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xXx - Director´s Cut

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 07.04.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 19.04.2005
   
Deutscher Titel: xXx - Triple X
Originaltitel: xXx - Triple X
Land / Jahr: USA 2002
Genre: Action
   
Regie:  Rob Cohen
Darsteller:  Vin Diesel , Asia Argento , Marton Csokas , Samuel L. Jackson , Michael Roof , Eve , Danny Trejo , Tom Everett , Thomas Ian Griffith , Richy Müller , Werner Dahn , Petr Jakl , Jan Pavel Filipensky , Leila Arcieri , William Hope
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 28
Laufzeit: 128 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Sony Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Tätowiert. Den Kopf rasiert. Muskelbepackt. Und cool wie kein anderer: X wie eXtrem, X wie eXaltiert, X wie eXtrovertiert, xXx wie Xander Cage - ein Extremsport-Superstar, der sich von niemandem sagen lässt, was er zu tun und zu lassen hat.

Ausgerechnet dieser ewige Rebell wird von NSA-Spitzenagent Augustus Gibbons auserwählt, die Welt zu retten. Denn nur einem Typ wie Xander kann es gelingen, sich in Prag bei der Söldnertruppe Anarchie 99 um den charismatischen Yorgi und die geheimnisvolle Yelena einzuschleichen, die die Zivilisation ins totale Chaos stürzen will.

Der erste Schritt ist einfach, doch dann kommen selbst bei einem harten Typen wie Xander die Gefühle ins Spiel - und er muss obendrein entdecken, was Yorgi tatsächlich im Schilde führt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt - auf Snowboards, Motocross-Bikes und in den heißesten Sportschlitten - und Xander immer vorne weg, denn jetzt heißt es: cool bleiben!

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Audiokommentar mit Regisseur Rob Cohen
- Clip Compilation - Endsequenz: Hier gibt es die Endsequenz, die während des Abspanns im Hintergrund läuft, ohne die Credits.
- Das letzte Kapitel: Xanders Tod: Der Ärger der Produzenten über Vin Diesels Absage für "xXx hoch 2" scheint so groß gewesen zu sein, dass sogar der Aufwand eines fünfminütigen Kurzfilmes eingegangen worden ist, um Vin Diesels Charakter Xander Cage sterben zu lassen. Technisch wurde das Vorhaben recht aufwändig verwirklicht, der Ton wurde sogar in recht gutem 5.1-Ton abgemischt - nur die beiden Darsteller, die die Rollen von Sängerin Eve und Vin Diesel übernommen haben, lassen erkennen, dass es sich hier nicht um einen Bestandteil des Filmes "xXx" handelt. Wobei die Sache mit Vin Diesel recht geschickt gelöst worden ist, da man sein Gesicht nie direkt sieht. Am Ende gibt es dann noch einen bösen Seitenhieb auf Vin Diesel, als einer seiner Killer ein Stück Kopf- und Nackenhaut von Xander Cage in der Hand hält und dies mit den Worten "Xander hatte nie viel zwischen den Ohren" quittiert.
- Starz! Am Set von xXx - Triple X: Diese 15 Minuten dauernde Featurette wurde scheinbar für das Fernsehen produziert und präsentiert daher vornehmlich nur den üblichen Promotionmix aus Werbung, Selbstbeweihräucherung, Filmausschnitten und Interviews mit den Beteiligten.
- Agent Shavers Waffen-Präsentation: Der gänzlich nicht mit der Brillanz eines Q versehene Darsteller des Q-Pendants aus "xXx" präsentiert hier knapp vier Minuten lang seine für Xander Cage hergestellten Gadgets. Im Laufe der Featurette stellt sich recht bald die Frage, ob dieser junge Mensch noch alle Tassen im Schrank hat. Sein Verhalten ähnelt sehr jenem von Jimmy Fallon im Bonusmaterial von "New York Taxi".
- Multiangle Sequenzen: Der "Motorradsprung über die Scheune" und die "Fahrt von der Brücke" lassen sich hier aus jeweils neun (!) Kameraperspektiven betrachten.
- Sneak Peak auf "xXx hoch 2 - The Next Level" (drei Minuten)
- Promo Trailer zu "xXx hoch 2: The Next Level" (anamorph, 5.1-Ton)
- Musikvideo: "I Will Be Heard" von Hatebreed

Leider fehlt das komplette Bonusmaterial der Erstauflage. War dieses schon inhaltlich nicht von allererster Güte, so fällt das hier Gebotene noch einmal ein Stückchen ab.

Update: Wie mittlerweile bekannt ist, sind die Extras der Erstauflage beim US-Pendant dieser DVD in Form einer zusätzlichen Bonus-DVD vorhanden. Das war Sony Pictures für Deutschland wohl zu teuer, obwohl die deutsche DVD im Vergleich zur RC1 wesentlich teurer ist.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Im Vergleich zur Erstauflage fällt das Menü richtig gehend grässlich aus. Das Hauptmenü ähnelt aufgrund des Metall-Looks ein wenig dem der "Superbit"-Ausgabe - in der Mitte befindet sich das "xXx"-Logo, das auf lodernden Flammen quasi thront. Diese Flammen sind dann auch schon der einzige animierte Anteil am Menü. Unterlegt wurde das Menü darüber hinaus mit wohl actionreich klingen sollenden Tönen. Die Untermenüs haben die Tristesse noch weiter zum Programm erhoben. Lediglich das Menü des Bonusmaterials wurde ähnlich wie das Hauptmenü gestaltet, man findet dort das gleiche Logo mitsamt der Flammen sowie die Tonunterlegung wieder. Insgesamt keine aufregende Sache - da war das Menü der drei Jahre alten Erstauflage wesentlich schöner.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Neuer Name - altes Programm! Die neue Ausgabe von "xXx - Triple X" leidet an so ziemlich den gleichen Problemen, mit denen schon die Erstauflage im Jahre 2002 zu kämpfen hatte. Leider erreicht der Transfer nie die qualitative Brillanz, die die 2003 veröffentlichte "Superbit"-Ausgabe zu bieten hatte. Mit ein Grund dafür ist sicherlich die niedrige Bitrate, die bei dieser DVD wieder am eher unteren Ende der Skala liegt - selbst für Columbia ... ähm, Verzeihung ... Sony Pictures-Verhältnisse.

Man sieht es schon an der Endnote für das Bild - so richtig gefallen kann das Ergebnis für einen relativ neuen, gerade einmal zwei Jahre alten Film, wirklich nicht. Erwartet hätten wir uns einen knackscharfen, rauschfreien und kontrastmäßig perfekten Transfer - wobei erwarten vielleicht zu viel gesagt ist, da mit diesem Ergebnis angesichts früherer Columbia-DVDs wohl zu rechnen gewesen ist. Aber die leise Hoffnung, dass die Qualität doch besser als bei der Erstauflage ist, konnte dennoch zumindest gehegt werden.
Bekommen tun wir stattdessen einen nur leidlich scharfen, teilweise verrauschten und kontrastschwachen Transfer, der eines Films aus 2002 nicht wirklich würdig ist.
Doch gehen wir einmal der Reihe nach auf die einzelnen Kritikpunkte ein.

Die Bildschärfe ist zwar nicht miserabel, kann jedoch keineswegs so zufrieden stellen, wie man es sich wünschen würde. Bei Totalen wirkt der Hintergrund des Öfteren unscharf, Details sind nicht sehr ausgeprägt und bei Kameraschwenks treten ebenfalls leichte Unschärfen auf. Insgesamt kann man die Schärfe allenfalls als befriedigend bis gut bezeichnen.
Stetiges Hintergrundrauschen ist ein weiteres Charakteristikum des Bildes. So etwas darf bei einem brandneuen Film nicht vorkommen.

Auch der Kontrast kann nicht gänzlich gefallen und entwickelt bisweilen eine recht eigene, steile, Optik. So überstrahlen helle Flächen und stellenweise wirkt der Transfer sogar etwas matschig. An anderen Stellen wiederum sind aufgrund der zu dunklen Abstimmung Details nicht mehr zu erkennen. Auch hier lieferte die "Superbit" bessere Werte.

Die Farbwiedergabe ist in Ordnung und gibt die verwendeten Farbschemata kräftig wieder. Zumeist erfreut uns der Transfer mit sehr satten und kräftigen Farben. Wo das Bild nicht in Töne getaucht wurde, werden die Farben auch recht natürlich abgebildet.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Im Gegensatz zum Bild spielt der Ton in Höchstform auf. Einem Actionfilm würdig, hat der Soundtrack neben vielen Surroundeffekten auch eine ausgeprägte und exzessiv genutzte Bassspur zu bieten. Wer schon immer eine Demonstrations-DVD für seinen Subwoofer gesucht hat, wird hier fündig. Die Lawinensequenz gehört zu den bassintensivsten Momenten, die man auf DVD bisher genießen durfte. Aber auch die zahlreichen, mit Musik - z.B. Rammstein - unterlegten Szenen haben eine ausgeprägte Basswiedergabe zu bieten. Von den Actionszenen brauchen wir erst gar nicht zu sprechen - da wird der Bass selbstverständlich auch immer sehr wirksam eingesetzt.

Die Surroundkulisse ist geradezu gespickt mit Surroundeffekten am laufenden Band. Ob das nun einem um die Ohren fliegende Raketen oder Schüsse aus dem rechten hinteren Surroundkanal sind - die Möglichkeiten von diskretem Mehrkanalton werden toll genutzt. Zu den besten Sequenzen des Filmes zählt neben dem schon ansgesprochenen Lawinenabgang auch die Erstürmung der Bergfestung durch die tschechische Polizei. Daneben wurden die Rücklautsprecher aber selbstverständlich auch für Umgebungsgeräusche und den teilweise sehr brachialen Score benutzt. Besonders Rammstein wird am Anfang des Filmes beeindruckend räumlich wiedergegeben.

Weder offiziell, noch inoffiziell zählt "xXx" zu den Filmen mit Dolby Digital EX-Ton - dennoch empfiehlt sich die manuelle Aktivierung der Extended Surround-Schaltung. Stellenweise wird der hintere Center nämlich explizit angesprochen, sodass man auf jeden Fall davon profitieren dürfte.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Der Kinostart von "xXx hoch 2" steht an - was also schießt in den Köpfen der Sony Pictures-Manager herum? - Richtig! "Da hauen wir doch gleich zum Kinostart eine ´Special Edition´ auf den Markt. Was aber machen wir da drauf - die Erstauflage hat doch schon sämtliche interessante Extras verbraten? Wären wir damals bloß nicht so großzügig gewesen... Ach ja, da gäbe es ja noch die Möglichkeit, aus den Deleted Scenes der alten DVD eine Extended Version zu basteln. Hier eine Deleted Scene, da eine Deleted Scene, dazu der klingene Titel ´Uncensored Unrated Director´s Cut´ und zum Drüberstreuen den Ausschuss an Bonusmaterial, den wir vor drei Jahren nicht verwendet haben - das ergibt doch eine tolle Edition, die uns die Leute aus den Händen reißen werden. Und weil wir uns den Absatz der ´Superbit´-Ausgabe nicht versauen wollen, fahren wir einfach wie üblich eine niedrige Datenrate und packen die Extras nicht auf eine Bonus-DVD. HarHarHar". So in etwa muss es sich wohl abgespielt haben, anders lässt sich diese Ausgabe nämlich nicht erklären. Mehr gibt es dazu im Grunde nicht zu sagen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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