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Underworld: Evolution

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 19.09.2006
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 05.09.2006
   
Deutscher Titel: Underworld: Evolution
Originaltitel: Underworld: Evolution
Land / Jahr: USA 2006
Genre: Fantasy
   
Regie:  Len Wiseman
Darsteller:  Kate Beckinsale , Scott Speedman , Tony Curran , Shane Brolly , Derek Jacobi , Bill Nighy
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 28
Laufzeit: 103 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Sony Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Während der blutige Kampf zwischen den aristokratischen Vampiren und den barbarischen Lycan-Werwölfen ungebrochen weitergeht, versuchen die schöne Blutsaugerin Selene und der Halb-Lycan Michael gemeinsam hinter das Geheimnis ihrer seit Jahrhunderten verfeindeten Blutlinien zu kommen. Dafür müssen sie die alte Fehde, die zwischen ihren Stammbäumen herrscht, bis an ihren Ursprung zurückverfolgen. Ihre Suche führt zu einer finalen Schlacht, die den Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen auf immer beenden soll.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Der Umfang der Extras ist durchaus gelungen. Den Anfang macht ein Audiokommentar der Filmemacher, womit der Regisseur, der, der Stunt-Koordinator und der Cutter gemeint sind.

Des Weiteren sind sechs Dokumentationen auf der DVD enthalten. Diese können am Stück oder einzeln angeguckt werden. Die erste Doku lautet auf den Namen "Blutlinien: Vom Skript zum Film" und dauert rund 13 Minuten. Hier wird überwiegend die Geschichte erläutert und die Charaktere, die sich seit Teil eins entsprechend weiterentwickelt haben. "Die Hybrid-Theorie: Reale & digitale Effekte" dauert ebenfalls 13 Minuten und beschäftigt, wie der Name schon erahnen lässt, mit diversen Effekten aus den Film und wie diese umgesetzt worden sind.

Die folgende Doku nennt sich "Monster-Effekte: Weiterentwicklung der Kreaturen", dauert 12 Minuten und handelt ausschließlich vom Design der verschiedenen Monster, die im Film zu sehen sind. "Der Kampf wütet weiter: Stunts" läuft zehn Minuten und zeigt die Stunt-Männer und Darsteller bei ihrer Arbeit. Es folgt "Erschaffung einer Saga: Produktions Design", eine 13-minütige Doku über die zahlreichen Locations und Kulissen, die im Film zu sehen sind. Abschließend wird auch noch auf die Musik und das Sounddesign in einer 12 Minuten langen Doku eingegangen.

Das ohnehin gute Angebot an Hintergrunddokus wird durch ein Musikvideo von Atreyu und einem Trailer abgerundet.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Während es ein bewegtes Intro und ein animiertes Menü zu sehen gibt, das aber wiederum nur aus Filmszenen besteht, präsentieren sich sämtliche Untermenüs mit unbewegten Standbildern. Optisch ist das Design aber dennoch gelungen, sowohl vom Schriftbild als auch von den Grafiken. Hintergrundmusik gibt es leider auch nur im Hauptmenü zu hören, sodass die Qualität der anderen Menüs merklich nachlässt. Insgesamt ein ordentliches, aber ebenso durchschnittliches Menü.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Trotz der Sony-typischen niedrigen Bitrate kommt "Underworld: Evolution" mit einem recht ansehnlichen Transfer daher, der aufgrund der Handlung überwiegend sehr dunkel ist und somit kleinere Fehler nicht unbedingt auffallen.

Zu Beginn ist bereits ersichtlich, dass der Kontrastumfang gut bis sehr gut ist, obendrein ein meist sattes Schwarz gezeigt wird und Details in dunklen Szenen dennoch erkennbar bleiben. Die Farbgebung, wenn man sie denn aufgrund der fast ausschließlich dunklen Handlungsszenarios so nennen kann, ist gut, tendiert aber wie beim ersten Teil ins Bläuliche. Die Hauttöne fallen filmbedingt recht blass aus und richtig farbenfrohe Bilder sind eigentlich nie zu sehen.

Die Schärfe ist meist angenehm, meist fehlt es ihr aber an Detail und so wirkt sie hin und wieder auch etwas matschig, was auf die Sony-Krankheit "niedrige Bitrate" zurückzuführen ist. Damit verbundene Nebenerscheinungen, wie Artefakte, sind gelegentlich auch zu erkennen, fallen einem geschulten Auge zum Teil auch sofort auf, dürften bei empfohlenem Sichtabstand zum TV aber weniger störend ins Gewicht fallen. Gelegentlich ist außerdem Rauschen zu erkennen, das die meiste Zeit aber ein sehr erträgliches Niveau hat und somit fast zu vernachlässigen ist.

Dass ein Rauschfilter eingesetzt wurde erscheint manchmal nachvollziehbar, da dann leichte Nachzieheffekte zu sehen sind. Trotz der offensichtlich niedrigen Bitrate schafft es Sony in diesem Fall einen dennoch ansehnlichen Transfer zu präsentieren. Von dem Titel wird dieses Jahr auch noch eine Blu-ray erscheinen, wir sind gespannt...

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Während die Bildqualität bereits punkten kann, so setzt die Tonpräsentation noch einen drauf. Von Anfang bis Ende bekommt der Cineast einen sehr räumlich abgemischten Ton präsentiert, der zu den recht wenig aktuellen Titel gehören, die wieder einmal zeigen, was mit 5.1-Ton alles möglich ist.

Gleich in der ersten Szene wird dem Zuschauer ein weiträumiges Klangbild geliefert, das nicht nur zahlreiche Umgebungsgeräusche, sondern auch direkte Effekte zu bieten hat, die durch den präsenten Subwoofer entsprechend tieftönig begleitet werden. Nur sehr selten erstummen die Effektlautsprecher, um sich auf die nächste Actionszene vorzubereiten. In den ruhigen Momenten wird in der gesamten 5.1-Kulisse aber dennoch ein räumliches Bild geschaffen, meist durch Umgebungsgeräusche, aber auch durch die voluminös abgemischt Musik.

Egal ob es sich um Gewitter, Hubschrauber oder direkte Effekte handelt, stets bekommt man einen sehr dynamischen und actionreichen Sound präsentiert, der zumindest tontechnisch erstklassiges Kinofeeling übermittelt. Etwas kritisch sehen wir die deutschen Dialoge, die eine Spur zu dumpf und unnatürlich klingen, zusätzlich zu dem ohnehin vorhandenen Defizit einer deutschen Synchronisation im Gegensatz zum besser klingenden Original.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Wer den ersten Teil von "Underworld" mochte, wird mit dem zweiten garantiert auch zufrieden sein. Leute, die den ersten Teil langweilig fanden, könnten Gefallen am Nachfolger finden, doch eine Garantie gibt es dafür natürlich nicht. Für einen fantasyreichen und ebenso actionreichen Abend taugt der Film aber allemal, zumal die DVD-Veröffentlichung punkten kann. Angefangen bei den ordentlichen Extras bis hin zum erstklassigen Ton haben wir es hier mit einer durchweg gelungenen Umsetzung zu tun. Dass das Bild eigentlich noch besser aussehen könnten dürften die Menschen bei Sony Pictures wissen, doch dort ist die niedrige Bitrate schon lange ein Standard, den sie bei der Blu-ray hoffentlich abschaffen werden.

Aufgrund des fairen Kaufpreises von rund 15 Euro hat diese DVD aber eine Empfehlung verdient.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:
   


 

 

Das Bild leistet sich zwar minimale Schwächen, der Ton und die Extras gleichen dies aber spielend aus. Unterm Strich eine sehr gelungene DVD.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 5/5 lesen>>

 
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