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Solaris

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 13.05.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 28.06.2003
   
Deutscher Titel: Solaris
Originaltitel: Solaris
Land / Jahr: USA 2002
   
Regie:  Steven Soderbergh
Darsteller:  George Clooney , Natascha McElhone , Viola Davis , Jeremy Davies , Ulrich Tukur
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Kommentaruntertitel
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 25
Laufzeit: 94 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 40:07
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Die Geschichte beginnt mit einem ungewöhnlichen Auftrag: Der Psychologe Dr. Chris Kelvin soll in Erfahrung bringen, was hinter dem merkwürdigen Verhalten der Wissenschaftler auf der "Prometheus" steckt: einer Forschungsstation, die in den Weiten des Weltalls einsam um den Planeten Solaris kreist und den Kontakt zur Erde vollständig abgebrochen hat.

Kelvin begibt sich auf die Raumstation, nachdem er eine Videoaufzeichnung seines engen Freundes Gibarian, dem Missionsleiter an Bord der Prometheus, gesehen hat. Er bittet Kelvin, ihm zu Hilfe zu kommen – mehr kann oder will er nicht erklären. Chris Kelvin weiß, dass seine Analyse der Lage das Schicksal der Raumstation beeinflussen wird. Doch was er bei seiner Ankunft dort vorfindet, übertrifft seine schlimmsten Erwartungen: Gibarian hat Selbstmord begangen, die beiden verbleibenden Wissenschaftler sind aus unerklärlichen Gründen völlig verstört. Hat der Planet Solaris etwas damit zu tun?

Schneller als er es ahnt, wird Kelvin selbst von den mysteriösen Ereignissen gefangen genommen. In gewisser Weise scheint Solaris ihm eine zweite Chance für seine große Liebe zu bieten – die Möglichkeit, seiner Vergangenheit, die ihn mit Schuld und Reue quält, einen anderen Verlauf zu geben. Aber kann er wirklich in die Vergangenheit zurückkehren und sie verändern? Und welche Folgen hat das für sein Schicksal?

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Das Herzstück der Extrasausstattung ist sicherlich der Audiokommentar mit Steven Soderbergh und James Cameron. Nebenbei sei erwähnt, dass wir es hier mit dem ersten Audiokommentar von James Cameron zu tun haben, also einer echten Weltpremiere. Zumindest fast - denn da die DVD erst Ende Juni 2003 erscheint, sichert sich die Anfang Juni in den USA erscheinende "Terminator 2 Extreme Edition" diesen Titel. Wie auch immer, der Kommentar scheint nach Antesten einiger Szenen sehr interessant und informativ zu sein - ätzende Menschen könnten sogar meinen, dass der Kommentar spannender als der eigentliche Film ist... Wir wünschen uns mehr Kommentare von James Cameron.
Großes Lob gebührt Fox für die deutsche Untertitelung des Kommentares.
HBO-Special: das knapp dreizehnminütige Special für den Fernsehsender HBO besteht aus den üblichen Bestandeteilen einer Promo-Featurette. Kurze Interviews werden mit Filmausschnitten zu einem rasanten, gleichzeitig aber auch wenig aussagenden Mix zusammengeschnitten. Zumindest ist diese Featurette jedoch ganz so oberflächlich wie durchschnittliche "HBO Specials"...
Solaris - Hinter dem Planeten nennt sich eine knapp 18-minütige Dokumentation, die im Gegensatz zum "HBO Special" durchaus interessante Hintergrundinformationen zu bieten hat. Interviews und Behind-the-Scenes-Footage, unterlegt von angenehmer Musik, zeichnen ein gutes Bild über die Entstehung des Filmes.
Drehbuch: In Form einer Bildergalerie wurde auch das Originaldrehbuch auf der DVD abgelegt.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

"Solaris" bietet ein wenig aufregendes Standard-Menü, das sich jedoch durch Animation im Hauptmenü von anderen Fox-Menüs abhebt. Das kann jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass das Menü insgesamt recht einfach und ohne große Anstrengung gestaltet worden ist. Außer dem Hauptmenü wurde nämlich gar nichts animiert, nicht einmal die Kapitelauswahl. Sämtliche Untermenüs präsentieren sich also im typischen Fox-Standbild-Einerlei, das man bereits von Backkatalog-Titeln zur Genüge kennt. Irgendwie schade, dass 20th Century Fox Home Entertainment dem "Solaris" nicht mehr Aufmerksamkeit schenkt.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Ebenso wie "Solaris" ein recht eigenwilliger Film ist, ist auch das Bild leicht eigenwillig. Augenscheinlich wird das beim leicht steilen Kontrast, der auf der einen Seite oft zu dunkel erscheint und so Details in schwarzem Nichts ertränkt, auf der anderen aber dazu tendiert, helle Fläche überstrahlend darzustellen. Andere Szenen werden wiederum auch vom Kontrast her sehr sauber und klar dargestellt.

Auch bei der Farbwiedergabe unterscheidet sich "Solaris" von anderen Filmen - zwei Farbschemata sind vorherrschend, die jeweils abwechselnd zum Einsatz kommen. Entweder ist das Bild in Blautöne oder erdige Sandfarben getaucht. Ähnlich wie bei "Herr der Ringe" kann man daher die Farben nicht wirklich als natürlich ansehen.

Zwiespältig muss auch das Schärfeverhalten des Transfer betrachtet werden. Scheinbar wurde digital nachgeschärft, was zu leichten Doppelkonturen an den Kanten führt. Zum Glück ist dieses Problem jedoch nicht so stark ausgeprägt wie beim neuen "James Bond"-Film. Ansonsten ist zur Schärfe zu sagen, dass sie einen recht detailreichen Eindruck hinterlässt, jedoch nicht einer gewissen Weichheit - und stellenweise auch Glätte - entbehren kann. So richtig "knackscharf" ist der Transfer leider nicht.
Gänzlich positiv kann aber die Rauschfreiheit hervorgehoben werden. Defekte wie Drop Outs oder Verschmutzungen gibt es natürlich auch nicht.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass Fox einen insgesamt auf gutem Niveau liegenden Transfer abliefert, der jedoch von gewissen Mängeln behaftet ist. Nichtsdestotrotz können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Ein Großteil der Handlung spielt sich an Bord der Raumstation Prometheus ab. Während dieser Szenen baut der Soundtrack Räumlichkeit fast ausschließlich über die Wiedergabe von "typischen" Raumstation-Geräuschen im Hintergrund auf. Dies ist einerseits "Grummeln", andererseits aber auch Knacksen und Ähnliches. Ansonsten gibt es im Grunde keinerlei Nutzung der Surroundkanäle. Meist wirkt der Film sehr auf die Front orientiert und da mit Fokussierung auf den Center, der die Sprache sauber wiedergibt.
Insgesamt kann der Ton jedoch durchaus Atmosphäre aufbauen und das ist schließlich das Wichtigste. Surroundeffekte müssen immer auf den Film an sich abgestimmt und wenn ein Film - wie eben "Solaris" - nicht die Grundlage für solche Effekte bietet, ist dies völlig in Ordnung und kein Anlass für Kritik.

Ein Kritikpunkt am Ton - der aber selbstverständlich nicht in die Wertung einfließt - ist die Synchronisation an sich. Alles in allem ist diese sicher nicht schlecht, der unpassende Synchronsprecher von George Clooney treibt einem jedoch fast die Tränen in die Augen. Da mag es noch so stimmen, dass Clooneys neue deutsche Stimme von Steven Soderbergh persönlich ausgesucht worden ist - sie ist unpassend und mit der Zeit nervend. Clooney im Original oder Clooney mit der Stimme von Dr. Ross sind wesentlich angenehmer und passender.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Dass "Solaris" kein großer finanzieller Erfolg - um nicht zu sagen ein Desaster - an den Kinokassen gewesen ist, lässt sich an mehreren Punkten beobachten. So ist es durchaus ungewöhnlich, dass bereits drei Monate nach Kinostart (in Deutschland ist das der achte Februar 2003 gewesen) eine fertige DVD vorliegt, die darüber hinaus schon vier Monaten nach Kinostart als Kauf-DVD veröffentlicht wird. Offensichtlich will man beim Studio möglichst schnell noch das Marketing der Kinokampagne für einen erfolgreichen DVD-Start nutzen. Den DVD-Fans kann diese Strategie nur recht sein - je früher ein Film auf DVD erscheint, desto besser.

Technisch bietet die DVD gehobene Qualität und eine ansehnliche Bonusausstattung. Von daher kann es für diese DVD nur eines geben, nämlich eine Kaufempfehlung.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Filmkritiken der Leser:
 
Durchschnittliche Leserwertung:
Zahl der Filmkritiken: 10
 
 

 
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