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Models

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 21.03.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 21.02.2005
   
Deutscher Titel: Models
Originaltitel: Models
Land / Jahr: Ö 1999
Genre: Drama
   
Regie:  Ulrich Seidl
Darsteller:  Gernot Assinger , Vivian Bartsch , Peter Baumann , Lisa Grossmann , Tanja Petrovsky
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (letterboxed)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 12
Laufzeit: 118 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 5 / Single Layer
Anbieter: Alamode Film
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Vivian, Tanja, Lisa. Drei Frauen, drei Models, drei Freundinnen.

Vivian ist blond, hat einen fixen Freund und mehrere Liebhaber. Sie würde alles tun, um auf ein Cover zu kommen. Vivian ist mit ihrem Körper unzufrieden. Sie isst, sie speibt, die behandelt ihre Cellulitis. Vivian findet ihren Busen zu klein, das ist ihr wirkliches Problem.

Lisa ist blond und liebt schwarze Männer. Sie lässt sich von Zeit zu Zeit ihren Busen vergrößern, ihre Nase richten, ihre Lippen aufspritzen. Sie macht die Nacht zum Tag, pumpt sich unaufhörlich mit Alkohol und Kokain voll. Lisa lebt allein und kann nicht allein sein, das ist ihr wirkliches Problem.

Tanja ist blond, liebt Tiere mehr als Menschen und denkt über ihr Leben nach. Sie lässt sich die Karten legen und versucht ihr inneres Gleichgewicht durch Yoga und Fitness zu erreichen. Tanja kann zu niemandem "Ich liebe dich" sagen, das ist ihr Problem.

Auf der Suche, Karriere zu machen, geliebt zu werden, den idealen Körper zu erreichen, gehen sie von Casting zu Casting, telefonieren mit Freundinnen, Männern, Müttern, Agenturen und Fotografen und hetzen von einer Disconacht in die nächste.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Das fehlende Bonusmaterial entwickelt sich letztlich zum Sargnagel der Gesamtnote dieser DVD.

   
 
Wertung:  
     (ungenügend)
     
Gestaltung:

Der Ansatz ist zweifellos vorhanden, die Umsetzung kann jedoch nicht ganz überzeugen. Zwar wurde auch die Kapitelanwahl - wie das Hauptmenü - mit Clips aus dem Film versehen, die Gesamtgestaltung wirkt aber wenig ansprechend. Jedenfalls aber passt das Menü zum Coverdesign und auch zum Gesamteindruck des Filmes.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Gerne würden wir ja etwas Besseres berichten, aber die hier gebotene Bildqualität ist schlichtweg fürchterlich, um nicht zu sagen eine Katastrophe. Die fehlende anamorphe Abtastung fällt da schon gar nicht mehr ins Gewicht. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll - sämtliche Aspekte weisen in irgendeiner Art und Weise Probleme oder Mängel auf. Es fängt schon beim Bildrauschen an. Der Transfer erscheint durchgängig verrauscht und vergrießelt.

Hinzu kommt der katastrophale Kontrast. Einerseits überstrahlt er bei hellen Flächen, erzeugt fast eine Art "Heiligenschein", andererseits bildet er verschiedene Szenen viel zu dunkel ab, sodass Details im dunklen Nichts absaufen.

Über die Schärfe reden wir besser gar nicht erst - denn diese liegt eher auf VHS-Niveau. Grauslich klingt vielleicht etwas hart, trifft im Kern das hier Gebotene aber recht gut. Die Mängel könnten am Ende durch eine zumindest perfekte Farbwiedergabe gemildert werden - doch auch daraus wird nichts. Die Farben erscheinen nämlich durchweg recht unnatürlich und blässlich.

     
Wertung:
   (mangelhaft)
   
Tontest:

Der Ton fällt nur gringfügig besser aus als das Bild. Zwar lässt sich der Stereo-Spur ab und an Musik für die hinteren Kanäle entlocken, insgesamt ist der Ton aber sehr frontlastig. Leider bietet die Spur auch kein wirklich ausgeprägtes Stereo-Panaorama, sondern nur ein leidlich zufrieden stellendes Ergebnis. Insgesamt ist das einfach zu wenig.

   
 
Wertung:
  (ausreichend)
       
Gesamtwertung:

Ulrich Seidls Filme sind allgemein keine leichte Kost. Er nimmt sich zumeist kein Blatt vor die Linse und lässt den Zuseher teilweise erschreckende Blicke in Abgründe werfen, die meist die menschliche Seele bzw. die Seelen der "einfachen Österreicher" darstellt. Durch Filme wie "Hundstage" ist Seidl auch über die Grenzen Österreichs hinweg, zumindest in bestimmten Kreisen, ein Begriff. "Models" zeigt in dokumentarhafter Art und Weise den Alltag verschiedener Wiener Fotomodelle, die allesamt die große Karriere vor sich sehen, letztlich aber durch Sätze wie "Blasen musst du schon, sonst kannst es gleich vergessen" wieder auf den Boden ihrer bescheidenen Realität zurückgeholt werden.

Alamode Film präsentiert "Models" zusammen mit Seidls anderem, international bekanntem, Film "Hundstage" im Rahmen der Reihe "Filmklassiker". Die technische Umsetzung lässt dabei leider zu wünschen übrig.

       
 
Wertung:
  (mangelhaft - ausreichend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Befragt nach diesem Film, bezeichnete ihn Regisseur Ulrich Seidl als sein schwierigstes Projekt. Grund: "Models sind es gewohnt, dass man sie schlecht behandelt. Man macht seinen Job und hält den Mund." Aber, ohne irgendwelche chauvinistischen Klischees nähren zu wollen: Wenn man so wenig zu sagen hat wie Vivian, Tanja und Lisa, ist das tatsächlich besser so.Die Mädels zicken, lachen und sch[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 03/10 lesen>>

 
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