt die Dokumentation aber galant, dass eben jener Dr. Schenck in Konzentrationslagern Ernährungsversuche an Menschen durchgeführt hat, bei denen auch Gefangene verstorben sind. In Anbetracht dieser Tatsache scheint es ein wenig befremdlich, dass Knopp Jahre nach "Hitlers Helfer" den Film "Der Untergang" öffentlich kritisiert und ihm Ungenauigkeiten vorgeworfen hat.

Wegen des Ausgangsmaterials fällt die DVD leider etwas schlechter aus als die ebenfalls erschienene Doku-Reihe "Hitlers Frauen".

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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