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Jeepers Creepers

Platinum Edition

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 26.11.2002
Verleihfenster: 31.07.2002
Im Handel ab: 07.11.2002
   
Deutscher Titel: Jeepers Creepers
Originaltitel: Jeepers Creepers
Land / Jahr: USA 2001
   
Regie:  Victor Salva
Darsteller:  Gina Philips , Justin Long , Jonathan Breck , Patricia Belcher , Eileen Brennan
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch DTS ES 6.1 discrete, Deutsch Dolby Digital 2.0 Headphone-Surround, Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1, Kommentar Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 24
Laufzeit: 86 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: VCL Communications GmbH
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Die Geschwister Trish und Darry Jenner fahren auf einem langen Highway nach Hause. Plötzlich taucht ein merkwürdiger Lieferwagen auf und drängt sie fast von der Straße.

Wenig später können die beiden den mysteriösen Fahrer aus der Ferne dabei beobachten, wie er schwere Stoffbündel in Menschengröße in einer Röhre in der Nähe einer alten Kirche verschwinden lässt.

Trish und Darry gehen der Sache auf den Grund. Doch was Darry in dem Kellergewölbe entdeckt, lässt die Beiden an ihrem Verstand zweifeln. Der mysteriöse Fahrer ist ihnen dicht auf den Fersen... und er kann sie riechen!

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Lange war es still um VCL, lange gab es keine Platinum Edition mehr zu bewundern. Schade eigentlich, wo doch die finale Auflage von „Sieben“ zu den besten DVDs gehört, die man in Form und Umfang am deutschen Markt erwerben kann.

Anfang August erschien die Verleihversion recht nackt auf einer einsamen DVD5 in den Regalen der Videotheken. Nun ist also die Platinum Ausgabe in den Läden erhältlich – und das Warten hat sich gelohnt!

Auf der ersten DVD gibt es gleich zwei Leckerchen. Da wäre zunächst der Audiokommentar mit Victor Salva zu erwähnen. Leider gibt es hier ausnahmsweise keine deutschen Untertitel.

Dazu gesellt sich eine Dolby Headphone Spur, die wir an dieser Stelle etwas näher vorstellen möchten. Wie viele Boxen man auch aufstellt – Menschen hören immer noch mit nur genau zwei Ohren hin. Diese Weisheit im Hinterkopf entwickelte Dolby bereits vor einiger Zeit entsprechende Algorithmen, um ein Mehrkanal-Signal wieder auf zwei Kanäle herunterzurechnen und dabei die komplette Rauminformation zu erhalten. Einfach ausgedrückt simuliert die Software dabei eine Kunstkopfaufnahme in einem entsprechend ausgestatteten Heimkino. Setzt man Kopfhörer auf und schaltet auf die Dolby Headphone Spur um, so hat man den Eindruck, in einem nett bestückten Kino zu sitzen.

Wer ab und an mit dem Notebook auf Reisen unterwegs ist, wird dieses Feature sicherlich zu schätzen wissen. Eine echte Konkurrenz ist diese Tonspur freilich nicht – denn den Magen kann der Kopfhörer bekanntlich nicht erschüttern, da muss ein Subwoofer her. Dennoch, wer werktags zuhause auch nach elf Uhr abends einmal „Jeepers Creepers“ schauen möchte, wird sicherlich Gefallen an diesem netten Gimmick finden.

Die zweite DVD ist dann zusätzlich noch voll mit Extras. Vorneweg: wirklich alle Extras der amerikanischen Auflage sind von VCL übernommen worden. Löblich, löblich!

Zunächst findet man eine Reihe von gelöschten oder verlängerten Szenen, ebenfalls für den Anfang und das Ende des Films.

Das „Making Of“ ist recht üppig und lang und hat eine Laufzeit von gut einer Stunde. Hier kommen nicht nur alle Beteiligten zu Wort, sondern man darf auch einen Blick hinter die Kulissen der Effekte und Tricks werfen. Dass es bei dieser Lauflänge auch deutsche Untertitel gibt, ist mehr als nur eine gute Idee gewesen.

„Behind The Peepers“ nennt sich ein Zusammenschnitt von Aufnahmen der B-Roll, hier gibt es unkommentiertes Material von den Dreharbeiten zu bestaunen.

Die restlichen Extras sind dann eher belanglos, so gibt es TV Spots, Trailer und Teaser Trailer und ein paar Interviewschnipsel. Eine Fotogalerie beendet unseren Rundgang durch die Extras.

VCL hat hier ein ansehnliches Paket geschnürt. Qualitativ gibt es nichts zu bemängeln und auch inhaltlich hat das Making Of so einiges zu bieten.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Beim Menü der DVD von „zweckdienlich“ zu sprechen, wäre vielleicht etwas vermessen. Tatsächlich aber ist die Aufmachung eher einfach, dafür ist das Material aber wiederum nett animiert. Richtige Gruselstimmung kommt im Menü nicht auf – aber die Navigation geht dafür um so schneller von der Hand. Dafür sind die animierten Übergänge zwischen den einzelnen Menüteilen sehr gelungen. Sehr löblich ist auch die animierte Kapitelauswahl, bei der einem keine der gruseligen Szenen entgehen kann...

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Das Bild dieser DVD wird dem Titel „Platinum Edition“ leider nicht gerecht. Bildschärfe und Kontrast rangieren auf nur befriedigendem Niveau. Die starke Körnung des Materials tut ihr übriges dazu. Auf der Seite der Kompression gibt es so gut wie nichts zu bemängeln. Trotz der vielen Tonspuren reichen die Reserven für das Bild, was angesichts der sehr hohen Datenrate auch nicht weiter verwundert.

Nimmt man ein wenig Abstand vom Fernseher, so ist das Bild gleich eine ganze Ecke annehmbarer. Nur der recht starke Kontrast ist weiterhin etwas nervig, besonders wenn in den vielen dunklen Szenen die Details förmlich absaufen. Hier hat der Film aber schon an sich einen Hang zur „Dunkelheit“, was natürlich der starken Atmosphäre sehr zuträglich ist.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

DTS 6.1 – das liest sich immer sehr verlockend. Viel wichtiger ist jedoch die Frage, ob der Film an sich denn genügend Potential für ein so hochaufgelöstes Tonformat bietet. Im Test sind die Unterschiede dann eher doch marginal, aber wir wollen nicht meckern: wenn das Bild nicht unter den Tonspuren leiden muss, hat ja ein ordentlich aufgespielter DTS Ton durchaus seine Reize.

Diese Reize entfaltet der Film immer wieder in richtigen „Schock-Sequenzen“, in denen vor allen Dingen die Musik die Besucher förmlich vom Hocker reißt. Auch die gelungenen Anschitte mit lauten Geräuschen, die sich dann durch den Raum bewegen (etwa bei einem vorbeifahrenden Auto), wissen zu gefallen.

Die Tonmischung wirkt insgesamt recht gelungen, weil viele ruhige Passagen den Zuschauer in Sicherheit wiegen und es dann doch wieder kräftig zur Sache geht. Wer nette und zugleich schockierende Effekte sucht, ist hier goldrichtig.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

„Jeepers Creepers“ ist einer der Titel, bei dem man sich zuerst die Frage stellt, ob denn noch ein Teenie-Horror im Stil von „Scream“ unbedingt sein muss. Doch „Jeepers Creepers“ ist mehr als nur ein Abklatsch der bekannten Trilogie.

Erstens handelt es sich um einen waschechten Monsterfilm (mehr wollen wir hier nicht verraten) und zweitens ist die Story doch nicht so billig und langweilig, wie sich der Klappentext auf den ersten Blick liest. Mehr noch: teilweise erreicht dieser Titel eine erzählerische Dichte, das man richtig angenehm eingelullt wird und nur Sekunden später zusammenzuckt, wenn es dann urplötzlich mächtig fies wird.

Für eine FSK16 Freigabe besitzt der Film so einige Szenen, die scharf an der Grenze sind, aber ihren Reiz dadurch gewinnen, dass weniger mehr ist. Vieles wird nur angedeutet, explizite Gewaltdarstellungen sieht man nur selten oder in einem Schatten versteckt. So ist „Jeepers Creepers“ nicht nur eine durchaus angenehme DVD, sondern auch ein Film, der angenehm frischen Wind in das fast restlos ausgelutsche Genre bringt. Es muss halt nicht immer ein aufgeschnittenes Gehirn sein, das die gesamte Handlung trägt...

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Netter Gruselfilm mit sehr beängstigenden Szenen. Wer sich abends mit nur einer Kerze bewaffnet vor den Fernseher hockt, bekommt nicht nur einmal eine Gänsehaut.

Englisch ausgedrückt: very neat!

 

Wertung:

(gut)

 
 
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