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American Psycho

Cine Collection

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 05.09.2001
Im Handel ab: 05.09.2001
   
Deutscher Titel: American Psycho
Originaltitel: American Psycho
Land / Jahr: USA 2000
   
Regie:  Mary Harron
Darsteller:  Christian Bale , Willem Dafoe , Jared Leto , Josh Lucas , Samantha Mathis , Matt Ross , Reese Witherspoon
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch Dolby Digital 5.1 und 2.0 sowie DTS 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1 und 2.0
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Hintergrundinfos
Verpackung: Super Jewel Case
Kapitel: 18
Laufzeit: 97 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Concorde Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Patrick Bateman ist ein Freak. Hinter seiner Fassade als gepflegter Yuppie an der Wall Street steckt ein grausamer Freak. Nach Geschäftsschluß zermetzelt und zerhackt er mit Vorliebe hübsche junge Frauen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Wenn Concorde etwas als "Cine Collection" betitelt, ist man natürlich schon gespannt. Mit dabei sind: Interviews mit Darstellern und der Regisseurin, Goofs - eine Aufstellung der Fehler im Film mit Bildmaterial, eine entfernte Szene mit drei Kameraperspektiven (leider nicht Multi-Angle), eine Aufstellung der Songs im Film, betitelt mit "Music of the 80s", mit direktem Sprung in die jeweilige Szene, Szenen vom Set, Texttafeln mit Filmo-, Biographien und Produktionsnotizen und Kinotrailer. Alle Features darf man per Hand, oder über den sogenannten "InterXS" Modus aufrufen. Dieser Modus, bei BMG z.B. OptiMode genannt, blendet über eine Untertitelspur Infos zum Film ein. Gibt es zur jeweiligen Szene ein Extra, kann man direkt dorthin und wieder zurück in den Film springen. Ob man allen diesen neuen Kindern trotzdem solche Kunstnamen verpassen muss, sei dahin gestellt. Unumstritten ist jedoch, dass das Bonusmaterial recht ansprechend ist. Ein ROM Part ist übrigens auch noch mit dabei.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Hut ab! "American Psycho" kommt mit ein paar der schönsten Menüs daher, die wir je sehen durften. Nicht nur, dass anscheinend extra für dieses Menü Sequenzen am Computer erstellt wurden - auch Realaufnahmen wurden gedreht und bearbeitet. Alleine das Hauptmenü ist eine Augenweide, sämtliche Untermenüs, abgesehen von einigen Texttafeln, sind ebenfalls animiert. Dass das Menü darüber hinaus für 16:9 optimiert wurde, setzt noch das "I"-Tüpfelchen oben drauf!

     
 
Wertung:
  (sehr gut)
     
Bildtest:

Manchmal macht es wirklich Sinn, wenn man beim Testen einen Anspruch hat. Unser Anspruch: den Film komplett schauen und dabei werder vorspulen, noch Kapitel skippen. Bei "American Psycho" hat sich dieser Anspruch gelohnt. Nicht nur, weil der Film wirklich sehenswert ist, sondern weil uns sonst auch vielleicht das entgangen wäre, was der technischen Abnahme bei Concorde durchgegangen ist. Fakt ist: "American Psycho" hat ein wirklich sattes Bild. Dies fängt bei dem recht scharfen Bild an und geht über Rauschfreiheit und Kontrast bis hin zu den wirklich originalgetreuen Farben. Leider ist die Abtastung an einigen Stellen etwas "schwammig", sprich mittelmäßig. So darf man an einigen wenigen Stellen Helligkeitsschwankungen (Kapitel 13, Kapitel 16 bei 4:40) beobachten. Hier leidet sichtbar der Kontrast und man hat das Gefühl, als würde eine Art Lichthof des Projektors sichtbar werden. Hinzu kommt, dass man den ganzen Film über das Gefühl hat, einen Rauschfilter entdecken zu können. Wirklich konkrete Hinweise auf solch einen Einsatz findet man aber nicht. Konkret ist dagegen etwas ganz anderes - nämlich ein "Kompressionsfehler" in Kapitel 16. Hier darf man bei der zweiten, größeren Explosion bei 1:41 tatsächlich Klötzchen zählen. Über meherere Frames hinweg gerät hier die Kompression aus dem Lot und fängt sich erst wenig später wieder. Das Ergebnis: ein Bildbrei aus MPEG-Artefakten. Hier ist eindeutig zu wenig Datenrate vorhanden - aber dort hat sich ja u.a. der DTS Ton breitgemacht. Man könnte unsere Einstellung pingelig nennen, immerhin handelt es sich nur um ein paar (sagen wir etwa sechs) Frames, aber so etwas muss einfach bei der technischen Endabnahme auffallen. Im Prinzip hätte "American Psycho" eine gute bis sehr gute Wertung verdient. Für Helligkeitsschwankungen (die nun wirklich vermeidbar gewesen wären) und das Aufpixeln ziehen wir jedoch einen Punkt ab. So darf man hier immerhin noch von bedriedigend bis gut sprechen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Wirklich umwerfend ist an "American Psycho" nur der Einsatz der Musik. Der Rest klingt eher nach einer Komödie. Zumindest was Effekte und Surround angeht. Keine sonderliche Dynamik begleitet die psychischen Ausraster des Protagonisten. Das ist schade - hier hätte man mehr aus dem Film herausholen können. Die Umsetzung an sich, sprich das Encoding, gibt jedoch keinen Anlaß zur Klage. Fraglich ist nur, was mal wieder der DTS Ton soll. Ein Verkaufsargument? Okay, DTS klingt systembedingt ein wenig lauter, aber was nützt ein überlegeneres Tonformat, wenn es nichts gibt, das man damit abbilden kann?

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

"American Psycho" gelingt die Umsetzung eines Buches, das erst vor wenigen Wochen vom bundesdeutschen Index zurückgekehrt ist. Dabei erstaunt, dass anders als "Hannibal" & Co. Regisseurin Mary Harron fast ohne unnötige Gewalt auskommt. Zwar sieht man auch hier und da mal ein paar weniger nette Details, wirkliche Gewaltdarstellung sieht man aber aufgrund der geschickt gewählten Kameraperspektiven nie. Die DVD macht einen guten Eindruck, wenngleich das Bild nicht optimal und der Ton nur Mittelmaß ist. Wer mit den kleinen Macken dieser Scheibe leben kann bekommt eine ansprechende Umsetzung, gepaart mit hübschen Menü-Designs und interessanten Bonusmaterialien.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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