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Knockaround Guys

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 12.03.2003
Im Handel ab: 06.03.2003
   
Deutscher Titel: Knockaround Guys
Originaltitel: Knockaround Guys
Land / Jahr: USA 2001
   
Regie:  Brian Koppelman, David Levien
Darsteller:  Barry Pepper , Andrew Davoli , Seth Green , Vin Diesel , John Malkovich , Arthur J. Nascarella , Tom Noonan , Nicholas Pasco , Dennis Hopper
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Englisch, Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: nein
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 22
Laufzeit: 88 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Warner Brothers Home Video
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

November 1987: Brooklyn, New York. Wie beweist ein Nachwuchs-Mafioso, dass er ein Mann ist? Er begeht seinen ersten Mord. Der Pate Benny „Chains“ Demaret ist soeben hinter Gittern gelandet. Sein Capo Teddy Deserve hat den Verräter schon dingfest gemacht: Bobby Boulevard. An ihm soll Bennys kleiner Sohn Matty seine Feuerprobe bestehen. Teddy drückt ihm eine Waffe in die Hand und befiehlt ihm, den gefesselten Bobby zu erschießen. Doch Matty bringt es nicht fertig.
Auch fünfzehn Jahre später hat Matty diesen Makel nicht abschütteln können: In den Augen seines Vaters und der ganzen „Familie“ ist er ein Weichei. Er hat zwar gute Schulen besucht, führt ein luxuriöses Leben, aber nie hat er mehr Verantwortung bekommen, als Vater Benny ein Sandwich zu besorgen.
Eine bürgerliche Karriere bleibt Matty versagt – potenzielle Arbeitgeber winken bei seinem notorischen Familiennamen sofort ab. Mattys einzige Chance besteht darin, sich in der Mafia zu bewähren. Er muss also seinem Vater beweisen, dass ein ganzer Mann in ihm steckt.
Benny sieht das ein. Er beauftragt Matty, in Spokane/Washington eine Tasche mit einer halben Million Dollar abzuholen und nach New York zu bringen.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Extras hat die DVD leider kaum zu bieten, was auf der einen Seite zwar schade ist, auf der anderen Seite aber auch verständlich aus Sicht des Verleihs erscheint, denn "Knockaround Guys" schaffte es nicht mal in die deutschen Kinos und dementsprechend spärlich sind auch die Extrafeatures ausgefallen.
Neben einem Original-Audiokommentar der Filmemacher, Brian Koppelman und David Levien, gibt es noch vier alternative bzw. nicht verwendete Szenen, die auf Wunsch kommentiert werden und sogar im anamorphen Format von 2,35:1 vorliegen. Ein Trailer rundet die gerade so ausreichende Extraausstattung ab.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Das anamorphe Menü stellt sicherlich keine Referenz dar, aber es ist deutlich besser als die sonst oft üblichen Standbild-Menüs. Farblich hat man viele Rot- und dunkle Töne benutzt, was sicherlich ein passendes Gesamtbild ergibt. Die Übergänge wurden ebenso wie die Szenenanwahl und das Hauptmenü animiert und mit passenden Sounds und Musik unterlegt.
Ohne Frage, es gibt weitaus schickere Menüdesigns, aber für einen Film, der es nicht mal in die deutschen Kinos geschafft hat, stellt das Gebotene weitaus mehr da, als sonst übliche Standbild-Menüs.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Der durch Warner vertriebene New Line-Titel "Knockaround Guys" stellt bildtechnisch keine große Überraschung dar. Zwar wird durchaus ein solides Ergebnis erzielt, Referenzcharakter sollte man aber nicht erwarten, da das Bild zu weit davon entfernt ist.
Schon recht früh fällt auf, dass das Schärfeniveau "nur" gut ist und durch die ebenfalls nur gute Detailschärfe das Bild insgesamt etwas zu weich wirkt. Der Kontrast kann ebenfalls gefallen, ist aber auch deutlich von optimalen Werten entfernt, denn teils wirkt das Bild eine Spur zu dunkel, so dass Details in dunklen Szenen schwer zu erkennen sind. Bei Tag-Szenen wirkt das Bild teilweise minimal zu hell, was aber nicht weiter ins Gewicht fällt, da der Kontrast ansonsten überzeugen kann.
Gefallen kann auch die natürliche Farggebung, die mit satten, aber nicht unnatürlich wirkenden Farben und guten Hauttönen gefallen kann. Immer wieder ist auch dezentes, meist feines Rauschen sichtbar, das den Sehgenuss aber nicht weiter stört, da das Niveau nur in wenigen Szenen etwas an Intensität zunimmt.
Die Kompression war weitesgehend gut, auch wenn man bei genauem Hinsehen immer mal wieder kleinere Artefaktbildungen beobachten konnte, die sich aber dezent im Hintergrund abspielten und nicht als störend empfunden werden konnten. Der Transfer zeigte auch stets wieder kleinere Dropouts. Insgesamt eine gerade noch gute Vorstellung im Bildbereich, ein sehr knappes Ergebnis.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Akustisch bietet der Film erstaunlich wenig, zumindest die DVD, denn in "Knockaround Guys" gibt es immer wieder Szenen, in denen man die 5.1-Kulisse hätte gut nutzen können. Immerhin handelt es sich um einen ins Acion-Genre tendierenden Thriller, der theoretisch genug Zündstoff für die heimische Anlage bietet.
Die Dialoge sind stets sehr gut zu verstehen und klingen sehr klar und gut dimensioniert. Die Musik verteilt sich schön auf die komplette Soundkulisse und tritt meist dominant ins Geschehen. Insgesamt ist die Musik sehr basslastig, was sehr gut zum Film passt und die coolen Hauptakteure in ihrem Auftreten unterstützt.
Leider ist das Geschehen selbst zu frontlastig, die hinteren Lautsprecher werden nur sehr selten etwas genutzt und ein richtiges Raumgefühl, was die Action angeht, kommt nie wirklich auf. Hier hätte man sicher einen etwas dynamerischen Mix basteln können, so gibt es "nur" die Note...

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Der Film dürfte sicherlich nicht jedem zusagen, Vin Diesel fungiert sicherlich auch als Werbung auf dem Cover, denn seine Rolle ist nicht kleiner bzw. größer als die der anderen Mafiosis, aber als Schauspieler zieht Vin Diesel ja inzwischen einige Zuschauer an, sodass der Schritt, ihn in die Front des Covers zu packen, logisch erscheint.
Der Film war in den USA nicht besonders erfolgreich und spielte rund 12 Mio. US-Dollar ein. In Europa, bis auf Spanien, kam er garnicht erst in die Kinos und dementsprechen karg ist auch die Extraausstattung ausgefallen. Die technische Qualität ist Ok und Fans von soliden Thrillern mit Actioncharakter können ruhig einen Blick riskieren. Vin Diesel, samt seiner Freunde, wirkt jedenfalls wieder ziemlich cool in seiner Rolle.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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