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Der Fuchs und das Mädchen

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
Blu-ray-Menü 
Photos 
 
 


 

Blu-ray-Daten:

Anmerkung: Codefrei trotz "B"-Kennzeichnung am Cover!
Review Datum: 21.08.2008
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 09.07.2008
   
Deutscher Titel: Der Fuchs und das Mädchen
Originaltitel: Le Renard et l´Enfant
Land / Jahr: F 2007
Genre: Abenteuer
   
Regie:  Luc Jacquet
Darsteller:  Bertille Noël-Bruneau
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen
Tonformat: Deutsch (DTS-HD 7.1 High Resolution), Deutsche Hörfilmfassung (Dolby Digital 2.0 surround)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: keins
Verpackung: Seastone Clone (blau)
Kapitel: 12
Laufzeit: 96 Minuten
TV Norm: 1080p MPEG-4 AVC
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 0
Disk Typ: Blu-ray 50 / Dual Layer
Anbieter: Arthaus Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Auf ihrem Weg zur Schule entdeckt die kleine Lila eines Morgens einen jagenden Fuchs. Der kurze Moment, bevor das Tier flüchtet, genügt, um das Mädchen zu faszinieren. Tagelang streift sie durch Wiesen und Wälder, um den scheuen Rotpelz auszuspüren. Behutsam und trickreich gewinnt Lila schließlich sein Vertrauen – der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft. An der Seite des Fuchses entdeckt sie eine wilde, geheimnisvolle Natur...

    
Blu-ray-Review:
       
Besonderheiten:

Neben einer speziellen Hörfilmfassung spendiert Kinowelt noch einiges mehr. So gibt es ein über 50 Minuten langes Making Of, das in zwei Teile aufgeteilt ist und u.a. die Arbeit mit den Füchsen zeigt. Eine ebenfalls fast eine Stunde dauernde Doku mit dem Namen "Auf den Spuren des Fuches" ist erfreulicherweise in HD vorhanden und ist praktisch ein Nebenprodukt des Hauptfilms, das die Beobachtung von Füchsen zeigt, die für den Hauptfilm so essentiell war.

Es folgen sechs Interviews von Darstellern und Crew, sowie der deutschen Erzählerstimme Esther Schweins. Der Rest fällt eher knapp aus und zeigt einen Einblick in die Aufnahme der deutschen Synchronisation, sowie ein Musikvideo, als auch Texte und Galerien, sowie zwei Trailer. Eine durchaus nette Ausstattung, wobei hier das Making Of und die separate Dokumentation eindeutig herausstechen.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das Menü besteht aus Filmausschnitten, die im Hintergrund zu sehen sind, sowie einem optisch passenden Overlay-Menü im Vordergrund. Je nach Auswahl öffnet sich dann ein weiteres Overlay-Menü mit den entsprechenden Optionen. Außerdem spielt die Filmmusik im Hintergrund. Nicht besonders aufwendig, aber dennoch irgendwie schön anzusehen.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

"Der Fuchs und das Mädchen" gehört zu den bis dato hochwertigsten Bildtransfers, die wir in der noch jungen Ära der Blu-ray bewundern durften. Sicherlich sind auch hier wieder kleinere Mängel zu finden, doch diese sind derart vernachlässigbar, dass die positiven Eindrücke deutlich überwiegen.

So präsentieren sich die endlosen Naturaufnahmen mit einer fast durchweg sehr hohen Schärfe, die extrem plastische Bilder zeichnet und zusammen mit der bunten Farbgebung ein sehr prächtiges und brillantes Bild zaubert. Seien es nun die detailreichen Waldaufnahmen oder die feinen Haare des Fuches, alle Nuancen werden fein und sauber dargestellt. Ein Blick auf die Datenrate verrät, dass diese mitunter etwas knapp ausfällt. So haben einige Totalen zum Teil unter 10 Mbps zu bieten, was grenzwertig ist, doch das Ergebnis ist dennoch erstklassig. Denn oft sind in diesen Aufnahmen viele dunkle oder entsprechende Einstellungen vorhanden, die auch mit niedrigeren Bitraten zurecht kommen.

Der satte Kontrast, der einige helle Bildteile leicht überstrahlen lässt, verpasst dem Film ebenfalls den frischen Look. Auch wenn der Bildstand nicht immer völlige Ruhe vermittelt, so ist das Gesamtergebnis dennoch in der obersten Klasse anzusiedeln. Prima!

     
Wertung:
   (sehr gut)
   
Tontest:

Auch bei dieser Blu-ray spendiert Kinowelt DTS-HD-Ton, leider nur in der High Resolution-Variante, was aber nicht automatisch zu einem schlechten Ergebnis führt. Die mit 3 Mbps codierte 7.1-Spur offeriert nämlich einen extrem räumlichen Klangeindruck, der in erster Linie durch die Vielzahl von diversen Natur- und Umgebungsgeräuschen geschaffen wird. Fast durchweg sind Vögel, Geraschel, Wind und weitere Töne zu hören, die ein wirklich sehr räumliches Bild erschaffen. Und hier ist weniger das Ziel durch laute und wuchtige Sounds zu überzeugen, als viel mehr durch eine unglaubliche Breite an feinen und natürlichen Geräuschen zu punkten.

Die schöne Filmmusik ist wunderbar in die Handlung eingebettet und auch die Erzählerin, gesprochen von Esther Schweins, kommt satt und voluminös aus den Lautsprechern. Zwar ist der Ton etwas eintönig, da der Film schon einen dokumentarischen Charakter besitzt, doch die kontinuierlich hohe Dichte und Räumlichkeit stellt mehr als zufrieden. Leider gibt es keine Originalspur, dafür spendiert Kinowelt aber eine 2.0-Spur für Sehbehinderte.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Luc Jacquet hat mit "Der Fuchs und das Mädchen" erneut einen tollen dokumentarischen Kinofilm produziert, der auf Blu-ray erst so richtig zur Geltung kommt. Dank eines nahezu perfekten Transfers und eines tollen, naturlastigen Surroundsounds kann sie den Zuschauer fesseln, wenngleich nicht jeder Spaß an diesem Film findet wird. Beeindruckend sind die Aufnahmen und die unglaublichen Fuchsdressuren allemal und die schönen Extras bieten noch einmal einen tieferen Einblick in die Entstehung und die Welt der Quasi-Hauptdarsteller des Films - den Füchsen.

       
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

DER FUCHS UND DAS MÄDCHEN (2007) ist Luc Jacquets zweiter großer Leinwandauftritt nachdem er vor knapp zwei Jahren alle Rekorde mit seiner REISE DER PINGUINE brach und eine wahre „Pinguin-Manie“ auslöste.Sein zweiter Film ist dieses Mal keine reine Tier-Dokumentation, sondern verpackt das Wissenswerte über die Natur und vor allem die titelgebenden Füchse in eine rührende Ges[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 09/10 lesen>>

 
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