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The Texas Chainsaw Massacre (2003)

Premium Edition

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 07.07.2004
Im Handel ab: 08.07.2004
   
Deutscher Titel: The Texas Chainsaw Massacre
Originaltitel: The Texas Chainsaw Massacre
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Horror
   
Regie:  Marcus Nispel
Darsteller:  Jessica Biel , Jonathan Tucker , Erica Leerhsen , Mike Vogel , Eric Balfour , Andrew Bryniarski , R. Lee Ermey
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Hintergrundinfos
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 19
Laufzeit: 93 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine Jugendfreigabe
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Constantin Film AG
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Eine Gruppe von jungen Leuten kehrt im Sommer von Mexiko nach Hause zurück. Im Gepäck haben die fünf Reisenden eine größere Menge Marihuana, die sie gewinnbringend verkaufen möchten. Auf ihrem Heimweg überfahren sie fast eine junge Frau, die völlig verstört wirkt. Als sich der Bus der Gruppe einem einsamen Haus nähert, wird die Anhalterin unruhig und erschießt sich kurze Zeit später. Die Gruppe ahnt nicht, auf welchen brutalen und makabren Albtraum sie zusteuert...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Für die limitierte Premium Edition hat Constantin Film erfreulicherweise fast sämtliche Extras der amerikanischen DVD aus der New Line Platinum Series übernommen. In der 2-Disc Ausgabe fehlt lediglich der ROM-Part. Die einfache Ausgabe enthält bis auf den Hauptfilm nur die Kommentare und einige Trailer.

Die drei Kommentare sind nicht nach Personen geordnet, sondern nach Themen. Das hat zur Folge, dass Regisseur Marcus Nispel in allen drei Kommentaren zu hören ist, allerdings jeweils nur auf die verschiedenen Themen eingeht. Rein technisch hat man das Gefühl, dass die Kommentare nicht in dieser Form aufgenommen wurden, sondern später zu genau diesen Themen zusammengeschnitten wurden. Der große Vorteil gegenüber herkömmlichen Kommentaren ist, dass man genau weiß, auf was man sich im Folgenden einlassen wird. Der erste Kommentar behandelt das Thema "Produktion" und enthält Statements von Regisseur Marcus Nispel, Produzent Michael Bay, den ausführenden Produzenten Andrew Form und Brad Fuller sowie New Line Boss Robert Shaye. Kommentar 2 beschäftigt sich mit der Technik und lässt Marcus Nispel, Kameramann Daniel Pearl, Production Designer Greg Blair, den künstlerischen Leiter Scott Gallagher, Supervising Sound Editor Trevor Jolly und Komponist Steve Jablonsky zu Wort kommen. Der dritte Kommentar mit dem Schwerpunkt "Story" wird von Autor Scott Kosar, Brad Fuller, Andrew Form, Marcus Nispel, Michael Bay und den Darstellern Jessica Biel, Erica Leerhsen, Eric Balfour, Jonathan Tucker, Mike Vogel and Leatherface alias Andrew Bryniarski gesprochen. Alle drei Kommentare sind sehr interessant und geben ohne viel unnötiges Gerede Einblicke in die jeweiligen Themen preis. Leider hat man bei Constantin Film entschieden, die Kommentare nicht untertiteln zu lassen, so dass Zuschauer ohne gute Englischkenntnisse leider außen vor bleiben müssen.

Die weiteren Extras befinden sich auf der zweiten DVD, die gleich zwei größere Dokumentationen zu bieten hat. Hinter "Die Geschichte und Entstehung der Texas Chainsaw Massacre-Filme" befindet sich eine gut 76 Minuten lange Dokumentation, die keine Fragen offen lässt. Sämtliche Beteiligten kommen zu Wort und man erfährt viel an Hintergrundwissen über die drei Filme und ihren Star, Leatherface. Wer sich mehr für die Motivation der Macher interessiert, der bekommt im Beitrag über den Massenmöder Ed Gein weitere Hintergründe vermittelt. Es mutet schon etwas merkwürdig an, wie junge Filmemacher den Taten eines Schwertkriminellen mit einem Spielfilm huldigen.

Ein rund sieben Minuten langer Beitrag zeigt Clips vom Casting der Darsteller Jessica Biel, Eric Balfour und Erica Leehrsen. Recht interessant sind auch die 17 Minuten entfernte Szenen, die von Marcus Nispel kommentiert werden. Letztlich bietet die DVD noch eine Hand voll Interviewschnipsel der Darsteller (wahrscheinlich aus dem EPK), Biografien, TV Spots, das Musikvideo "Suffocate" sowie einen weiteren Blick hinter die Kulissen, der jedoch unkommentiert bleibt. Alle diese Extras liegen mit deutschen Untertiteln vor.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Constantin spendierte beiden DVDs des Sets animierte Auswahlen und Übergänge. Leider ist der Einsatz von Animation als Stilmittel selbst recht spärlich, so dass z.B. bei der Kapitelauswahl lediglich der Hintergrund animiert wurde. Die einzelnen Bilder der Kapitel sind hingegen nur statisch.

Insgesamt haben die Menüs durch die einfachen Schriften und die rechteckigen Highlights einen eher billigen Touch. Hier hätte sich die DVD zweifelsohne an weitaus besseren Vorlagen orientieren dürfen.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

So wie es scheint, hat Constantin Film den hochauflösenden Transfer von New Line bekommen, denn die Bildqualität ist nahezu umwerfend. Der PAL Transfer bietet nicht nur eine sehr gute Schärfe, sondern kann vor allen Dingen durch den Kontrast gefallen, der in den vielen dunklen Einstellungen des Films nie in die Knie geht. Allerdings sind wir mit dem Schwarzwert nicht so wirklich zufrieden, er dürfte ruhig noch ein wenig niedriger ausfallen. Die Farben sind völlig richtig getroffen. Angefangen bei der leicht verschobenen Palette bis hin zu den sehr gedeckt gehaltenen Farbtönen passt wirklich alles perfekt. Nur selten sieht man kleinste Verschmutzungen, die allerdings nur auffallen, wenn man nach ihnen sucht.

Exzellent ist die Kompression ausgefallen, die bisweilen am Maximum dessen kratzt, was überhaupt machbar ist. Dies scheint auch die einzig richtige Entscheidung gewesen zu sein, schließlich muss sich das Bild die Datenrate mit sechs Tonspuren teilen, von denen drei allerdings Kommentare sind und äußerst niedrig codiert wurden. In manchen Einstellungen hat man schlichtweg den Eindruck, ein unkomprimiertes Bild zu sehen, andere Einstellungen wiederum offenbaren, allerdings fast unmerklich, dass es sich sehr wohl um eine DVD handelt. Auflösung und Detailzeichnung liegen sichtbar oberhalb des Durchschnitts der meisten aktuellen DVD-Produktionen.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Obwohl die amerikanische Auflage mit Dolby Digital 6.1 EX und DTS ES aufwarten kann, so gibt es bei der deutschen Auflage nur 5.1 - ohne das Flag für den zusätzlichen Center. Obwohl es sich hier offensichtlich "nur" um die 5.1-kanalige Kinomischung handelt, hat der Mix, wenngleich unwillkürlich, durchaus Anteile für den hinteren Center zu bieten. Die deutsche Spur liegt in DTS und Dolby Digital vor, auch hier lässt sich durch Zuschalten des hinteren Centers der sechste Kanal aktivieren. DTS und Dolby liegen qualitativ gleichauf, wenngleich DTS systembedingt wieder einmal mehr Druck bei gleichem Pegel am Verstärker liefert. Wer Dolby Digital stärker aufdreht, bekommt allerdings den gleichen Schalldruck geboten. Die deutsche Synchronisation ist sicherlich kein Meisterwerk, allerdings um einiges besser, als man anhand des Genres vermuten möchte. Wirklich authentisch klingt allerdings nur das amerikanische Orignal mit passendem Akzent.

Die Mischung macht regen Gebrauch vom Surround-Raum, besonders die Dynamik wird hervorragend ausgereizt und sorgt für furiose Bassattacken.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Michael Bay´s "The Texas Chainsaw Massacre" ist Marcus Nispels erste große Regiearbeit für die Kinokasse. Dabei verwundert es ein wenig, dass der erfolgreiche Macher von Musikvideos wie "Ready Or Not" der Fugees oder "Gonna Make You Sweat" von C+C Music Factory erst jetzt den Sprung auf die große Leinwand geschafft hat. Dabei hat sich Nispel auch gleich ein Meisterstück herausgegriffen und sich angeschickt, es besser zu machen. Unter der Schirmherrschaft von Michael Bay entstand das Remake eines der markantesten Filme der letzten dreißig Jahre. Dabei muss allen von Anfang an klar gewesen sein, dass es schwer sein würde, die Nische des Originals neu zu besetzen. Doch TCM ist besser als die Erwartung, die man mitbringen will. Die neue Fassung des Kult-Schockers setzt sich durch eine eingängige Kinematografie in Szene und wagt es, an den Vorgaben des Originals zu rütteln und Dinge anders, eventuell auch besser, zu machen. Herausgekommen ist ein solider Horrorfilm, der dem Original zwar nicht direkt das Wasser reichen kann (und vielleicht auch gar nicht will), sondern gruseligen Stoff bietet, der nach langer Zeit wieder einmal eine gewisse Härte in die Kinos einkehren lässt. Sicher ist: für zartbesaitete Naturen gibt es einfachere Filme, als die Geschichte von Leatherface und seiner Kettensäge.

Die DVD ist rundum sehr gelungen und technisch gesehen auf sehr hohem Niveau. Die Extras sind ebenfalls gut und weitaus ansprechender, als die Materialien vergleichbarer Produktionen. Lediglich die Menüs fallen ein wenig aus dem Rahmen, aber darüber möchte man letztlich wohlwollend hinwegsehen.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Ohne die Arbeit vom deutschen "Exil-Regisseur" Marcus Nispel herabzuwürdigen schaffte er mit seiner Version von Tobe Hoppers Horror-Klassiker "TCM" quasi eine Hochglanzversion für das neue Jahrtausend und passte dabei die im Original aus heutiger Sicht etwas lethargische Dramaturgie an die hochfrequenten Sehgewohnheiten der MTV-Generation an. Er ist als bisheriger Werbe- und Videoclip-Regisseur ja[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 09/10 lesen>>

 
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