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Terminal

2-Disc Special Edition

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 23.03.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 17.03.2005
   
Deutscher Titel: Terminal
Originaltitel: The Terminal
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Drama
   
Regie:  Steven Spielberg
Darsteller:  Tom Hanks , Catherine Zeta-Jones , Stanley Tucci , Chi McBride , Diego Luna , Barry Shabaka Henley
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 28
Laufzeit: 124 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Viktor Navorski möchte eigentlich nur einen kleinen Abstecher von Krakosien in die USA machen, genauer gesagt nach New York, um dort eine private Kleinigkeit zu erledigen. Doch es passiert, was nicht passieren darf: Während Viktor über den Wolken schwebt, findet ein Staatsstreich in seiner Heimat statt. Als Viktor in den Staaten ankommt, ist das Dilemma groß: Sein Pass ist nicht mehr gültig, und die USA wollen ihn nicht einreisen lassen. Da Viktor ohne gültige Papiere allerdings auch nicht in ein Flugzeug steigen darf, wird er zum staatenlosen Problem für den Sicherheitschef. Der möchte Herrn Navorski nämlich loswerden, doch Viktor lässt sich auf keinen Kuhhandel ein. Als dann die Situation auch noch wegen einer väterlichen Ziege eskaliert, hat Viktor bereits jede Menge Freunde und sogar einen Job am Terminal gefunden. Doch ob Viktor jemals einen Fuß auf amerikanischen Boden setzen darf?

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Wie für Steven Spielberg mittlerweile schon üblich, gibt es keinen Audiokommentar. Ob und warum sich Herr Spielberg nicht zu einem solchen Event herablassen möchte, interessiert sicher viele Fans weltweit. So gibt es auch diesmal nur Bonus von der Stange, was schade, aber wohl nicht zu ändern ist.

Auf der zweiten Disc dieses Sets gibt es eine Reihe von Featuretten, die es teilweise sogar, in Richtung Dokumentation gehend, auf eine Laufzeit von über 30 Minuten schaffen.

Dabei wurden die einzelnen Beiträge analog zum Antritt einer Reise im Flughafen gestaltet.

- Das Buchen des Fluges: Das Skript, die Story: Hier erfährt der Zuschauer Näheres zur Entwicklung des Drehbuches und der Idee.

- Das Warten auf den Flug: Das Set von Terminal: Dieser rund zwölf Minuten lange Beitrag zeigt die Ausmaße des Sets und den Bau eines komplett bestückten Flughafenterminals in einem riesigen Hangar.

Das Borden: Die Menschen von Terminal: Dies ist der mit über 30 Minuten Laufzeit ausführlichste und wichtigste Beitrag, der sich mit den Charakteren und ihrer Entwicklung befasst.

Der Abflug: Die Dreharbeiten von Terminal: Diese Featurette ist wiederum etwas kürzer und zeigt eine Zusammenfassung der Dreharbeiten.

Der In-Flight-Service: Die Musik von Terminal: Altmeister John Williams führt in diesem Beitrag im übertragenen Sinne die Regie und es wird gezeigt, wie die Musik zum Titel entstanden ist.

Letztlich gibt es noch einige lustige Anekdoten in "Das Landen: Flughafengeschichten" und eine Fotogalerie.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das Menü gehört zweifelsohne zu den besten aus dem Hause Dreamworks und insgesamt auch zu den stilsichersten, die uns bisher untergekommen sind. Neben schön gemachten, einleitenden Animationen gibt es immer wieder kleine Gimmicks, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wer die klackernden Displays in Flughäfen kennt, wird sich hier sofort an den Ort des Geschehens versetzt fühlen. Leider versagt das ansonsten schön gemachte und mit Musik unterlegte Menü bei der Kapitelauswahl, die rein statisch ausgefallen ist.

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Es scheint bei Dreamworks momentan einfach nicht wichtig zu sein, richtig gute DVDs auf den Markt zu bringen. Denn nach "Shrek 2", der beim Bild total aus der Art schlug, kommt nun ein weiterer Ausrutscher, der ein nur gutes Bild zu bieten hat.

Besonders ärgerlich ist die Bildschärfe, die nur auf mittlerem Niveau rangiert und es einfach nicht schafft, mehr als nur durchschnittlich aufzutrumpfen. Das ist schade, denn der Transfer ist ansonsten recht rauscharm und sauber, vielleicht zu sauber, denn bisweilen wirkt das Ergebnis schon sehr steril.

Gefallen können hingegen die Farben, die meist leicht zurückhaltend wiedergegeben werden, jedoch auch durchaus kräftig ausfallen. Nicht so schön umgesetzt wurde der Kontrast, der wie ein zahnloser Tiger nur wenig Durchsetzungskraft mitbringt. Somit wirkt der Transfer besonders auf der großen Leinwand ansatzweise fad. Die Kompression werkelt, wen wundert´s, aufgrund des sehr weichen Bildes, unsichtbar vor sich hin.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Die DVD bringt für den deutschen Zuschauer optional auch DTS mit, ein Blick auf die Datenrate entlarvt diese "wohlwollende Geste" recht schnell als Marketinggag. Bei nur 754 KBit/s codiert klingt sie nämlich der Dolby Spur durchaus ebenbürtig und hätte daher wertvolle Datenrate für das Bild abtreten können. Zusammen mit dem über einem Gigabyte, das sowieso noch brach liegt, wäre hier unter Umständen eine signifikante Qualitätssteigerung möglich gewesen.

Die deutsche Tonspur klingt aufgeräumt, sauber, angenehm und hat auch durchaus eine an wenigen Stellen runde Surroundwiedergabe zu bieten. Dies ist jedoch insgesamt zu wenig, wenn man bedenkt, welches Potential der Film bietet. Nur ein einziges Mal macht der Film richtig Gebrauch von Surround und Sub, nämlich dann, wenn Viktor in seinem Terminal von einem vorbeifahrenden Flugzeug überrascht wird. Davon hätten wir gerne mehr gehört.

Die Musik kommt vorwitzig, beschwingt und ohne große Schnörkel daher. Auch hier wurde nur "solide" gearbeitet. Ideen, Innovationen oder eine gewisse Verspieltheit findet man leider nicht.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Steven Spielberg verpackt bei "Terminal" die Geschichte des bei Paris gestrandeten Iraners Merhan Nasseri in ein neues Gewand, nicht jedoch ohne an der Handlung gehörig etwas zu drehen. Im "Original" darf Vorlage Nasserie nämlich irgendwann wieder gehen, weigert sich jedoch weiter, den Flughafen zu verlassen - sogar bis heute.

Tom Hanks´ Interpretation des kauzigen Osteuropäers, der sich mit der Situation abfindet und sich dem Leben am Airport anpasst, ist wie immer makellos und wasserdicht. Allerdings hat man angesichts von Spielbergs "Catch Me If You Can" bisweilen unterschwellige Zweifel, ob hier Innovation gezeigt, geschickt recycelt oder gar noch Ungenutztes endlich verwertet wurde. Leider ist das Ende ob der gebeutelten Tränendrüse eher vorhersehbar und lässt den Film relativ schnell vor dem geistigen Auge verblassen. Annehmbare Unterhaltung ist der neueste Spielberg aber in jedem Fall.

Die technische Umsetzung ist gelungenes Mittelmaß, ohne Ecken und Kanten, ganz wie der Film selbst. Lediglich die Aufmachung ist ein Lichtblick im Einheitsbrei mit der Hoffnung, dass beim nächsten Titel der Inhalt der Form folgt.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:
   


 

 

Eine schöne DVD, mit leichten Schwächen beim Bild.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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