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Secret Window

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 02.07.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 22.06.2004
   
Deutscher Titel: Das geheime Fenster
Originaltitel: Secret Window
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Thriller
   
Regie:  David Koepp
Darsteller:  Johnny Depp , John Turturro , Maria Bello , Timothy Hutton , Charles Dutton , Len Cariou
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Englisch, Französisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 28
Laufzeit: 96 Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern PG-13
Regional Code: Code 1
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Columbia Tristar Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Nach seiner Scheidung lebt der Schriftsteller Mort Rainey in seiner abgelegenen Berghütte. Dort findet er Ruhe und kann sich auf seine Arbeit konzentrieren. Doch eines Tages wird diese Idylle gestört - als ein Fremder, der sich als John Shooter vorstellt, Rainey aufsucht und ihn des Plagiats bezichtigt. Angeblich habe Mort die Story eines seiner ersten Bücher von ihm geklaut...

Und John Shooter macht auch recht deutlich, dass er sich von Mort nicht so einfach abzuspeisen lassen gedenkt. Was Anfangs wie der Scherz eines "normalen Verrückten" erscheint, wird mal bitterer Ernst als Morts Hund tot aufgefunden wird und der Fremde auch noch Morts Ex-Frau Amy bedroht...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar mit dem Regisseur
- Deleted Scenes: Hier werden vier zusätzliche Szenen präsentiert, zwei davon sogar mit optionalem Audiokommentar durch den Regisseur. Die Szenen wurden für die DVD nicht bearbeitet und bieten daher nur eine recht bescheidene Qualität.
- Featurettes: Auf den ersten Blick scheint es sich bei diesen drei Featurettes nur um die üblichen Kurzfeaturettes zu handeln, die man so oft auf DVDs vorfindet. Überraschenderweise bieten die drei Featurettes jedoch eine Gesamtlauflänge von über einer Stunde und können auch inhaltlich überzeugen. Wenngleich die Machart der Featurettes am Ende trotz allem doch eher an auf Promotion ausgelegte Produktionen erinnert - zu oft werden Filmausschnitte eingeschoben. Die erste (knapp 20 Minuten dauernde) Featurette beschäftigt sich hauptsächlich mit allgemein gehaltenen Aussagen über die Story. Die zweite Doku läuft eine gute halbe Stunde und ist mit "A Look Through It" betitelt. Hier stehen vor allem die Technik bzw. die formalen Gesichtspunkte in der Entstehung des Filmes im Vordergrund. "Secrets Revealed" behandelt abschließend den Showdown bzw. die Auflösung des Filmes, zu der wir natürlich aus spoilertechnischen Gründen nichts schreiben werden.
- Animatics: Insgesamt gibt es vier Animatics mit einer Gesamtlänge von etwa sieben Minuten. Animatics sind eine erweiterte, computergenerierte Art von Storyboards, die bereits einen 3D-Eindruck von den geplanten Sets und Szenenabläufen bieten.
- Previews zu zahlreichen anderen Columbia-Produktionen (teilweise in 5.1-Ton)

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Wie so oft, kann zwar das animierte Hauptmenü gefallen - der Rest des Menüs zieht den Gesamteindruck jedoch herunter. Denn nur das Hauptmenü (und die Menüübergänge) wurde - durchaus anspruchsvoll - animiert. Die Untermenüs wurden zwar mit Musik unterlegt, enttäuschen aber aufgrund ihrer schlichten Standbild-Form. Nicht einmal die Kapitelanwahl wurde animiert.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Auch bei "Secret Window" setzt sich der Aufwärtstrend bei Columbia fort, der mit DVDs wie "Bad Boys 2", "Monster" oder auch "Underworld" begonnen hatte. Mittlerweile ist Columbia sogar wieder in der Lage, bereits bei der ersten Veröffentlichung einen anständigen Transfer abzuliefern, der wenig Anlass zur Kritik lässt. Wenngleich die Bilddatenrate immer noch zu wünschen übrig lässt - aber diese Unsitte wird sich Columbia wahrscheinlich nicht mehr abgewöhnen.

Besonders der Kontrast, der lange Zeit eines der Hauptprobleme bei Columbia-DVDs gewesen ist, kann bei "Secret Window" von Anfang bis Ende vollends überzeugen. Nicht zu dunkel, nicht zu hell, das Weiß überstrahlt nicht und auch der Schwarzwert ist perfekt - besser geht es fast nicht. Besonders in den Nachtszenen leistet sich der Kontrast absolut keine Schwäche.

Obwohl das Bild stellenweise leicht weich wirkt, lässt sich die Schärfe durchgehend als wirklich gelungen bezeichnen. Auch die Detailzeichnung und -treue liegt auf gutem Niveau.

Großartig fällt auch die Farbwiedergabe aus - Hauttöne wirken stets "fleischig" und die satten Farben geben dem Film einen farbstarken Look. Natürlich lässt sich auch so gut wie kein Bildrauschen ausmachen, aber das Problem hatte Columbia ja auch in der Vergangenheit so gut wie nie.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Einen spektakulären Soudtrack hat "Scret Window" beileibe nicht zu bieten. Vielmehr versteht es der Ton, vor allem im Leisen gute Ergebnisse zu produzieren. Surroundeffekte im engeren Sinn sind so gut wie keine vorhanden - wobei das aber nicht bedeuten soll, dass die Rückkanäle nicht genutzt werden. Hauptsächlich macht jedoch der Score von ihnen Gebrauch. Stellenweise gesellen sich auch noch Umgebungsgeräusche dazu, sodass am Ende durchaus eine räumliche Tonkulisse entsteht.

Besonders gegen Ende dreht der Soundtrack stellenweise richtig auf und nutzt dann auch die Rückkanäle intensiver. Insgesamt hat "Secret Window" sicher keinen "Over the top"-Soundtrack zu bieten, für ein "Gut" reicht es jedoch allemal aus.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Das gibt es nicht oft bzw. gab es nicht oft in der jüngsten Vergangenheit bei Columbia-DVDs: keine Kritikpunkte, die unserer Häme und unseres Spottes verlangen. Das Endergebnis fällt nämlich wirklich erfreulich aus. Die Bildqualität stellt mehr als nur zufrieden, der Ton ist angemessen und die Extras fallen ebenfalls durchaus reichhaltig aus und eröffnen so nicht gleich die Möglichkeit einer besser ausgestatteten Special Edition. Bleibt zu hoffen, dass Columbia bei "Secret Window" nicht den gleichen Weg einschlägt wie z.B. bei "Underworld" und noch eine längere Fassung als so genannten "Extended Cut" nachschieben wird.

Der Film selbst fällt leicht schlechter aus als man aufgrund der großartigen Kinotrailer hätte erwarten können. Nichtsdestotrotz bietet diese Stephen King-Adaptation durchaus Potential für einen spannenden und kurzweiligen Heimkino-Abend. Mit der deutschen DVD dürfte um den Oktober herum zu rechnen sein.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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