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Didi - Und die Rache der Enterbten

  

Getestet von Guido Wagner

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 06.09.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 13.09.2004
   
Deutscher Titel: Didi - Und die Rache der Enterbten
Originaltitel: Didi - Und die Rache der Enterbten
Land / Jahr: D 1985
Genre: Komödie
   
Regie:  Dieter Hallervorden, Christian Rateuke
Darsteller:  Dieter Hallervorden , Wolfgang Kieling , Gerhard Wollner , Christoph Hofrichter , Karl Schulz , Gert Burkard , Harald Effenberg , Gert Haucke , Friedrich Siemers , Inge Wolffberg , Margit Geissler , Klaus A. Müller , Manfred Tauchen , Charlotte Adami , Herbert Weissbach , Erna Haffner , Yekta Arman
       
Bildformat: 1,66:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 mono)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: 12-seitiges Booklet mit Hintergrundinfos
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 24
Laufzeit: 88 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer + Audio CD
Anbieter: Turbine Medien GmbH
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Didi Dödel wird über Nacht zum reichen Millionenerben. Allerdings ignoriert der Tagedieb aufgrund horrender Mahnungen und Zahlungsaufforderungen geflissentlich seine Post, weshalb er nicht die geringste Ahnung von seinem Vermögen hat.

Die anderen Hinterbliebenen (allesammt gespielt von Dieter Hallervorden) freut´s - denn sie haben schon ganz spezielle Pläne, wie auch sie bald erben können: Wenn Didi Dödel das Zeitliche segnet...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Der Beitrag "Hinter den Kulissen des Audiokommentars" entspricht von der Aufmachung her dem gleinamigen Beitrag auf der DVD "Didi - Der Doppelgänger". Tatsächlich sind sogar die ersten Minuten des Beitrags identisch, da gezeigt wird, wie die einzelnen Teilnehmer im Studio ankommen und beide Kommentare an einem Tag aufgezeichnet wurden. Das eigentliche Highlight sind allerdings die danach folgenden Highlights des Kommentars, die auf eine Laufzeit von rund 25 Minuten zusammengeschnitten wurden. Hier kann man auch erkennen, wie viel Spaß die Beteiligten bei der Aufnahme hatten. Besonders Harald Effenberg versteht es, seine Erlebnisse als Theo in der Tonne sehr intensiv zu rekonstruieren.

"Die Testmentseröffnung: Special Effects" zeigt den sehr aufwändigen Dreh besagter Szene, in der Dieter Hallervorden gleich fünffach auftritt. Hier wurden etliche Takes gedreht, teilweise mit Co-Regisseur Christian Rateuke als Stand-In. Aus dem sehr umfangreichen Material hat Turbine einen gelungenen Zusammenschnitt hergestellt, der die vielen Anläufe zeigt, die teilweise unternommen wurden. Leider fehlt bei diesem Beitrag der Ton, da die entsprechenden Bänder bereits Mitte der 90er Jahre seitens der UFA vernichtet wurden, um Archivkosten einzusparen.

"Die Entstehung der Masken" ist ein Originalbeitrag, der bereits in den 80ern angefertigt wurde, und den immensen Aufwand bei der Applikation der Masken bei Dieter Hallervorden zeigt. Diese mehrere Minuten lange Montagesequenz wurde sehr aufwändig auf Film erstellt um die teilweise wirklich passgenauen Überblendungen zu erzeugen. Da auch zu diesem Beitrag kein "richtiger" Ton mehr existierte, wurde hier Musik aus dem Soundtrack unterlegt.

Das "Schnittmaterial der Eröffnungsszene" enthält alle "Reste", die noch von den ersten Einstellungen des Films übrig geblieben sind. Hierbei handelt es sich sowohl um diverse Einstellungen im Wagen, als auch um die komplette Stuntsequenz, bei der letztlich ein Motorrad baden geht. Anders als im Film sind hier die ungeschnittenen Einstellungen zu sehen.

Zu den weiteren Extras zählen umfangreiche Fotogalerien, internationales Artwork, diverse Didi-Trailer und Biografien von Stab und Besetzung. Natürlich ist auch die zweite Folge, von "Zelleriesalat & Gitterspeise" enthalten, der Knastcomedy mit Dieter Hallervorden und Gästen mit absoluter Kalauergarantie. Auch diese komplette Folge hat eine Laufzeit von fast 30 Minuten.

Als besonderen Leckerbissen bietet die limitierte Erstauflage auch den Soundtrack zum Film auf CD.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Im Gegensatz zu "Der Doppelgänger" bietet die Scheibe mit dem siebenfachen Super-Didi ein animiertes Menü, das aus Sequenzen des Films zusammengesetzt wurde. Dreh- und Angelpunkt ist, wer hätte es nicht auch erraten können, natürlich die Testamentseröffnung. Aus ihr wurde das Hauptmenü zusammengestellt, das nebenbei auch noch einige der kernigen Sprüche des Films zum Besten gibt. Wählt man eines der Untermenüs an, so gibt es kleine Übergangsanimationen. Leider sind die weiteren Untermenüs, bis auf die schick animierte Kapitelauswahl, nur statisch ausgefallen.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Als Grundlage des Transfers zu "Didi - Und die Rache der Enterbten" diente ein Interpositiv. Demnach ist die Vorlage in diesem Fall etwas weiter vom Original entfernt, als dies bei "Didi - Der Doppelgänger" der Fall war. In Sachen Schärfe wirkt sich dieser Nachteil jedoch nicht direkt aus, da die Abtastung von einem sehr sauberen Master durchgeführt wurde.

Leider sind sowohl Sättigung als auch Kontrast etwas daneben geraten. Während der Kontrast zu steil ist und in hellen Bildbereichen definitiv Informationen schluckt, so wirken die Farben zu satt und geben dem Film eine etwas unnatürliche Note. Allerdings muss man dem Film wiederum positiv anrechnen, dass große Teile des Films aus Bildkompositionen bestehen, die nicht digital, also mit einem optischen Printer im Kopierwerk erzeugt wurden. Somit schwankt die Bildqualität auch immer wieder, besonders wenn sehr viele Didis gleichzeitig im Bild sind. Gemessen an dem Aufwand, mit dem hier kopiert wurde, ist die Kornbildung immer noch sehr unauffällig.

Letztlich kann noch die Kompression überzeugen, die unsichtbar arbeitet und zu keiner Zeit zu Blockbildung neigt.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Neben der deutschen Fassung bietet die DVD auch die englische Fassung. Wie schon bei "Didi - Der Doppelgänger" gibt es nach Sprachwechsel auf die englische Spur leider Zwangsuntertitel, was aufgrund lizenzrechtlicher Vorgaben gemacht werden musste. Somit soll verhindert werden, dass im englischsprachigen Raum Fans zu dieser DVD greifen könnten.

Wer "nur" die deutsche Fassung wählt, der darf natürlich auch ohne Zwangsuntertitel zuschauen. Der Klang der deutschen Originalfassung ist brauchbar, entspricht aber natürlich nur dem Stand von 1985, weshalb man keine druckvolle Mischung oder Dynamik erwarten darf. Durch die Abmischung auf 2.0 mono kommt der Klang aus beiden Frontboxen und nicht etwa nur aus dem Center. So klingt vor allen Dingen auch die Musik etwas kräftiger. Die Stimmen sind gut verständlich, klingen allerdings, charakteritisch für einen Film aus dieser Zeit, ein wenig mittenbetont. Wie üblich werten wir den Mono-Ton nicht.

   
 
Wertung: -
  (keine Wertung)
       
Gesamtwertung:

Die zweite DVD der Didi-Reihe und die dritte der Turbine darf ebenfalls als recht gelungen bezeichnet werden. Zwar kann die Qualität der Abtastung nicht an die der ersten Didi-DVD anknüpfen, dafür ist das Material aber auch etwas komplexer und, unserer Meinung nach, immer noch ansprechend umgesetzt. Die Extras sind gut, vor allen Dingen die Kommentar-Teile, der zusätzliche Soundtrack und "Zelleriesalat & Gitterspeise" überzeugen. Die äußere Aufmachung und der aufwändige Druck mit Nummerierung sorgen für den optischen und auch haptischen Feinschliff.

Der Film selbst zählt zu den aufwändigsten deutschen Produktionen, immerhin mimt Hauptdarsteller Hallervorden gleich sieben Rollen, und bis zu fünf sogar gleichzeitig vor der Kamera. Da verzeiht man auch gern die eine oder andere Unstimmigkeit, besonders, wenn Theo aus der Tonne gleich eine passende Frage parat hat. Darüber hinaus ist in diesem Film zum letzten Mal Wolfgang Kieling auf der großen Leinwand zu sehen gewesen, bevor dieser kurz danach an den Folgen einer Magenoperation verstarb.

Die DVD wird mit nur 9.999 Exemplaren aufgelegt und dürfte damit in einigen Jahren zu den Sammlerstücken gehören. Zumindest für den Soundtrack ist eine weitere Veröffentlichung unseres Wissens nach momentan nicht vorgesehen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Mit Dieter Hallervorden ist das so eine Sache: Wer ihn als satirischen Kabarettisten liebt, wird mit seinen Ausflügen ins Kinofilmgeschäft nicht viel anfangen können - und umgekehrt. Nun ich stamme aus der Generation, die sowohl die Sketch-Shows und seine Kabarettzeiten erlebten, aber auch die Kinofilmauftritte zumindest im TV verfolgten und kann bei allem lachen. Dieter Hallervorden ist zwar in s[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

   


 

 

Die DVD bietet ein ordentliches Bild und einen guten Ton. Die Extras sind umfangreich und runden die DVD gekonnt ab. Zusammen mit dem moderaten Preis reicht das zu knappen vier Punkten im Gesamtergebnis.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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