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Basta.

Rotwein oder Totsein

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 20.01.2006
Verleihfenster: 10.11.2005
Im Handel ab: 08.12.2005
   
Deutscher Titel: Basta.
Originaltitel: c(r)ook
Land / Jahr: D/AT 2004
Genre: Actionkomödie
   
Regie:  Pepe Danquart
Darsteller:  Henry Hübchen , Moritz Bleibtreu , Corinna Harfouch , Nadeshda Brennicke , Roland Düringer , Jumbo Schreiner , Josef Hader , Karlheinz Hackl , Vincent Klink , Paulus Manker , Cornelius Obonya , Georg Veitl
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Booklet mit Infos und Rezepten
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 16
Laufzeit: 112 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 1:10:00
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: EuroVideo
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Oskar ist mit Leib und Seele Koch. Aber Knochen bricht er nicht nur in der Küche. Seine Spezialität ist der Beinschuss. Als Geldeintreiber für die Russenmafia hat er es in der Wiener Unterwelt zu Ruhm und Ansehen gebracht. Oskar ist der Mann für alle Fälle. Aber das soll jetzt alles anders werden. Oskar will aussteigen. Er hat Maria kennen gelernt, seine Frau fürs Leben. Und Maria verabscheut Gewalt. Sie glaubt, dass man alle Probleme im Gespräch lösen kann, oder mit Atemübungen. Aber Oskars Welt kenn keine Gruppentherapie.
Der mächtige Pate Konstantin ist Feinschmecker, Oskars Boss und sein ältester Freund. Er lässt Oskar nicht so einfach ziehen. Nicht bevor er den Ehemann und Mörder von Konstantins Tochter, den sadistischen Bordellbesitzer Leo, getötet hat. Nach diesem letzten Job darf Oskar gehen. Valentin und Belmondo sollen Oskar unterstützen und ihn zugleich im Auge behalten, damit er nicht auf dumme Gedanken kommt. Doch Oskar hat ein Geheimnis. Und plötzlich sind nicht nur zwei eifrige Polizeibeamte hinter ihm her, sondern auch die eigenen Leute ...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Erfreulicherweise bleiben wir von allen Arten der Anti-Raubkopierer-Droh-Spots verschont - sodass wir gleich zum Eigentlichen kommen können, dem Bonusmaterial.

Gleich als Erstes stoßen wir auf das Making Of, welches rund 25 Minuten lang ist und sich relativ langsam entwickelt, was den Informationsgehalt betrifft, aber während der gesamten Lauflänge einiges preisgibt. Auch ein acht Minuten langes alternatives Ende kann angesehen werden. Bis dort allerdings etwas Alternatives auftaucht, wird dem Seher einiges an Geduld abverlangt und dann hängt dort auch nochmals der gesamte Abspann dran.

Um das Ganze abzurunden, gibt es von EuroVideo noch den Teaser und den Kinotrailer obendrauf. Eine besonders nette Idee ist das Booklet, welches neben Rezepten einiges Wissenswertes und Witziges zum Thema Essen in Verbindung zum Film bereithält. Das Ganze ist zwar nicht wirklich umfangreich, stellt allerdings noch gerade so zufrieden.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Gleich nachdem das Menü erscheint, stellt sich uns die Frage, warum man das Menü in 4:3 Vollbild erstellt hat? "Basta." ist, wenn man so will, einer von EuroVideos Top-Titeln - gerade hier hätte sich doch ein Widescreen-Menü gut gemacht.

Davon abgesehen ist das Menü durchgängig passend zum Film und einheitlich gestaltet - zwar fehlt es an jeder Art von Menüübergängen, doch ist dies nicht sonderlich störend. Hauptmenü und Kapitelanwahl erhielten von EuroVideo wohl besondere Aufmerksamkeit, sind diese doch mit Hintergrundmusik unterlegt und bewegten Bildern ausgestattet. Alle weiteren Menüs stellen sich leider als stumme Stillframes da. In den animierten Menüs schafften es sogar kleine animierte Details ins Bild, welche für Abwechslung im grauen Filmausschnittalltag sorgen.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Das Bildmaster ist relativ in Ordnung, hin und wieder treten Defekte auf, Verunreinigungen hingegen eher selten. Die Farbgebung wirkt in vielen Einstellungen zu blass, um als realistisch bezeichnet werden zu können, dies macht sich besonders in den Nahaufnahmen beim Kochen bemerkbar. Auch der Kontrast ist nicht vollends ideal. Immer wieder scheint es, als würden sich die dunklen Flächen ausbreiten. Helle Flächen hingegen neigen, wenn überhaupt, nur sehr leicht zum Überstrahlen.

Die Bildschärfe erreicht leider nur selten gutes Niveau. Zwar kommt es uns immer wieder so vor, als würden Details scharf wiedergegeben, doch fallen in Bewegungen immer wieder Nachzieheffekte auf, die das gesamte Bild unscharf erscheinen lassen. Gerade in Großaufnahmen verschwimmen die Details leicht ineinander. Auch die Kanten wirken sehr weich gezeichnet. In manchen Kamerafahrten kommt zudem noch ein leichtes Ruckeln hinzu - besonders gut zu sehen ist dies, wenn die Kamera über die gedeckte Tafel fährt.

Bildrauschen hält sich generell in Grenzen, trotzdem wirken homogene Flächen immer wieder leicht unruhig. Zu größeren Blöckchenbildung oder anderen Artefakten der Kompression kommt es allerdings nicht. Auch stehende Rauschmuster fallen generell nicht ins Auge.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Der Ton von "Basta." lässt sich leicht in einem Satz beschreiben. Er (über)lebt durch seine Surround-Effekte, denn außer diesen hat er wirklich nicht viel zu bieten. Es ist bemerkenswert, mit welcher scheinbaren Leichtigkeit EuroVideo diesem Film ein wunderbares weites Surroundfeld verschafft hat. Denn durch den ganzen Film ziehen sich Hintergrundgeräusche, Musikgeschehen, bidirektionale Effekte und alles, was das Herz begehrt. So kommt es vor, dass aus dem Rear-Lautsprecher hinten links plötzlich ein so realistisches Klingeln kommt, dass man sich fragt, wann die neue Klingel eingebaut wurde. Doch leider leidet der Ton unter einem Problem, das eine sehr gute Wertung verhindert.

Die Abmischung der Lautstärkeverhältnisse klingt mehr als unausgewogen. So ist es teilweise nur sehr schwer möglich, das Geschehen im Film anhand der Dialoge zu verstehen, da diese oftmals von der Musik oder anderen Geräuschen übertönt werden. In anderen Szenen wirken die Stimmen wieder deutlich zu laut oder leicht verzerrt. Auch klingen die Dialoge oftmals leicht hallig, als wären sie in der Stube aufgenommen worden. Auch die anderen Geräusche klingen teilweise leicht zu laut oder zu leise, was den gesamten Ton unausgewogen erscheinen lässt. Dies beeinträchtigt den Toneindruck von "Basta." natürlich sehr - wären diese kleinen Probleme noch ausgeschaltet worden, wäre ohne Probleme eine weitaus bessere Wertung drin gewesen.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

"Basta." oder auch "C(r)ook", wie er im Österreichischen heißt, ist eins der besten Beispiele für die Zusammenarbeit deutschsprachiger Länder. Der gemischte deutsch-österreichische Cast spielt das von hauptsächlich Österreichern geschriebene Drehbuch recht gut und so kommt gute Unterhaltung auf beim Sehen von "Basta." auf. Die DVD ist dabei nicht gerade hinderlich - erreicht sie doch eine knapp über dem Durchschnitt liegende Gesamtwertung. Gerade EuroVideo dürfte dies ebenfalls freuen. Gelten ihre DVDs unter Sammlern zumeist als schlecht gemachte "Ramsch"-DVDs, so scheint sich allmählich eine kleine Trendwende einzustellen. Hoffen wir, dass sie am Ball bleiben und ihre DVDs weiter verbessern und vor allem diese gute Preispolitik beibehalten, die den Kauf für einige Leute zusätzlich interessant machen sollte.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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