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Der letzte Mann

Transit Classics - Deluxe Edition

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 09.01.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 09.02.2003
   
Deutscher Titel: Friedrich Wilhelm Murnaus Der letzte Mann
Originaltitel: Friedrich Wilhelm Murnaus Der letzte Mann
Land / Jahr: D 1924
Genre: Klassiker
   
Regie:  Friedrich Wilhelm Murnau
Darsteller:  Emil Jannings , Maly Delschaft , Max Hiller , Emilie Kurz , Hans Unterkircher
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Musik (Dolby Digital 5.1), Musik (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: ja, Filminfos und Kapitelindex
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 20
Laufzeit: 90 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Ufa Home Entertainment / Transit Film
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Der alte Portier des Hotels "Atlantic" verdankt seiner prächtigen Uniform Selbstwertgefühl und Anerkennung: Vor der Drehtür des Hotels ist er stolzer Diener, der die Gäste begrüßt, zuhause im Hinterhofmilieu ein viel bewunderter Mann. Doch eines Tages beobachtet der Geschäftsführer, wie schwer dem alten Portier das Hantieren mit den Koffern fällt: er verbannt ihn daraufhin in den Keller, degradiert ihn zum Toilettenmann. In seinem Milieu wagt er nicht, den Abstieg einzugestehen. Als seine Tochter heiratet, stiehlt er die Uniform, um wenigstens hier den Schein zu wahren. Doch der Schwindel fliegt auf, er wird von seinem Hausmitbewohnern verlacht und gedemütigt, seine Verwandten wenden sich von ihm ab. Verzweifelt zieht sich der alte Mann in den Waschraum der Hoteltoilette zurück...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extraausstattung aufregend und umfangreich zu gestalten ist bei einem so alten Film wie "Der letzte Mann" natürlich nicht einfach. Dennoch hat man es geschafft, ein rund 40 minütiges Making Of auf die Beine zu stellen. Dieses besteht aus mehreren Abschnitten, die auch die Restauration des Films beinhalten. Für die meisten Käufer dürfte dieser Teil auch das größte Interesse wecken.
Das zweite Extra sind einige Texttafeln, die Produktionsdaten und Biografien beinhalten. Sicherlich nicht mit einer Special Edition eines aktuellen Films zu vergleichen, dennoch interessant und ausreichend.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Ähnlich wie bei "Metropolis" ist auch das Menü von "Der letzte Mann" schlicht und farbarm, so wie die Produktion selbst, ausgefallen. Allerdings hat man sich trotzdem Mühe gegeben, ordentliche Ergebnisse abzuliefern. So wurde neben dem Haupt- sogar das Kapitelmenü animiert. Die passende Musik sorgt für das richtige Flair und die stimmige und passende blaue Thematik ist auch überzeugend umgesetzt.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Letztes Jahr sorgte Transit Film mit der wirklich tollen DVD von "Metropolis" für Aufsehen, denn der Klassiker von 1927 wurde mit derart viel Liebe restauriert und von Fehlern befreit, dass es schon fast nicht zu glauben war. Nun erscheint "Der letzte Mann", ebenfalls ein Stummfilmklassiker, der sogar noch drei Jahre älter ist ebenfalls als "Transit Classic". In Zusammenarbeit mit der Friedrich Wilhelm Murnau-Stiftung wurde dieser Film ebenfalls restauriert, aber anscheinend nicht mit solchem Aufwand, wie es bei "Metropolis" der Fall war.

Auffällig ist, dass "Der letzte Mann" mehr Schäden wie Kratzer aufweist, als es bei Metropolis der Fall ist. Dennoch ist das Ergebnis lobenswert. Die Bildschärfe ist für einen bald 80 Jahre alten Film erstaunlich gut, ebenso wie der Kontrast, der technisch bedingt zwar Auffälligkeiten zeigt, dafür aber vergleichsweise überzeugend ist. Immer wieder sind auch leichte Helligkeitsschwankungen auszumachen. Aber auch diese sind einfach ein Merkmal der alten Technik von damals. Ebenfalls typisch ist das nach außen etwas dunkler werdende Bild. Man erkennt deutlich, dass das Bild sozusagen im inneren Kreis hell und scharf ist, am Rand dann aber an Glanz verliert.

Die durchweg hohe Bitrate sorgt außerdem dafür, dass keine unschönen Nebeneffekte wie Artefakte oder Nachzieher zu erkennen sind. Da es sich um einen sehr alten Schwarz-Weiß-Film handelt, gibt es nicht viel zu berichten, was die Farbgestalung angeht. Natürlich wirken die vielen Schwarz- Weiß- und Grautöne nicht so fein wie bei aktuellen Produktionen, dennoch wurde auch hier sorgfältig restauriert. Vergleicht man die Qualität nochmal mit "Metropolis", so schwächelt diese DVD zwar etwas, dennoch ist die Restauration auch bei diesem Titel gut gelungen.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Laut Booklet wurde die Musik zu "Der letzte Mann" teilweise neu aufgenommen und in 5.1 abgemischt. Da überrascht es auch nicht, dass der Ton vom Klang sehr frisch und neu wirkt. Man hat das Gefühl, als würde es sich um eine Komposition eines neuen Filmes handeln.

Der Dolby Digital 5.1-Track ist zwar eine Spur zu frontlastig, dennoch ist die Dynamik, der Klang der Höhen und Tiefen einwandfrei. Es macht wirklich Spaß, der aufwendigen Musik zum Film zu lauschen, und auch wenn es sich bei "Der letzte Mann" um einen Stummfilm handelt, so belebt die von Detlev Glanert bearbeitete Becce-Fassung doch sehr das Geschehen. Nicht ohne Grund wurde der Film auf den Berliner Filmfestspielen 2003 mit Orchesterbegleitung aufgeführt.

Die Aufarbeitung der vorhandenen Musik hat sich also gelohnt, denn klanglich kann das Ergenbis überzeugen.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Transit Film veröffentlicht mit "Der letzte Mann" die zweite Transit Classics-DVD und liefert wieder ein lobenswertes Ergebnis ab. Zwar ist die Restaurierung des Bildes nicht ganz so verblüffend wie bei "Metropolis" ausgefallen, dennoch wird man den fast 80 Jahre alten Film wahrscheinlich nicht mehr besser zu sehen bekommen. Die neu aufgenommene Musik erfüllt ihren Zweck und klingt technisch wie eine aktuelle Produktion. Leider sind die Extras etwas knapp ausgefallen, aber immerhin hat man ein interessantes Making Of spendiert, das für viele von Interesse sein dürfte.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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