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Finding Nemo

2-Disc Collector´s Edition

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 

 

DVD-Daten:

Anmerkung: Das Amaray-Case steckt in einer schimmernden Papphülle.

Review Datum: 03.11.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 04.11.2003
   
Deutscher Titel: Findet Nemo
Originaltitel: Finding Nemo
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Animation
   
Regie:  Andrew Stanton, Lee Unkrich
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1 EX), Französisch (Dolby Digital 5.1 EX), Spanisch (Dolby Digital 5.1 EX)
Untertitel: Englisch, Französisch, Spanisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: ja, DVD-Struktur und Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 32
Laufzeit: 100 Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern Rated G
Regional Code: Code 1
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Der Schreck sitzt dem ohnehin notorisch ängstlichen Clownfisch Marlin gehörig in den Gräten: Hilflos muss er mit ansehen, wie sein einziger Sohn Nemo ausgerechnet am ersten Schultag bei einem Klassenausflug von einem Taucher aus dem Heimatriff entführt wird. Marlin zögert nicht eine Sekunde und macht sich sofort auf die aussichtslos erscheinende Suche nach seinem Sprössling. Auf seiner Reise trifft er auf die herzliche, aber leider schrecklich vergessliche Fischdame Dorie, die ihm fortan nicht mehr von der Flosse weicht. Gemeinsam müssen die beiden zahlreiche Abenteuer auf der Suche nach Klein Nemo, der mittlerweile in einem Aquarium in einer Zahnarztpraxis in Sydney gelandet ist, bestehen. Nur knapp entrinnen sie den Zähnen von drei bedrohlichen Haifischen, die ihrem Image als hirnlose Fischverspeiser abschwören möchten und so gern Fischfreunde wären. Und das ist erst der Anfang - mit bibbernden Kiemen schauen die beiden in das monströse Antlitz eines Anglerfisches, müssen in Höchstknotenzahl ein Feld voller brandgefährlicher Quallen durchqueren, bis sie schließlich im Kreise einer surfenden Horde extrem entspannter Meeresschildkröten kurz verschnaufen können. Dories Kenntnisse in "Walisch" führen beinahe zu einem Desaster, als Marlin und sie einem Blauwal begegnen. Nemo schmiedet währenddessen mit seinen neuen Freunden im Aquarium verwegene Fluchtpläne. Die Zeit drängt, denn die als Fischkillerin verschriene Nichte des Zahnarztes ist schon auf dem Weg zur Praxis - und Nemo soll Onkelchens Geburtstagsgeschenk für sie sein...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Dieses 2-DVD-Set hat zwei verschiedene Fassungen zu bieten, die sich aber nur im Bildformat unterscheiden. Die 4:3-Fassung befindet sich auf der zweiten DVD, dort auch zusätzlich mit französischem und spanischem Ton. Sämtliche Extras wurden auf beide Scheiben verteilt, dennoch befinden sich die interessanteren Extras auf der ersten DVD. Weitaus verspieltere Features folgen dann auf der zweiten.

Bei der 16:9-Fassung auf der ersten DVD hat man die Möglichkeit, sich einen "Filmmakers´ Visual Commentary" anzuschauen. Dieser Modus bietet dabei eine komplette Kommentierung des Films, als auch diverse Extras, die an den entsprechenden Stellen des Films eingefügt werden. Glücklicherweise hat man es aber nicht versäumt, diese Extras, wie z.B. Deleted Scenes oder kurze Featuretten auch einzeln zugänglich zu machen. So wird man nicht gezwungen den ganzen Film durchzuspulen, nur um die Extrafeatures zu sehen.
Auf der ersten DVD ist auch noch ein rund 25 Minuten langes Making Of vorhanden, das sich natürlich relativ intensiv mit der technischen Realisierung des Projekts beschäftigt, aber auch mit einigen Details mancher Charaktere. Auf der ersten DVD befinden sich außerdem noch zahlreiche Gallerien, die teilweise sehr hübsch aufgemacht sind.

Auf der zweiten DVD sind wie gesagt Extras für die verspieltere Zielgruppe des Films enthalten. Das Feature "Exploring the Reef" ist ein rund siebenminütiger Ausflug in eine echte Unterwasserlandschaft, wie sie im Film künstlich geschaffen wurde. Dabei werden kurz einzelnde Korallen und sonstige Lebewesen vorgestellt. "Knick Knack" ist ein im Jahre 1989 von Pixar Films entstandener Kurzfilm. In "Mr Ray´s Encyclopedia" werden viele der im Film vorkommenden Geschöpfe kurz näher vorgestellt. Unter dem Punkt "Behind The Scenes" findet man Interviews mit den animierten Darstellern (2:25 Minuten), eine Studio Tour (5:30 Minuten) und diverse Trailer und TV-Spots. Außerdem befinden sich noch zwei kleinere Spiele auf der zweiten DVD.

Auf beiden Discs hat man die Möglichkeit, sich ein virtuelles Aquarium anzeigen zu lassen, das einigen Umgebungen aus "Findig Nemo" entspricht. Man kann sich für diverse Designs entscheiden, allerdings sind dort kaum Fische o.ä. anzutreffen. Ein nettes, aber ansonsten nutzloses Gimmick.

Insgesamt bietet das 2-DVD-Set ein gutes, aber nicht überragendes Sortiment an Extras an. Am interessantesten ist sicher der "Virtual Commentary Mode", der interessante und zahlreiche Extras mit einem Audiokommentar während des Films miteinander verbindet. Auch das Making Of bietet ausreichend Informationen. Die Extras der zweiten DVD sind dagegen weniger aussagekräftig, aber können dennoch gefallen.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Für Pixars neuestes Meisterwerk hat man ein durchweg schickes und hübsch animiertes Menü angefertigt, das mit diversen Finessen daherkommt. Zuerst einmal sollte gesagt werden, dass sich die Menüs auf der ersten und zweiten DVD optisch in den Animationen und den verwendeten Bildern unterscheiden. Außerdem wurde das Menü auf der ersten DVD anamorph codiert und auf der zweiten nicht.

Beide Menüs präsentieren sich nahezu durchgängig mit bewegten Bildern, wie z.B. bei Übergängen. Leider wurden nicht alle Untermenüs animiert, wodurch auch der leichte Punktabzug zustande kommt. Ansonsten glänzt die Gestaltung durch den 5.1-Sound, die passende Musik und die witzigen Kommentare der Darsteller.
Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass die DVDs in einer schimmernden Papphülle stecken.

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Wie alle Pixar-Animationsfilme enstand auch das neueste Abenteuer "Finding Nemo" komplett am Computer und so lag es nahe, einen dementsprechend feinen Transfer anzufertigen - nämlich einen digitalen. So wird gewährleistet, dass sich keine Fehler einschleichen, wie z.B. Kratzer oder sonstige Nebenerscheinungen, die beim Transfer von einem analogen Master auftreten können.

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. "Finding Nemo" kommt mit einem extrem farbenfrohen Bild daher, das durchweg sehr kräftige, leuchtende Töne bietet. Hier zeigen sich wieder die Stärken eines am Computer enstandenen Animationsfilms. Zusätzlich liefert auch der Schwarzwert ein sattes kompromissloses Schwarz. Neben der beeindruckenden Farbgebung kann auch der tolle Kontrast mehr als gefallen. Dieser schwächelt in keiner einzigen Szene und kann so bis zur letzten Minute überzeugen.

Das Bild macht außerdem einen sehr plastischen, dreidimensionalen Eindruck. Das Schärfeniveau ist durchweg sehr hoch und kann durch eine feine Detailzeichnung nochmals punkten. Unterwasserszenen, vor allem die im offenen Meer, wirken dabei leicht weichgezeichnet, was aber realistisch gesehen korrekt ist. Den Unterschied sieht man zu den Nicht-Wasserszenen, die durch eine nochmals bessere Scharfzeichnung begeistern können.

Insgesamt liefert Pixar also ein klares Referenzbild ab, das durch eine kräftige Farbgebung, durch einen tadellosen Kontrast und durch eine sehr feine Schärfezeichnung mehr als überzeugen kann. Deshalb hat sich die DVD in dieser Kategorie unseren Award für einen besonders guten Transfer verdient.

     
Wertung:
   (sehr gut)
   
Tontest:

Tontechnisch spielt ein Film wie "Findet Nemo", so der deutsche Titel, ebenfalls in einer sehr hohen Liga mit. Gerade Animationsfilme, die komplett am Rechner enstehen, bieten viele Möglichkeiten sich in Sachen Sound auszuleben und den Zuschauer mit tollem Mehrkanalton zu verwöhnen.

Der Tonmix bietet durchweg viele Unterwassergeräusche wie z.B. aufbrausende Sauerstoffblässchen, sich bewegende Meeresbewohner und weitere typische Sounds. Diese werden sehr realistisch und räumlich wiedergegeben, so dass man oft das Gefühl hat, einem guten 5.1-Track zu lauschen.

Die sehr lebendigen Dialoge der Charaktere haben ein sehr sauberen und gut verständlichen Klang und wirken sehr stimmig. Oft wird auch der Subwoofer sinnvoll und sehr beeindruckend genutzt, wie z.B. beim Auftauchen oder der Attacke eines Hais. Dabei fängt der LFE aber nie an zu brummen. Über weite Strecken wirkt der Ton aber auch sehr ruhig. Zwar werden sehr viele der o.g. Geräusche wiedergegeben, allerdings sind die eigentlichen überzeugenden Effekte eher dezent verteilt. Zwar gefällt der Ton im Gesamten sehr, doch hätte es sicher hier und da noch mehr Möglichkeiten gegeben, den 5.1-EX-Ton noch besser zu nutzen.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Mit der DVD-Veröffentlichung von "Finding Nemo" ist Pixar und Disney wieder mal ein toller Wurf gelungen. Die technische Qualität dieses erstklassig umgesetzten Animationsfilms besitzt nahezu durchgängig Referenzcharakter und verdient zumindest unseren "Digital-Movie Best Picture Award". Der Ton liefert ebenfalls sehr gute Werte, für einen Referenzaward reichte es aber nicht ganz. Die Extras sind ebenfalls gut selektiert, bieten dem Erwachsenen aber zu wenig interessante Beiträge.

Leute, die des Englischen mächtig sind oder vielleicht auch die jüngere Fraktion, die teilweise schon Englisch in der Schule lernt, sollten sich die RC1 ruhig mal näher anschauen.

       
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
  

 
 
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