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The Awful Truth - Collection 1

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 03.08.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 20.06.2005
   
Deutscher Titel: The Awful Truth
Originaltitel: The Awful Truth
Land / Jahr: USA 1999-2000
Genre: Dokumentation
   
Regie:  Micheal Moore
Darsteller:  Micheal Moore
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 5/ Episode
Laufzeit: 294 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Im Format der Dokumentation "Bowling for Columbine" prangert der gefürchtetste Provokateur der Vereinigten Staaten, Michael Moore, mit viel Ironie und Witz die Absurdität und Ungerechtigkeit der amerikanischen Gesellschaft an.

Die Show mit Kultstatus sorgte in den USA für viel Furore. Und dies nicht zuletzt, weil der Bürgermeister von New York City sie verbieten ließ und Moore von einem äußerst wohlhabenden Großindustriellen verklagt wurde.

Jede der insgesamt 12 Episoden ist voll von beißenden Kommentaren und höchst amüsanten Beobachtungen. Schonungslos beleuchtet Moore Themen wie die Ausbeutung von Mitarbeitern des Disney-Imperiums, Schwulenrechte in Amerika, die Leiden der Opfer der Tabakindustrie und vieles mehr.

Episoden: 1. Willkommen zu Trauerfeier, 2. Sodom und Gomorrha, 3. Ausbeutung bei Mickey Mouse, 4. Weihnachtslieder für die Tabakindustrie, 5. Der Mann des Jahres, 6. Fernseher für Afghanistan, 7. Manpower Inc., 8. Die Männer aus Montana, 9. Die Sniper-Schule, 10. Bill Gates, 11. Die Waffeninspekteure, 12. NAFTA Mike

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Wirkliches Bonusmaterial gibt es keines, die einzigen Extras sind eine Vorschau auf Collection 2 und ein Kinotrailer zu "Fahrenheit 911".

   
 
Wertung:  
     (ungenügend - mangelhaft)
     
Gestaltung:

Das Hauptmenü wurde mit Animationen und Clips aus der Show versehen, ebenso die Episodenauswahl. Lediglich die sonstigen Untermenüs stehen nur als Standbilder zur Verfügung. Die Gestaltung wirkt insgesamt vielleicht wenig ansprechend, fällt aber doch relativ passend aus und erfüllt seine Aufgaben recht gut.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Über die Bildqualität gibt es nicht wirklich Erschöpfendes zu schreiben. Das Ausgangsmaterial ist eine mittlerweile mehrere Jahre alte TV-Sendung eines US-Independent Kanals, die ihrerseits wiederum auf teilweise noch älteres Archivmaterial zurückgreift. Hochglanz-Qualität ím HDTV-Style darf man somit natürlich erwarten. Im Rahmen des Möglichen macht die DVD aber keinen vernichtenden Eindruck.

So ist die Schärfe selbstverständlich nicht wirklich gut. Oft wirkt das Bild weich, teilweise sogar unscharf und ohne wesentliche Detailzeichnung. Darüber hinaus gibt zeigen sich Doppelkonturen an den Rändern, auch Edge Enhancement genannt. Die Farben wirken nicht immer natürlich und können ja nach Aufnahme auch schon wirklich unnatürlich oder gar blass wirken. Lediglich die Aufnahmen aus dem TV-Studio selbst wirken stets natürlich und von der Farbwiedergabe her gut.

Hintergrundrauschen kann je nach Aufnahme oder Clip variieren. Der Kontrast fällt mehr oder weniger zufrieden stellend aus und gibt keine größeren Anlässe zur Kritik.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Auch der Ton ist natürlich eher unspektakulär. "The Awful Truth" ist einerseits eher eine Reportage-/ Dokumentarreihe, andererseits lief die Show auch bei einem kleinen TV-Kanal, sodass das Hauptaugenmerk sicher nicht auf den Ton gelegt worden ist. So kann man mit dem Ergebnis im Rahmen der Umstände auch recht zufrieden sein. Die Sprachverständlichkeit ist gegeben, alles weitere ist eigentlich nebensächlich. Besondere tonale Höhepunkte gibt es keine.

   
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
       
Gesamtwertung:

"The Awful Truth" ist ein außergewöhnliches Stück Fernsehen. Aus einer Zeit, in der Michael Moore weniger von zynischer Einseitigkeit und Polemik beseelt gewesen ist, sondern im Maßstabe des im Rahmen einer solcher politischen Sendung Möglichen noch so etwas wie Objektivität und Ausgewogenheit zu bieten hatte. Auch standen weniger die große Politik, denn der einfache Bürger und seine Sorgen im Mittelpunkt der Sendung, wobei dies natürlich immer mit politischem Hintergrund und Umfeld angehaucht wurde. Unvergesslich werden einem Michael Moores Aktionen bleiben, mit denen er versuchte, das Leben der einfachen Arbeiter und Opfer der heutigen Gesellschaft zumindest ansatzweise zu verbessern. Teilweise herzzerreißende Geschichten weiß Moore für das Massenpublikum kompatibel aufzubereiten. Für Michael Moore-Fans und auch solche, die ihn nur anstzweise erträglich finden, ist diese Show aus seinen früheren Tagen auf jeden Fall ein Muss.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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