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Slipstream

Im Schatten der Zeit

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 30.09.2005
Verleihfenster: 13.09.2005
Im Handel ab: 20.10.2005
   
Deutscher Titel: Slipstream
Originaltitel: Slipstream
Land / Jahr: USA 2005
Genre: Science Fiction
   
Regie:   David van Eyssen
Darsteller:  Sean Astin , Cecil Carter , Vinnie Jones , Tamsin MacCarthy , Ivana Milicevic , Kevin Otto
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 16
Laufzeit: 83 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: mc one - media cooperation one
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Wissenschaftler Stuart Conway hält einen streng geheimen Prototypen in der Hand: einen PDA, mit dem man die Zeit um exakt 10 Minuten zurück drehen kann. Für seinen ersten Test hat er auch schon die passende Idee. Er will einen Scheck bei der Bank einlösen – anschließend noch einmal, und noch einmal ... Doch kurz bevor er seine Zeitmaschine aktiviert, stürmt der Schwerverbrecher Winston Briggs mit seiner Gang die Bank. Undercover-Agentin Sarah Tanner, die Conway für das FBI observiert, verfolgt die Szenerie zunächst hilflos. Als sie gemeinsam mit allen Anwesenden plötzlich um 10 Minuten zurück katapultiert wird, fasst die FBI-Agentin einen Entschluss: Sie will den Banküberfall vereiteln. Leider ohne Erfolg! In einer wilden Schießerei werden zahlreiche Menschen verwundet, darunter auch Conway. Und es kommt noch schlimmer: Die Zeitmaschine gelangt in die Hände der Schwerverbrecher...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Bevor man in das eigentliche Menü gelangt, läuft ein Trailer der Kategorie "Hart aber gerecht", wobei wie immer die einzige Härte ist, dass man dafür bezahlen muss, diesen Spot zu sehen.

Das Bonusmaterial ist nicht wirklich umfangreich, es wird uns nur ein deutscher Trailer zu "Slipstream" geboten, der auch noch nur in Stereo und 4:3 Fullframe vorliegt. Es besteht aber die Möglichkeit, manuell auf Englisch umzuschalten. Hinzu kommt noch eine Fotogalerie, die leider eng in das Menü eingearbeitet ist, wodurch die Bilder leider recht klein erscheinen.

Außerdem finden wir die Trailershow mit dem Titel "Programmhinweise" und die DVD-Credits im Menü für das Bonusmaterial, weiß der Teufel warum.

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft - ausreichend)
     
Gestaltung:

Das Menü wurde in anamorphen 16:9 kodiert und liegt somit im gleichen Format vor wie der Film selbst. Technisch ist das Menü in Ordnung, auf allen Menüs, außer in der Fotogalerie, bekommen wir Hintergrundmusik geboten und alles bewegt sich, sogar die Kapitelvorschau besteht aus bewegten Bildern. Wäre da nicht das öde und langweilige Design...

Man versuchte hier möglichst kreativ den PDA aus dem Film nachzustellen und ihn als Menü zu nutzen. Leider klappt dies nur bedingt gut und sieht am Ende ziemlich lieblos aus.

Die Lieblosigkeit bemerkt man an allen Stellen des Menüs, es wird immer der gleiche Menüübergang vom Hauptmenü aus genutzt, da immer der gleiche Designaufbau bei den Menüs zu finden ist. Lediglich die Menüpunkte selbst sind unterschiedlich betitelt. Einen Übergang zurück zum Hauptmenü gibt es schon gar nicht mehr.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Das Bildmaster ist in einem sehr gutem Zustand, fast den ganzen Film über sehen wir kaum Verunreinigungen auf der Bildfläche. Einzig einige analoge Defekte treten hier ab und zu auf. Die Farbgebung ist relativ trist, der Kontrast ist relativ gut eingestellt - manchmal scheint es allerdings, als würden in der Dunkelheit Details verschluckt werden, helle Flächen neigen manchmal zum leichten Überstrahlen, aber dies ist nur selten stärker zu merken.

Das Bild ist leider nicht frei von Rauschen. Der Hintergrund wirkt in homogenen Flächen fast immer unruhig, im Vordergrund ist nur selten Rauschen zu verzeichnen. Generell wirkt das Bild in sich allerdings auch etwas unruhig, was wahrscheinlich am recht groben Filmgrain und dem nicht optimalen Bildstand liegt.

Die Bildschärfe ist in Closeups auf annehbaren Niveau, erreicht allerdings keine Bestwerte. In normalen Aufnahmen ist die Schärfe auf einem befriedigenden Niveau, gleitet allerdings immer leicht ins Unscharfe ab.

Größtes Manko ist allerdings die Kompression - sie erledigt ihre Arbeit leider nicht unbemerkt. In einer Szene kommt es sogar zu Blöckchenbildung.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Der Ton liegt für beide Sprachfassungen in Dolby Digital 5.1 vor. Generell bietet "Slipstream" über weite Strecken keine großen tonalen Besonderheiten. Doch wartet der Film immer wieder mit surroundtechnischen Glanzleistungen auf, die den Spaßfaktor um einiges anheben.

So ist zum Beispiel das erste tonale Highlight die Schießerei in der Bank. Hier wird sehr viel im Rearbereich gearbeitet, viele direktionale Effekte werden hier geboten sowie ein angemessener Tiefbasseinsatz.

Sonst wird der Rearbereich hauptsächlich für die Musik genutzt, ab und zu auch, um Hall auf den Stimmen darzustellen. Die Stimmen sind den ganzen Film über gut verständlich und ausgezeichneterweise nicht an den Center gebunden und kommen so zum Beispiel auch mal aus dem Front- oder Rear-Bereich.

Der große Unterschied zum englischen Originalton besteht darin, dass er generell lauter ist und so Details besser zu hören sind. Dafür gehen allerdings die Stimmen unter, da die Stimmen in der Lautstärke sehr variieren. Ebenfalls der Bassdruck ist höher. Einzig die Stimmen sind ein negativer Punkt im Gegensatz zur deutschen Fassung, allerdings ist dies auch Auslegungssache, da so das tonale Geschehen an Realität gewinnt.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Dass die DVD zu "Slipstream" nicht die bester aller Zeiten wird, war schon von vorneherein klar, genauso, dass sie sich im Ergebnis lediglich um den Durchschnitt bewegen wird. Letztlich liegt das Endergebnis knapp unter dem Durchschnitt, das liegt zum einen am Bonusmaterial und zum anderen am Bild.

"Slipstream" ist nun einmal keine Hollywood-A-Klasse-Produktion. Der Film ist Geschmackssache, die DVD einen Standardpreis von rund 20 Euro nicht wert, allerdings ist zu erwarten, dass sie recht schnell im Preis fallen dürfte, dann würde das Preis-/Leistungsverhältnis wieder stimmig sein. Wer sich beim Kauf unschlüssig ist, sollte auf jeden Fall zuerst den Gang in die Videothek wagen, um anzutesten, ob sich dieser Film überhaupt für die eigene Sammlung lohnt.

       
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Gähnende Langeweile und richtig derbe Plotlöcher haben mich bereits nach einer halben Stunde ausschalten lassen. Da kann auch ein Sean Astin nichts mehr retten...
Achja - die deutsche Synchro hat den Touch einer Pornosynchro. Zumindest wirken die Sprecher sehr hölzern und unbeteiligt. Warum ich jetzt Porno geschrieben habe, weiß ich nicht. Ich kenne solche Filme gar nicht.

 

Wertung:

(mangelhaft - ausreichend)

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

SLIPSTREAM ist ein kleiner, aber feiner Science-Fiction Actionthriller aus der B-Kategorie. Die Geschichte um ein PDA, mit welchem man zehn Minuten in der Zeit zurückspringen kann, besticht durch die Präsenz von Sean Astin (HERR DER RINGE) und Dauerschurke sowie Ex-Fußballstar Vinnie Jones (SNATCH), dessen britischer Akzent wie immer ein akustisches Highlight darstellt.Trotz des sichtbaren B-M[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

 
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