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24 - Season Three

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 17.05.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 07.07.2005
   
Deutscher Titel: 24
Originaltitel: 24
Land / Jahr: USA 2003-2004
Genre: Serie
   
Darsteller:  Kiefer Sutherland , Elisha Cuthbert , Dennis Haysbert , Carlos Bernard , Reiko Aylesworth , James Badge Dale , Bobby Cannavale , Mary Lynn Rajskub , Paul Schulze , Sarah Clarke , Penny Johnson Jerald , Vanessa Feriloto , Jesse Borrego , Wendy Crewson , Vincent Laresca , Gina Torres
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: 8-seitig, Übersicht über alle Episoden
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 13 / Episode
Laufzeit: 1080 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (7x)
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Drei Jahre nach der nuklearen Attacke auf die USA hat Jack Bauer wieder alle Hände voll zu tun, Unheil von seinem Heimatland abzuhalten. Eine Gruppe von Terroristen droht, einen tödlichen Virus in den USA freizusetzen.

Doch nach einem Jahr im Untergrund und der Jagd nach dem Drogenboss Ramon Salazar ist Jack nicht mehr ganz der Alte - seelische Probleme und seine im Zuge der Undercover-Arbeit begonnene Heroinsucht nagen an ihm...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentare zu den Episoden "15 - 16 Uhr" (Howard Gordon and Kiefer Sutherland), "17 - 18 Uhr" (Jon Cassar Evan Katz und Riley Smith), "22 - 23 Uhr" (Howard Gordon und Sarah Clarke), "1 - 2 Uhr" (Joel Surnow und Mary Lynn Rajskub), "5 - 6 Uhr" (Robert Cochran, Reiko Aylesworth und Carlos Bernard), "10 - 11 Uhr" (Carlos Bernard, James Badge Dale und Tim Lacofano)
- 45 Deleted und erweiterte Szenen: Diese aus den fertigen Episoden gelöschten Szenen kann man sich hier entweder einzeln ansehen oder sie via Branching in die jeweiligen Episoden integrieren. Wie bei Staffel 2 kommt hier nicht das nahtlose Seamless Branching-Verfahren, sondern das mit Unterbrechungen, die einem Layerwechsel ähneln, arbeitende Integrated Branching zum Einsatz. Auf der siebten DVD liegen alle Szenen übrigens noch einmal vor.
- 24: Ausgebrochen: Diese gut 31-minütige Dokumentation schließt praktisch nahtlos da an, wo die Dokumentationen "24 Exposed" und "On The Buttom" der zweiten Staffel aufgehört haben. Zwar fällt diese "Fortsetzung" weniger umfangreich aus, inhaltlich gibt es jedoch nichts zu meckern. Wieder bekommt man einen durchaus interessanten Blick hinter die Kulissen von "24" geboten. Interviews mit Cast & Crew sowie Aufnahmen vom Set bilden den Hauptbestandteil der Doku. Wie "24 Exposed" wurde auch "24: On The Loose" im Stil der Serie gehalten und arbeitet mit Split Screen. Hauptthema der Doku ist die Entstehung des Gefängnisausbruchs.
- Jungs und ihre Spielzeuge: Die knapp elf Minuten dauernde Featurette beschäftigt sich mit dem Showdown der dritten Staffel. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Szene mit den beiden Kampfflugzeugen. Wie der Rest des Bonusmaterials liegt auch diese Featurette anamorph abgetastet vor.
- Biologische Bedrohung: Jenseits der Serie: Wie sich die Macher von "24" auf das beherrschende Thema der dritten Staffel, den tödlichen Virus und Bio-Waffen-Attacken im Allgemeinen, vorbereitet haben, ist Thema dieser ausführlichen und 25 Minuten dauernden Dokumentation. Experten berichten über biologische Kampfstoffe und welche Gefahren mit ihnen verbunden sind. Inhaltlich gibt auch dieser Beitrag sehr viel her.
- Multi-Angle Studie: Am Beispiel einer Sequenz wird hier gezeigt, wie eine typische Szene gedreht wird - nämlich üblicherweise mit mehreren Kameras in unterschiedlichen Positionen.
- Inside Look zu "New York Taxi"

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Beim dritten Anlauf versucht es Fox - leider auch bei der deutschen Box - mit einer neuen Gestaltung. Leider fällt diese erheblich unschicker aus als noch bei den vorangegangenen Staffeln, um nicht zu sagen hässlich. Zwar wurde die Einleitung wieder animiert und auch die "24"-Melodie begleitet durch das Menü. Das Menü selbst macht aber einen eher müden Eindruck. Das schicke "Fadenkreuz"-Design der ersten beiden Staffeln wurde gegen ein eher billig wirkendes Standbild-Menü mit Fotos aus der Serie ausgetauscht.

Die sieben DVDs stecken in einem Digipak, das wiederum in einem stabilen Schuber Platz findet.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Die Bildqualität der dritten Staffel liegt auf leicht besserem Niveau als beim direkten Vorgänger. Stellenweise wirkt das Bild sogar deutlich besser. Wenig überraschend gleicht die Bildqualität der hier getesteten deutschen Box jener der bereits von uns bereits im letzten Jahr getesteten britischen Ausgabe. Das Bildrauschen wurde im Vergleich zur vorangegangenen Staffel noch einmal reduziert und sehr oft wirkt das Bild nun fast rauschfrei, dennoch schleichen sich genügend Szenen ein, die das übliche "24"-Rauschen aufweisen.

Auch beim Kontrast lassen sich leichte Verbesserungen ausmachen. Ab und an neigt das Bild zwar immer noch dazu, helle Flächen überstrahlen zu lassen, insgesamt fällt der Kontrast aber recht gut aus.

Bis auf wenige Ausnahmen wirkt auch die Farbdarstellung besser. Oft präsentiert der Transfer nun natürliche und angenehme Farben - kein Vergleich mehr zu den ständig verfälschten Farben der ersten Staffel. An vielen Stellen (z.B. bei den Aufnahmen in Mexiko oder im Gefängnis) gibt es jedoch wieder dominierende Farbtöne wie Grün oder Braungelb.

Doppelkonturen an den Kanten zeugen von Edge Enhancement - einem Problem, mit dem auch schon die beiden anderen Staffeln zu kämpfen hatten. Offenbar wollte Fox mit digitaler Nachschärfung ein wenig über die noch immer nicht perfekte Detailzeichnung hinwegtäuschen. Denn immer noch erscheint das Bild stellenweise recht weich und könnte in Bezug auf die Detailschärfe durchaus einen Zacken besser sein. Der weiche Eindruck des Bildes ist es dann auch, der das Gesamtergebnis noch leicht herunterzieht.

Die Bildqualität hat nun endlich ein Level erreicht, bei dem wir - wenn auch immer noch mit einem bisschen Bauchschmerzen - ein "gut" rechtfertigen könnten. Fairer ist es aber, dem Bild immer noch die Note "befriedigend bis gut" zu geben.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Eventuell waren wir vor einem Jahr beim Test der britischen Box ein wenig zu euphorisch oder wenig streng. Denn objektiv betrachtet, kann der Ton die Note "gut" nicht halten und das liegt nicht an der deutschen Synchronfassung, die nach einigen Vergleichen so gut wie gleich zur englischen Originalspur klingt. Zwar bietet der Ton in den Actionszenen durchaus gute Werte, oft ist das Geschehen aber stark auf die Front konzentriert. Die Surroundkanäle wirken insgesamt zu zurückhaltend abgemischt.

Über die Rücklautsprecher wird neben den Umgebungsgeräuschen vor allem der Score transportiert. Ab und an - wenn es gerade passt - fließen auch Surroundeffekte in die Surroundkulisse ein. Die Front ist generell sehr gut abgestimmt, die Rücklautsprecher wirken oft - wie bereits erwähnt - etwas verhalten.

Wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir es hier in erster Linie mit TV-Ware zu tun haben. Und dafür bietet der Ton doch recht anständige Qualität.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Mit knapp einem Jahr Verspätung erscheint nun auch in Deutschland die dritte Staffel von "24". Und langsam merkt man auch, dass die Serie sich bereits im dritten Jahr befindet. Wobei gerade Staffel 3 in rückblickender Betrachtung eine durchaus durchdachte Story bietet, die zwar in den ersten Episoden leicht angestaubt wirken mag, mit der Zeit aber durchaus Schwung bekommt.

In den USA läuft zur Zeit noch die vierte Staffel im TV, die wir aller Voraussicht nach Anfang 2006 zu sehen bekommen werden, so RTL2 nach den eher schlechten Quoten der dritten Staffel überhaupt noch an "24" interessiert sein sollte. In England erscheint die vierte Staffel übrigens bereits im August auf DVD.

Wie auch immer, Twentieth Century Fox liefert wieder eine sehr anständige Staffel-Box zum fairen Preis ab. Das Bonusmaterial fällt wie schon bei der zweiten Staffel sehr reichhaltig aus und kann auch inhaltlich gefallen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Stefan Paulmayer
 

 

Selten hat das Fernsehen eine so packende Serie zustande gebracht wie "24". Das einzigartige Konzept, dass eine Folge genau eine Stunde und eine Staffel von 24 Folgen somit einen ganzen Tag abdeckt, sucht ihresgleichen in der TV-Geschichte.
Aber man sollte aufpassen - denn "24" macht süchtig. Erst einmal gestartet und mitten in der Story, fällt es äußerst schwer, den DVD-Player wieder auszuschalten und eine Pause einzulegen. Zu groß ist das Verlangen, zu erfahren, wie es weitergeht, was als nächstes passieren wird. Dafür sorgen die zahlreichen - teils wirklich unerwarteten - Wendungen und die auf mehreren Ebenen parallel laufende Handlung.

So weiß man nie, ob Freund wirklich Freund oder nicht doch vielleicht Feind ist - oder wem man trauen darf, wer zu den "good guys" gehört.

Die dritte Staffel fällt - ganz leicht - hinter die zweite Staffel zurück. Im Gegensatz zu dieser sind die Macher die Produktion nämlich anders angegangen - anstatt sich für die komplette Staffel eine durchgehende Storyline im Vorhinein auszudenken, wurde einfach "drauf los gefilmt". Das Ergebnis ist daher stellenweise nicht ganz so stimmig wie bei der zweiten Staffel. Viele Plot-Lines laufen ins Leere und besonders die ersten sieben bis acht Episoden machen auf den ersten Blick einen eher müden Eindruck. Nichtsdestotrotz gehört "24" immer noch zu den herausragendsten Serien im Fernsehen.

 

Wertung:

(gut - sehr gut)

 
 
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