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Kalkofes wunderbare Welt des Sports

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 05.07.2006
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 02.06.2006
   
Deutscher Titel: Kalkofes wunderbare Welt des Sports
Originaltitel: Kalkofes wunderbare Welt des Sports
Land / Jahr: D 2000
Genre: Comedy
   
Regie:  Marc Stöcker
Darsteller:  Oliver Kalkofe
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Werbung
Verpackung: Amaray Clone (transparent)
Kapitel: je 10
Laufzeit: 72 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Turbine Medien GmbH
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

"Kalkofes wunderbare Welt des Sports" ist ein medialer Urknall, den die Welt so noch nicht gesehen hat. Kalkofe lässt 50 Jahre Sportberichterstattung Revue passieren. Aber Kalkofe lädt keinesfalls zum Freundschaftsspiel! Der Aufdecker grätscht in die TV-Archive und zeigt verflixt rare und geheime Dokumente aus den schwarzen Löchern des Fernsehuniversums: Paul Breitner und Uli Hoeneß nackt im Bett, Berti Vogts singt und tanzt und singt und tanzt, Otto Rehagel verkauft Küchenmöbel, Günther Netzer berichtet über seinen Nebenjob als Versicherungsvertreter und Karl-Heinz Rummenigge ertränkt seine Dauerwelle im Weißbier-Rausch.

Der überzeugte Anti-Sportler Oliver Kalkofe konnte erst mit über dreißig Jahren eine sportliche Siegerurkunde einheimsen. Die Zeit ist also reif für eine persönliche Abrechnung der besonderen Art.

"Sport und Humor - das passt eigentlich so gut zusammen wie Boris Becker und Verhütung. Trotzdem zeigen wir, wie viel (wenn auch unbeabsichtigten) Spaß der Sport machen kann - jedenfalls solange man nicht selber mitmachen muss!" (Oliver Kalkofe)

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Oliver Kalkofe und Regisseur Marc Stöcker haben sich nicht lumpen lassen und präsentieren nicht nur alle drei Folgen in Form eines Audiokommentars, sondern auch gute 60 Minuten das Geschehen hinter den Kulissen. Der Betrachter kann dazu zwischen dem Making Of, zu dem es sogar noch einen optionalen Kommentar gibt, und der Studiotour wählen. Hier fürt dann Kalki selbst durchs Programm und zeigt, wo genau im Studio was passiert.

Doch damit nicht genug, denn als besonderes Extra werden Kalkofes Einspieler aus "Die Ersten: Deutschlands Sportler" von 1998, 1999 und 2000 geboten.

Keine Frage, das ist Weltklasse, auch wenn Deutschland es parallel nicht ins Endspiel geschafft hat.

   
 
Wertung:  
     (sehr gut)
     
Gestaltung:

Im Vergleich zu den bisherigen Kalkofe-DVDs ist das Menü geradezu spartanisch ausgefallen. Dort wo sonst der Meister persönlich die zahlende Kundschaft empfängt und sich für die Devotionalien und einen fetten Urlaub bedankt, gibt es diesmal nur ein stellvertretendes Abziehbild des inzwischen schon etwas umfangreicheren Komikers. Leider fehlt dem Menü somit der Pfiff, den die letzten Menüs mitbrachten. Somit sind wir zufrieden, aber auch nicht mehr, und auch nicht weniger.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Die Bildqualität des vorliegenden Materials ist recht speziell, sind doch sämtliche Ausschnitte, die Kalkofe durch den Kakao zieht, aus dem Fernsehen mitgeschnitten worden. Somit muss Composite als Ausgangsmaterial reichen, und es fällt auf, wenn der selbsternannte TV-Terminator ins Bild tritt. Dazu kommt, dass durch die verwendete Greenscreen-Technik nicht alle Einspieler einwandfrei sind. Auch wenn es sich hier um schon gut gemachte Stanzen handelt - für eine solche TV-Produktion gibt es dann eben doch kein Hollywood Budget. Somit ist das Bild, der Vorlage entsprechend, wirklich gut und brauchbar, im Vergleich zu dem, was DVD kann, allerdings nur guter Durchschnitt.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Beim Ton darf und muss man nichts erwarten, denn vieles von dem was Kalkofe aufgreift, kommt schon als reine TV-Produktion beim Zuschauer an. Da gibt es selten mehr als mono, und Ziel ist eine optimale Sprachverständlichkeit. Diese ist ohne Frage gegeben und so verpasst man keine Zote, keinen Seitenhieb und keine Beleidigung. Was soll man mehr erwarten?

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Passend zur WM tischt Turbine Medien Kalkofes Abrechnung mit dem deutschen Sport und der Presse auf. Und keine Frage, bei dem Sporthunger der Deutschen findet sich genug, was peinlich, blöd oder dumm ist - passend kommentiert von dem Mann, der als erster offen Stellung gegen absichtliche Volksverdummung bezog. Schön, dass noch jemand aufpasst. Und schön, dass diese Scheibe wieder nicht nur technisch alles zeigt, sondern auch die Boni stimmen. Und wer angesichts des günstigen Straßenpreises von um die zehn Tacken noch auf eine Hartz IV Edition wartet, dem ist wirklich nicht zu helfen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Wenn Oliver Kalkofe auf dem Bildschirm auftaucht, dann wird’s stets lustig. Im Gegensatz zu manch anderen werden Szenen nicht künstlich auf lustig getrimmt, sondern durch seine genialen Rollenspiele zu absoluten Humorgranaten. Angefangen 1994 als kleine Nischensendung auf Premiere, entwickelte sich das Konzept stetig weiter und ist mittlerweile erfolgreich bei Pro 7 angelangt. Zuvor wurde, noch zu[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 06/10 lesen>>

   


 

 

Ein Fest für Kalkofe Fans und für diese praktisch ein Pflichtkauf. Aufgrund des teils sehr alten Ausgangsmaterials erreiche Bild und Ton allerdings nur mittlere Wertungen. Leider ist die Laufzeit mit gerade einmal 72 etwas kurz, die DVD ist daran gemessen mit rund 15 Euro recht teuer.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 3/5 lesen>>

 
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