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Der stille Amerikaner

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 14.11.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 17.11.2003
   
Deutscher Titel: Der stille Amerikaner
Originaltitel: The Quiet American
Land / Jahr: USA 2003
   
Regie:  Phillip Noyce
Darsteller:  Michael Caine , Brendan Fraser , Do Thi Hai Yen , Holmes Osborne , Rade Serbedzija
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 23
Laufzeit: 96 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Universum Film
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Saigon 1952: Während die Vietnamesen die französische Kolonialmacht im Norden immer stärker unter Druck setzen, ist der Krieg im Süden kaum wahrnehmbar. Von der Terrasse des berühmten Hotels Continental verfolgt der desillusionierte Times-Reporter Thomas Fowler schon seit vielen Jahren das Schicksal Vietnams.

Dort lernt er auch den jungen Amerikaner Alden Pyle kennen, der nach Vietnam gekommen ist um ein medizinisches Hilfsprojekt aufzubauen. Der alternde Journalist schließt Freundschaft mit dem jungen Amerikaner und stellt ihm schließlich auch seine schöne junge Geliebte vor. Pyle verliebt sich in Phuong und es entwickelt sich eine gefährliche Dreiecksbeziehung.

Doch als in Saigon zwei Bomben explodieren, muss Fowler erkennen, dass Pyle, nicht der "stille Amerikaner" ist, für den er ihn gehalten hat. Fowler fällt eine folgenschwere Entscheidung und nie wird er wissen, ob er sie für die Menschlichkeit, für Vietnam oder für sich selbst getroffen hat...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar mit Philip Noyce, Michael Caine, Brendan Fraser und anderen Beteiligten: Zuerst einmal muss man Universum dafür loben, dass deutsche Untertitel für den Kommentar angefertigt worden sind. Inhaltlich kann der Kommentar leider nicht fesseln, wirken doch vor allem Philip Noyces Äußerungen eher wie eine Lesung, auf die er sich scheinbar akribisch vorbereitet hat. So fehlt es ein bisschen an Spontanität. Überdies ist der Kommentar nur aus verschiedenen Statements zusammengeschnitten.
- Anatomie einer Szene: Diese knapp 20-minütige Dokumentation des US-Senders "Sundance Channel" ist im weitesten Sinn als Making of zu verstehen. Wie immer bei den Sundance Channel-Dokus wird Wert auf Information gelegt, was diese Featurette von ziemlich vielen anderen Featurettes der heutigen Zeit unterscheidet, deren Hauptaugenmerk auf Pomotion liegt.
- Interview mit Philip Noyce: Scheinbar im Rahmen einer Art Podiumsdiskussion (oder danach) ist dieses knapp 24-minütige Interview mit dem Regisseur entstanden. Noyce geht darin auf die Hintergründe der Story und die Entstehungsgeschichte des Filmes ein.
- Featurette: Mit knapp fünf Minuten Laufzeit fällt diese Featurette ganz klar unter die Kategorie der PR.
- Kinotrailer
- Chronik der Ereignisse auf Texttafeln
- Cast & Crew Bio- und Filmografien

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Ein weiteres Mal präsentiert Universum ein wirklich gelungenes Menü. Das Design orientiert sich am journalistischen Hintergrund der von Brendan Fraser dargestellten Figur und ist in der Grundform einer Zeitung gehalten. Sämtliche Untermenüs wurden wie das Hauptmenü und die Kapitelanwahl animiert und mit Musik unterlegt.

Das einzige Manko ist die fehlende anamorphe Abtastung - ein 4:3-Menü hinterlässt in der heutigen Zeit schon fast den Eindruck der Billigkeit.

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Nicht ganz so gut wie der Ton stellt sich die Bildqualität dar. Zwar macht das Bild einen durchaus angenehmen Eindruck, verschiedene Mängel sind jedoch augenscheinlich - im Ergebnis aber teilweise sicher verwendeteten Stilmitteln zuzuschreiben.

Eher unschön ist jedoch die nur leidlich befriedigende Bildschärfe. Dem Transfer mangelt es an Detailzeichnung, was sich in einem sehr glatten Bildeindruck bemerkbar macht. Wieder einmal konnte jemand seine Finger nicht vom digitalen Schärferegler lassen, was zu einmal mehr, einmal weniger bemerkbaren Doppelkonturen (dem so genannten Edge Enchancement) führt.

Fast die ganze Zeit über ist Hintergrundrauschen präsent, was zwar auffällt, insgesamt aber nicht sonderlich störend ist, da es von sehr feiner Struktur ist. Störender ist da schon der nicht perfekt ausgesteuerte Kontrast, der einerseits Aufnahmen bei Tag sehr hell, ja überstrahlend, erscheinen lässt, andererseits aber bei Nachtaufnahmen oder Aufnahmen in Räumen zu dunkel wirkt. Außerdem ist der Schwarzwet nicht wirklich sättigend.

Bei der Farbwiedergabe fällt vor allem der Grünstich auf, der dem Bild durch Filter aufgedrückt worden ist. Die Intensität der Farben ist aber in Ordnung, besonders bei eher dunkleren Aufnahmen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Wie Brendan Fraser den stillen, aber durchaus hintergründigen, Amerikaner verköpert, so verkörpert der Ton dieser DVD den stillen, aber durchaus hintergründigen, 5.1-Soundtrack. Der Film lebt von seinen Dialogen und ist daher in Bezug auf die Tonkulisse vor allem auf den Center fokussiert. Insgesamt entsteht durch Umgebungsgeräusche und den Score jedoch ein durchaus räumlicher Höreindruck. Besonders die Abbildung der Umgebung durch die wirklich schön abgemischte Surroundnkulisse gefällt sehr. Diese ist stellenweise so gut, dass es eine wahre Freude ist. Jedenfalls zeigt dieser Soundtrack, dass auch ruhigere Filme einen guten Ton bieten können. Der Bass meldet sich nur punktuell, versteht es dann aber, Druck und Volumen aufzubauen.

Die deutsche Synchronisation ist einerseits sehr angenehm durch die bekannte Stimme von Michael Caine, andererseits aber auch wahnsinnig lästig, weil die Stimme Brendan Frasers absolut unpassend gewählt worden ist.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Technisch kann man mit dieser DVD zufrieden sein. Zwar mag das Bild nicht uneingeschränkt in Ordnung sein, der Ton und die Extras stimmen aber. Insgesamt kann man sehr wohl erkennen, dass sich Universum bzw. die Produzenten der DVD bemüht haben, dem inhaltlich sehr guten Film auch eine ansprechende DVD zur Seite zu stellen.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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Eisige Stille

(RC 2 )
 
 
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