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Nonstop Nonsens - Box-Set 2

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 16.11.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 21.11.2005
   
Deutscher Titel: Nonstop Nonsens
Originaltitel: Nonstop Nonsens
Land / Jahr: D 1978-1980
Genre: Komödie
   
Regie:  Heinz Liesendahl
Darsteller:  Dieter Hallervorden , Rotraud Schindler , Kurt Schmidtchen , Gerhard Wollner
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 mono)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Episodenguide und Infos
Verpackung: DigiPak
Kapitel: je ca. 15
Laufzeit: 300 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (3x)
Anbieter: Turbine Medien GmbH
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Das "Nonstop Nonsens - Box-Set 2" enthält die Folgen 13 bis 20 von 1978 bis 1980 (in den ungeschnittenen Originalversionen von jeweils ca. 42 Minuten). Dazu kommt das Bonusmaterial. Während die erste Box eine Soundtrack-CD bietet, findet man hier extra neu gedrehtes Material sowie einiges, was noch aus den Archiven gerettet werden konnte.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Turbine Medien lässt sich, wieder einmal, nicht lumpen. So bietet die zweite Box der "Nonstop Nonsens" Collection eine separate Bonus-DVD mit viel neuem Material.

Wer Dieter Hallervordens Ausführungen in den letzten Jahren genau verfolgte, der durfte einen gewissen Unmut des inzwischen zum politischen Kabarett zurückgekehrten Künstlers über sein eher früheres Werk vernehmen. Um so schöner ist es nun, dass sich Dieter Hallervorden, wohl nicht zuletzt wegen des großen Erfolgs der bisherigen DVDs doch noch öffnete und für ein umfangreiches Interview zur Verfügung stand.

In dem über 30 Minuten langen Beitrag "Die Akte Nonsens", der mit vielen Rückblenden und Bildern unterlegt wurde, spricht Hallervorden sehr kritisch und schonungslos über die Show und die Folgen. So musste der Entertainer teilweise aus Deutschland fliehen, weil die Zuschauer den Künstler bei jeder Gelegenheit mit der Slapstick-Figur verwechselten und zu Späßchen aus dem Stegreif aufforderten.

Zum besseren Überblick, allerdings in Box 1 enthalten, dient der Sketchguide, der zu jedem Kapitel und damit Sketch ein kleines Foto bietet und somit eine gute Auswahlhilfe ist.

Oliver Kalkofe, dieser Name sorgte im Vorfeld der Veröffentlichung auch für einige kritische Stimmen, erinnert in seinen Jugenderinnerungen an die deutsche Comedylandschaft anno 1975 und die wenigen positiven Produktionen im deutschen Fernsehen. Egal wie man zum deutschen TV-Terminator steht, Kalki outet sich als echter Fan, was man auch im Hidden Feature zu spüren bekommt. Dieter Hallervorden hat auf jeden Fall seine helle Freude, was die Kalkofe-Kritiker vielleicht berücksichtigen sollten. Schließlich geht es bei "Nonstop Nonsens" auch um den Künstler selbst.

Die weiteren Extras bestehen aus "Nonsens nach Noten", "Das Beste aus Nonstop Nonsens", ungesendeten und alternativen Sketchfassungen, "In Memoriam" - die Weggefährten, "Dieter Hallervordens beste Stunts" und "Der gespielte Witz - The Next Generation (featuring Ingo Oschmann)".

Wer dann noch nicht genug hat, mag sich eventuell noch mit "Herr S. kommt nicht zum Zuge" vergnügen. Hierbei handelt es sich zwar nicht um den Pilotfilm zur Serie, wohl aber um einen frühen Titel von Dieter Hallervorden, der bereits das Slapstick-Potential des Künstlers deutlich macht.

Als weiteres Extra winkt das Spiel "Palim Palim - The Game" im ROM-Bereich der DVD, das auch online auf der Webseite www.hallervorden-dvds.de gespielt werden darf. Dazu kommen Fotogalerien, Biografien und Trailer.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das Menü zur Box wurde ansprechend animiert gestaltet und mit der Titelmusik unterlegt. Die grafische Aufmachung passt sehr gut zum Design der Verpackung. Dabei dominieren gedeckte Farben, die Musik trägt zum nostalgischen Feeling bei. Allerdings hat die Musik auch einen Nachteil: Bleibt man zu lange im Menü, wird man mit der Zeit schrecklich genervt. ;)

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Da die Serie zwischen 1978 und 1980 entstand, wurden große Teile der Einspieler auf Film gedreht und nachträglich für Video abgetastet. Nur kurze Sequenzen oder Studiopassagen wurden mittels Videokameras gedreht.

Leider verfuhr man seinerzeit relativ pragmatisch mit dem Material. Was einmal auf Video kopiert wurde, galt as ausgewertet und archiviert. Das wesentlich höher auflösende Filmmaterial wurde, wie so oft, einfach vernichtet.

Somit muss man heute mit Archiv MAZen vorlieb nehmen, die bereits gute 25 Jahre auf dem Buckel haben, und das sieht man leider. Die vielen Überspielungen im Zuge der Umstellung der Archive von 1 Zoll C über Betacam SP bis hin zu Digital Betacam bzw. IMX sorgen für ein gerüttelt Maß an Kopierfehlern und Spratzern. Zwar wurde das Material für die Veröffentlichung auf DVD überarbeitet, doch Schwankungen im Farbsignal und immer wieder sichtbare, kleine, Dropouts zeugen von einer über mehrere Bänder ausgedehnte Vergangenheit.

Das Rauschen ist noch moderat, zeigt sich aber speziell in dunklen Bildbereichen.

Der Kontrast der Filmeinspieler ist relativ hart, was an der Abtastung auf Video liegen dürfte, die Ende der 70er Jahre alles andere als perfekt war. Häufig sieht man Klebestellen, die davon zeugen, dass auf Film und nicht via Video geschnitten wurde.

Die Bildschärfe ist brauchbar, allerdings eher im ausreichenden Bereich angesiedelt. Hier ist klar erkennbar, dass eine Videoaufzeichnung anno 1978 so oder so auf keinen Fall eine gute Filmaufnahme ersetzen konnte.

Die Kompression für DVD ist unauffällig. Die Arbeitsweise eines adaptiven Rauschfilters ist für das geschulte Auge zu erkennen, liegt aber im absolut vertretbaren Rahmen. Gröbere Kompressionsfehler sind nicht auszumachen, so dass man in Anbetracht der verrauschten Vorlage zufrieden sein darf.

Insgesamt ist das Bild für eine alte deutsche Fernsehserie sehr ansprechend und gibt wenig Anlass zur Kritik. Besonders lobenswert ist die Beseitigung der gröberen Fehler, so dass man zuschauen kann, ohne alle fünf Minuten vor Entsetzen die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Mono ist und bleibt mono, auch wenn sogar Zuschriften an Turbine Medien bisweilen an der geistigen Gesundheit der Schreibenden zweifeln lassen. Wer möchte schon einen Upmix zu "Nonstop Nonsens". Wir sicher nicht, und wir sind uns sicher, dass auch unsere Leser lieber das Original statt unprofessionelles Flickwerk hören möchten.

Die altersbedingt nicht optimale Tonspur wurde dezent aufgefrischt, wenngleich eine gewisse Frequenzarmut im Hochtonbereich davon zeugt, dass auch 1978 guter Ton durchaus aufwändig und teuer war. Die gebotene Qualität ist aber insgesamt befriedigend. Hört man parallel in "Catweazle" rein, werden die Unterschiede deutlich ersichtlich.

   
 
Wertung: -
  (keine Wertung)
       
Gesamtwertung:

Der Test dieser zweiten Box zu "Nonstop Nonsens" soll stellvertretend für die ganze Reihe gelten. Die erste Box ist qualitativ fast identisch, allerdings muss man auf das gefilmte Bonusmaterial verzichten, denn die erste Box bietet "nur" eine Soundtrack CD mit Dieter Hallervordens größten Hits. Die CD war lange Zeit vergriffen und wird nun nur für diese Box neu aufgelegt.

Die Aufmachung ist, wie schon bei den vorherigen Hallervorden-Veröffentlichungen, hervorragend, wenngleich auch diese TV-Produktion, genau wie "Der Untermieter", leider nur ein technisch unterdurchscnittliches Niveau erreicht. Schade ist lediglich die Tatsache, dass hier, genau wie bei "Der Untermieter", die deutschen Untertitel fehlen, die die Serie auch für Hörgrschädigte zugänglich gemacht hätten, wenngleich man sich immerhin fragen muss, in wie weit sich der Hallervordensche Humor überhaupt transkribieren lässt.

Besser sah das Material im Fernsehen nie aus, und freilich kann man sich auch heute noch ganz köstlich amüsieren. Vorausgesetzt, man mag die skurrile Art von Hallervordens Humor. Dann jedoch gibt es kein Halten mehr, und spätestens bei "Palim Palim" oder der "Kuh Elsa" tobt der Saal.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

In welcher Qualität das Ursprungsmaterial gewesen sein muss, kann auf Grund der ungesendeten Sketche nur vermutet werden. Fakt ist jedoch, dass die Turbine Medien GmbH auch mit NONSTOP NONSENS einen weiteren Serien-Hit von Dieter Hallervorden in bestmöglicher Qualität auf DVD gezaubert hat – Fans und Sammler von Didi werden es ihr danken! Dabei heute noch einen Vergleich mit der Fernsehauss[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 05/10 lesen>>

 
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