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Beyond the Sea

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 07.02.2006
Verleihfenster: 10.11.2005
Im Handel ab: 08.12.2005
   
Deutscher Titel: Beyond the Sea
Originaltitel: Beyond the Sea
Land / Jahr: USA/D/GB 2004
Genre: Biopic
   
Regie:  Kevin Spacey
Darsteller:  Kevin Spacey , Kate Bosworth , John Goodman , Bob Hoskins , Brenda Blethyn , Greta Scacchi , Caroline Aaron , Tayfun Bademsoy , Jake Broder , Peter Cincotti , Nina Franoszek , Andy Gatjen , René Ifrah , Andrew Laws , Torben Liebrecht
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 16
Laufzeit: 114 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 1:15:55
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: EuroVideo
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Schon als kleiner Junge war Bobby Darin schwer krank. Die Ärzte gaben ihm maximal noch 15 Jahre, doch seine große Liebe, die Musik, hilft ihm dabei die Krankheit zu lindern. Plötzlich geht es für ihn steil bergauf - A star is born! Mit "Splish Splash" landet er 1958 seinen ersten Hit und wird zum umschwärmten Teeniestar. Nur ein Jahr später liefert er mit dem swingenden "Mack the Knife" einen unvergesslichen Evergreen ab. Über Nacht kennt ihn ganz Amerika und Bobby eilt von Erfolg zu Erfolg. Sein Glück ist perfekt, als er sich in die lebenslustige und bildschöne Schauspielerin Sandra Dee verliebt. Die beiden werden in Hollywood als Traumpaar gefeiert. Bobby befindet sich auf dem Höhepunkt, seine rasante Karriere fordert jedoch ihren Tribut. Das Show- und Musikgeschäft ist gnadenlos und kennt keine Ruhepause. Seine Krnakheit macht sich wieder bemerkbar, müde und ausgelaugt von den vielen Auftritten und Shows droht der Star Bobby Darin als Mensch auf der Strecke zu bleiben...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Gleich als erstes stoßen wir im Menü "Extras" auf den Audiokommentar von Kevin Spacy, der in diesem Machwerk auch Regie führte, den er gemeinsam mit Produzenten Paterson bestreitet. Dieser Audiokommentar verfügt leider nicht über deutsche Untertitel oder Untertitel in irgendeiner anderen Sprache. Des Weiteren finden wir das "Making of – Bobby´s World", das rund 16 Minuten lang ist, in diesem Menü vor. Auch dieses Making Of ist komplett auf Englisch und gibt demjenigen, der der Sprache mächtig ist eine menge Aufschluss über den Film, da hier eine Vielzahl an Hintergrundinformationen angeboten werden. Zu guter Letzt stoßen wir noch auf den deutschen Kinotrailer zum Film.

Das Beiprogramm zu "Beyond the Sea" ist alles andere als umfangreich. Trotzdem weiß es zufrieden zustellen. Großer Minuspunkt ist allerdings, dass weder der Audiokommentar, noch das Making Of mit deutschen Untertiteln ausgestattet wurden. Dies ist gerade für Käufer, die der englischen Sprache nicht sonderlich mächtig sind, sehr schade. Das Bonusmaterial schafft es insgesamt allerdings gerade noch auf eine befriedigende Wertung.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Prächtig! Das Menü zu "Beyond the Sea" erstrahlt mit einem schlichten, aber trotzdem elegant wirkendem anamorphen Widescreen-Menü. Hier dominiert zwar in allen Menüs die Farbe Schwarz, doch sollte man sich davon nicht ablenken lassen, denn Schwarz ist zeitlos und Abwechslung fürs Auge bringt der Ausschnitt einer Tanznummer mit flotter Swing-Musik im Hauptmenü. Auch im Menü für die Kapitelauswahl wird schöne Musik aus dem Film präsentiert, hier fehlt es dann leider schon an bewegten Bildern. Die anderen Menüs bestehen dann nur noch aus Stillframes ohne Vertonung.

Insgesamt wurden die Menüübergänge passend für das gesamte Menü erstellt und insgesamt wirkt dieses auch sehr stimmig. EuroVideo hätte gut daran getan, den pompösen Auftakt im Hauptmenü zu halten, so hätte "Beyond the Sea" noch mit der Wertung "sehr gut" in der Kategorie "Menü" abschließen können. Nun reicht es doch nur für "befriedigend bis gut". Größtes Problem ist das Fehlen von bewegten Bildern in den Menüs für die Kapitelauswahl, zumindest hier hätten gut und gerne noch ein paar Filmschnipsel Platz gefunden.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Das Master ist nahezu frei von Defekten und Verunreinigungen aller Art. Auch ist mit dem Transfer ein recht ruhiges Bild gelungen. Die Farbgebung wirkt recht realistisch, der steile Kontrast lässt es jedoch oft zu dunkel oder zu hell erscheinen. Auch neigen helle Flächen in den hellen Szenen oftmals zum Überstrahlen. Bedauerlich hingegen ist, dass das Bild fast immer unscharf wirkt. Nur selten können wirkliche Details erkannt werden und selbst diese wirken dann immer noch leicht verschwommen. Obgleich die Schärfe in sehr ruhigen Bildern auf ein gutes Niveau ansteigt, fällt sie genauso noch ein wenig ab, sobald schnelle Bewegungen anstehen. Insgesamt bleibt, was die Schärfe betrifft, ein noch zufrieden stellender und somit gerade noch angenehmer Gesamteindruck.

Doch scheint die Schärfe glücklicherweise der einzige große Nachteil des Bildes zu sein. So halten sich Nachzieheffekte extrem zurück und treten nur ganz leicht bei sehr schnellen Bewegungen auf. Auch das oft gehasste Bildrauschen hält sich extrem zurück und fällt uns so gut wie nie ins Auge, auch der oft befallene Hintergrund bleibt größtenteils verschont. Wer dies jetzt liest, überlegt zurecht, ob das Rauschen nicht mit Hilfe von Rauschfiltern beseitigt wurde und die daraus resultierenden stehenden Rauschmuster dann mittels einer Schärfereduzierung "vertuscht" wurden - dagegen spricht allerdings das geringe Auftreten an Nachzieheffekten, die oft einhergehen mit dem Einsatz von Rauschfiltern. Wenn dies geschah, dann mit einer außerordentlichen Vorsicht und Umsicht. Nebenbei erwähnt, arbeitet auch die Kompression, dank recht hoher Bitrate, vom Zuschauer unbemerkt.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Der Ton von "Beyond the Sea" liegt in den beiden Sprachen, Englisch und Deutsch, jeweils in Dolby Digital 5.1 vor. Insgesamt lässt sich gleich vorwegnehmen, dass der deutsche Ton die Nase vor dem Original hat. Denn der deutschen Synchronisation reicht zur Güte, dass sie einen weitaus räumlicheres Klangbild hat und der Subwoofer etwas saftiger daher kommt. Auch die Klangqualität sowie Klangfarbe liegen auf gutem Niveau.

Besonders gut ist, dass man den Rear-Bereich immer gut erkennt und nur selten verstummt. Nahezu über die gesamte Lauflänge des Films finden wir im Rear-Bereich Musik oder Umgebungsgeräusche vor, zwar sind nicht wirklich viele bidirektionale Effekte oder andere Spielereien zu hören, jedoch handelt es sich bei "Beyond the Sea" nicht um einen Action-Kracher, sodass dies nicht weiter schlimm ist. Generell ist das Zusammenspiel von Front und Rear-Bereich bemerkenswert. Beide bilden gemeinsam ein wunderbares homogenes Klangfeld. Einzig störend ist dabei ab und an die Stimmenwiedergabe. Denn in manchen Szenen, vorwiegend jenen Szenen, in denen Auftritte gezeigt werden, gehen die Stimmen im gesamten Klangbild unter. Die Stimmen aus dem Off oder der Gesang sind hingegen immer gut verständlich, teilweise wirken diese sogar zu laut, vor allem die Off-Stimme wirkt im Vergleich zum Rest zu laut.

Der englische Ton hat diese Probleme nicht, dafür klingt der Ton insgesamt etwas gedämpfter und ruhiger. Die Stimme aus dem Off ist zwar immer noch sehr dominant, aber nicht mehr zu laut. So ist auch der Subwoofer um einiges dezenter. Im Gegenzug dazu hat die Originalversion ihre eigenen kleinen Probleme, zum Beispiel klingen die normalen Dialoge oft etwas dumpf und stark unterschiedlich laut.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Beyond the Sea" schien im Kino unterzugehen, dies lag nicht zuletzt daran, dass seine Hauptfigur, Bobby Darin, in Deutschland relativ unbekannt ist und selbst in den USA teilweise in Vergessenheit geriet. Dabei ist er doch leicht in einem Atemzug zu nennen mit Sinatra, Sammy Davis Jr. oder anderen Jazz- bzw. Swing-Größen. Nicht minder verwunderlich ist es daher, das hierzulande die Rechte an eines der einheimischen Labels fiel, vermutlich spielte auch der Produktionsort Babelsberg eine große Rolle. Doch ist dies nicht immer die schlechteste Konsequenz, wenn ein Film hierzulande den Weg auf das Medium DVD finden soll. Gerade ein Label wie EuroVideo muss sich nach vielen mittelmäßigen oder teilweise sogar schlechten Veröffentlichung noch beweisen und hat somit einen besonderen Ansporn. Dass dieser Ansporn gut für das Geschäft ist, zeigt die aktuelle Veröffentlichungspolitik EuroVideos. So bekommen wir mit "Beyond the Sea" eine insgesamt leicht über dem Durchschnitt liegende DVD zu einen sofort sehr günstigen Preis geboten. So dürfte bei einem Preis von rund 13 EUR nahezu jeder Swing-Interessierte schwach werden und zu bedauern ist der Kauf dieser DVD auf keinen Fall.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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