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Liegen lernen

X Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 11.03.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 05.03.2004
   
Deutscher Titel: Liegen lernen
Originaltitel: Liegen lernen
Land / Jahr: D 2003
Genre: Komödie
   
Regie:  Hendrik Handloegten
Darsteller:  Fabian Busch , Susanne Bormann , Birgit Minichmayr , Fritzi Haberlandt , Sophie Rois , Florian Lukas
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 24
Laufzeit: 88 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Warner Brothers Home Video/ X Verleih
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Helmut ist Anfang 30, als er einsieht, dass es Zeit ist, endlich erwachsen zu werden. Dabei dachte er, er habe das Spiel begriffen: Er wusste, wie das Bumsen geht, die Liebe und das Lügen. Jahrelang war er damit durchgekommen. Bis jetzt. Aber nun ist seine Freundin Tina schwanger, und sie will das Kind – und wenn es sein muss ohne ihn! Denn ihn beschreibt sie als gefühlsgehemmten, bindungsunfähigen und feigen Penner und macht Schluss, da er sich nicht für sie und das Kind entscheiden will.
Helmut versteht die Welt nicht mehr, vor allem nicht sich selbst: Er liebt seine Freundin doch, er will sogar ein Kind - wovor läuft er also weg?

Er merkt, dass es da immer noch eine unerledigte Angelegenheit gibt in seinem Leben. Dass er immer noch seiner ersten Liebe nachtrauert. Seiner ersten großen und unglücklichen Liebe: Britta...!

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar mit Hendrik Handloegten und Romanautor Frank Goosen
- Making Of: Diese Dokumentation läuft gute 41 Minuten und besteht hauptsächlich aus Aufnahmen vom Set und Interviews. Der Aufbau ähnelt einem Produktionstagebuch, wenngleich hier nicht nach Drehtagen, sondern nach verschiedenen Szenen unterteilt ist. Insgesamt erhält man einen recht guten Eindruck von den Dreharbeiten, wenngleich die Doku stellenweise auch schon einmal recht langatmig wirkt.
- Opfer des Schneideraums: Gerade einmal zwei nicht verwendete Szenen mit einer Gesamtlauflänge von etwa einer Minute bekommt man hier geboten. Optional steht ein Audiokommentar mit dem Regisseur zur Verfügung.
- Teamfilm mit Outtakes: Dieser achtminütige Kurzfilm wurde anlässlich des Abschlusses der Dreharbeiten für die Crew produziert. Der Titel des Kurzfilmes ist "Liegen lernen - short cut" und stellt im Wesentlichen die zum Drehschluss bereits (halb)fertig geschnittenen Szenen dar.
- Vom Casting zur fertigen Szene: Anhand dreier Szenen bekommt man zuerst die Casting-Tapes und anschließend die fertige Szene aus dem Film zu sehen. Eines der Tapes ("Scrabble") bietet zusätzlich noch einen Audiokommentar mit dem Regisseur.
- Kostümprobe: Knapp drei Minuten dauern diese unkommentierten und mit Musik unterlegten Aufnahmen der Kostümanproben.
- Frank Goosen - Stationen einer Kindheit: Der Autor führt knapp 20 Minuten lang an die Schauplätze seiner Kindheit. Neben dem Making Of und dem Audiokommentar stellt diese Dokumentation den wirklich interessanten Teil der Extras dar.
- Hörbuchausschnitt
- Kurzbiografien

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Das Menü bildet eine Einheit mit dem Coverdesign und passt daher hervorrangend zur Gesamtpräsentation der DVD. Das Menü wurde anamorph abgetastet und mit Ton unterlegt. Sämtliche Untermenüs sind ebenso wie das Hauptmenü animiert worden. Selbst die Menüübergänge liegen in animierter Form vor. Insgesamt macht das Menü einen sehr schönen und gut gestalteten Eindruck. Hier zeigt X Verleih dem Vertrieb Warner Home Video wo der Hammer hängt - ein so gelungenes Menü findet man bei Warner normalerweise selten.

     
 
Wertung:
  (sehr gut)
     
Bildtest:

Die Bildqualität von "Liegen lernen" kann - leider - nicht wirklich überzeugen. Einerseits liegt dies sicher an diversen Stilmitteln, die dem Bild einen gewissen, leicht alten Look geben sollen. Andererseits scheint aber auch der Transfer auf die DVD nicht vollends geglückt zu sein.

So fällt auf, dass Bewegungsunschärfen sehr oft und Nachzieheffekte ab und an anzutreffen sind. Auch die Detailschärfe fällt alles andere als zufriedenstellend aus. Das Bild wirkt oft matschig und teilweise sogar unscharf. Nur selten bewegt sich die Schärfe auf gutem Niveau. Tiefenschärfe oder plastische Wiedergabe braucht man erst gar nicht zu suchen. Inwieweit das Schärfeverhalten zum bereits erwähnten Look beitragen soll und daher beabsichtigt ist, ist schwer zu beurteilen. Im Ergebnis ist es aber sowieso egal, weil das Bild auch durch die Erkenntnis, dass hier ein Stilmittel vorliegen könnte, nicht schärfer wird. An den Kanten sind überdies Doppelkonturen festzustellen.

Die Farben tragen erheblich zum älterlichen Erscheinungsbild des Transfers bei. Teilweise wirken sie ausgebleicht und nicht sonderlich kräftig. Auch tendieren sie oft in Richtung bräunlich, was einen natürlich sofort an alte Videoaufnahmen erinnert, die man zu lange im Keller aufbewahrt hat. Andere Stellen wiederum haben eine durchaus natürliche Farbwiedergabe zu bieten.

Wenig Negatives gibt es vom Kontrast zu berichten. Dieser liefert durch die Bank gute Werte und wirkt nur stellenweise zu hell. Das Rauschverhalten ist durchweg befriedigend, jedoch könnten die oben erwähnten Bewegungsunschärfen und Nachzieheffekte durchaus Folgen des Einsatzes eines Rauschfilters sein.

Bei 15:53 ist uns für einige Sekunden ein vertikaler Streifen im Bild aufgefallen. Ansonsten gibt es jedoch keine Defekte und auch Drop Outs sind keine vorhanden.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Was beim Bild nicht so gut gelungen ist, holt der Soundtrack dafür wieder heraus. Obwohl "Liegen lernen" ein Zwitter zwischen Komödie und Drama ist - also nicht gerade die Filmform, die für ihre perfekten 5.1-Spuren bekannt ist - hat der Film eine ausgeprochen räumliche und geschickt abgemischte Tonspur zu bieten. Zwar beschränkt sich der Soundtrack auf Umgebungsgeräusche und den Score - diese beiden Elemente wurden jedoch wunderbar zu einer schönen Surroundkulisse gemischt. An einigen Stellen werden sogar explizit Surroundeffekte gesetzt. So zum Beispiel als Helmuts zweite Freundin die Wohnung nach ihm durchsucht und aus dem rechten Surroundlautsprecher tönt, oder wenn Züge von vorne nach hinten durch das Bild fahren.

Die am Ende ausgeprochen gute Note haben sich die Toningenieure vor allem dafür verdient, dass sie einen kleinen Film durch einen ansprechenden Soundtrack richtiggehend aufgewertet haben.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

X Verleih ist ja bekannt für gute DVD-Umsetzungen - ob "Good Bye, Lenin!", "Der Krieger und die Kaiserin" oder eben "Liegen lernen". Stets liefert X Verleih ein ansprechendes Gesamtpaket ab. Das Bonusmaterial fällt durchaus reichhaltig aus und kann vor allem inhaltlich gefallen. Von der technischen Seite her ist vor allem der Ton lobend zu erwähnen, denn das Bild schwächelt leider.

"Liegen lernen" gehört zu den besseren deutschen Film. Er erzählt, grob überblicksartig, die Jugend- und frühen Mannesjahre von Helmut - von seiner ersten große Liebe bis hin zur Mutter seiner Kinder.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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