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Blood Diamond

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 30.05.2007
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 25.05.2007
   
Deutscher Titel: Blood Diamond
Originaltitel: Blood Diamond
Land / Jahr: USA 2006
Genre: Drama
   
Regie:  Edward Zwick
Darsteller:  Leonardo DiCaprio , Djimon Hounsou , Jennifer Connelly , Kagiso Kuypers , Arnold Vosloo , Antony Coleman , Benu Mabhena , Anointing Lukola , David Harewood , Basil Wallace , Jimi Mistry , Michael Sheen
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 33
Laufzeit: 137 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Warner Brothers Home Video
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Vor dem Hintergrund des chaotischen Bürgerkriegs im Sierra Leone der 1990er-Jahre erzählt "Blood Diamond" vom Schicksal des Ex-Söldners Danny Archer aus Simbabwe und des Mende-Fischers Solomon Vandy. Beide sind Afrikaner, aber ihre Herkunft und ihre Lebenssituation könnten nicht unterschiedlicher sein – bis sie durch die Umstände plötzlich eine gemeinsame Aufgabe haben: Sie wollen einen seltenen rosa Diamanten aufspüren, der ihr Leben verändern kann... oder den Tod bringt. Solomon ist von seiner Familie getrennt und zur Arbeit auf den Diamantenfeldern gezwungen worden. Als er einen außergewöhnlichen Rohdiamanten entdeckt, versteckt er ihn unter großem persönlichen Risiko: Falls sein Diebstahl bemerkt wird, hat er sein Leben sofort verwirkt. Aber Solomon weiß natürlich, dass er mit dem Diamanten nicht nur seiner Frau und den Töchtern das Flüchtlingsschicksal ersparen, sondern auch seinen Sohn Dia vor dem noch schlimmeren Los als Kindersoldat bewahren könnte. Archer verdient seinen Lebensunterhalt, indem er Diamanten gegen Waffen tauscht. Als er wegen Schmuggelei im Gefängnis sitzt, erfährt er von Solomons Geheimnis. Einen solchen Diamanten findet man nur einmal im Leben – sein Gegenwert würde Archer die Flucht aus Afrika, aus dem Teufelskreis von Gewalt und Korruption ermöglichen, mit dem er sich bisher sehr gut arrangiert hat. Die idealistische amerikanische Journalistin Maddy Bowen will in Sierra Leone zunächst nur herausfinden, in welchem Maße die Diamanten die Existenz der Menschen dort beeinflussen. Sie will die Machenschaften der Branchenbosse aufdecken, die nur ein Geschäftsprinzip anerkennen: Profit. Maddy hält sich an Archer, weil er ihr Insider-Informationen für ihren Artikel liefern kann. Doch bald begreift sie, dass er sie viel dringender braucht. Maddy hilft Archer und Solomon, das gefährliche Rebellengebiet zu durchqueren. Archer ist auf Solomon angewiesen, um an den unschätzbaren rosa Diamanten zu kommen, während Solomon einen viel wertvolleren Schatz sucht – seinen Sohn.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Bei der Single-Disc Variante finden wir lediglich den USA-Kinotrailer und einen Audiokommentar mit Regisseur Edward Zwick vor. Bedauerlicherweise ist dieser nicht mit deutschen Untertiteln ausgestattet worden.

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft - ausreichend)
     
Gestaltung:

Die Sprachabfrage und der "Hart aber Gerecht"-Spot sind wie immer überflüssig, aber auch die Trailer zu "The Good German" und "Zodiac" sind zwar ganz nett, aber vor dem Menü nicht unbedingt nötig. Das Menü selbst kommt dann leider komplett in Stillframes daher. Immerhin wurde hier das Hauptmenü noch mit Musik unterlegt. Die Menüauswahl ist Warner-typisch aufgebaut, sodass Jeder recht schnell damit zurechtkommen kann. Die Menübilder wirken wie extra gestaltet und bestehen nicht aus einfachen Stills des Films, was auf jeden Fall ein Pluspunkt ist. Allerdings missfällt uns der aktuelle Trend bei Warner, selbst bei Blockbustern nur noch mit Standbildern zu arbeiten.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Das Bildmaster ist wie für einen aktuellen Film zu erwarten in einem guten Zustand. Leider mangelt es ein wenig an Kontrast, sodass Schwarz nicht immer richtig schwarz ist, sondern teilweise einen leichten Blaustich aufweist. Im Verlauf des Films gibt sich dies allerdings, bzw. fällt nicht mehr so auf, weil der Kontrast ausgewogener wirkt. Die Farbgebung ist leicht wechselhaft, meist herrschen kühlere Farben vor, doch finden wir in manchen Einstellungen auch kräftige erdige Töne. Rauschen fällt uns in den seltensten Fällen auf, zumeist könnte dieses als bewusst grober gewähltes Filmgrain bezeichnet werden.

Die Bildschärfe befindet sich die meiste Zeit auf gutem Niveau, allerdings fällt sie sehr häufig ab. Und auch finden wir im Bild nicht immer so viele Details vor, wie wir es uns gewünscht hätten. Dies mag allerdings auch mal wieder an der Kompression liegen. Erneut stellen wir bei einem Warner-Titel Probleme fest, die sich in Form von Nachzieheffekten und leichter Blockbildung äußern. Zwar sind die Nachzieheffekte nicht so stark, wie man es von alten MAWA-Scheiben kennt, jedoch sollte so etwas in der heutigen Zeit nicht mehr vorkommen. Auch wird die Kantenschärfe durch die Kompression in so mancher Szene gedämpft. Gerade zu Beginn des Films fallen die Kompressionsprobleme stärker auf.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Wir würden "Blood Diamond" in erster Linie als Drama bezeichnen, doch herrscht immer wieder Bürgerkrieg vor, der uns tonal umhüllt. Zwar können diese Kriegsszenen nicht mit Mixen wie z.B. von "Windtalkers" konkurrieren, allerdings kann der Fan von bidirektionalen Effekten auch jetzt schon recht zufrieden sein. Aber auch der Rest des Tons enttäuscht nicht unbedingt. Immer wieder können wir aus dem Rear-Bereich Umgebungsgeräusche wahrnehmen, die uns gut in die Atmosphäre mit einbeziehen. Die Dialoge klingen ebenfalls homogen und wirken nicht deplatziert oder dumpf. Insgesamt lässt sich auch die Klangqualität des Tons als gut bezeichnen.

Wir hätten uns lediglich in einginge Szenen einen differenzierteren Surroundmix gewünscht, der auch ein wenig präziser hätte sein können. Ansonsten insgesamt eine gute Leistung.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Mit "Blood Diamond" sollte auch der Letzte mitbekommen haben, dass DiCaprio inzwischen erwachsen geworden ist und sich ernsteren Themen zuwendet. Was zur Folge hat, dass er auch für diesen Film erneut mit einer Oscar-Nominierung bedacht worden ist. Wer ernstere Filme mag und ungern vor den Missständen der Welt seine Augen verschließt und einen DiCaprio in Hochform sehen möchte, der ist mit "Blood Diamond" gut beraten. Für all jene, die sich mehr Bonusmaterial wünschen hält Warner noch die Special Edition mit zusätzlicher Bonus DVD bereit, natürlich verpackt in einem Steelbook.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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