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Equilibrium

Killer of Emotions

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Anmerkung: Die DVD ist mit einem Cover auf Silberfolie ausgestattet.
Review Datum: 10.09.2003
Im Handel ab: 04.09.2003
   
Deutscher Titel: Equilibrium
Originaltitel: Equilibrium
Land / Jahr: USA 2002
Genre: Science Fiction
   
Regie:  Kurt Wimmer
Darsteller:  Dominic Purcell , Christian Bale , Sean Bean , Christian Kahrmann ,
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex und Biografien
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 16
Laufzeit: 102 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Highlight Video
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Der Kleriker John Preston lebt in einer Zukunft ohne Emotionen. Als die Menschheit feststellte, dass Emotionen der Schlüssel zu Krieg und Gewalt sind, wurden Gefühle und die Erinnerung daran verboten. Um ihre Gefühle zu unterdrücken nehmen die Menschen eine Droge namens Prozikum zu sich. Nur wenige sind bereit, im Untergrund zu leben, um ihre persönliche Freiheit zu erhalten.

Als Preston herausfindet, dass sein Partner Partridge seine Dosis Prozikum abgesetzt hat, gibt es für den eiskalten Cop nur eine Lösung: Partridge muss beseitigt werden.

Als Preston die Droge jedoch kurz darauf ungewollt absetzt, beginnt er an seinem Auftrag zu zweifeln. John Preston macht sich auf die Suche nach den Leuten im Untergrund...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Highlight hat es geschafft, alle Extras der amerikanischen Scheibe zu übernehmen. Wer jedoch die Ausstattung dieser bereits erhältlichen DVD kennt, weiß, dass dies leider nicht besonders viel ist.

Neben etlichen Biografien und den üblichen Trailern bietet die DVD zwei Audiokommentare und einen Blick hinter die Kulissen, der allerdings mit nur gut vier Minuten sehr mager ausgefallen ist.

Die beiden Kommentare (leider nicht deutsch untertitelt) sind dafür sehr interessant und aufschlussreich. Während im ersten nur Regisseur Kurt Wimmer zu hören ist, gesellt sich im zweiten Kommentar noch Produzent Lucas Foster zu Herrn Wimmer. Obwohl der Regisseur also gleich zweifach vertreten ist, ist keiner von beiden Kommentaren langweilig. Wimmer vermeidet es, Informationen doppelt zu erzählen und geht vielmehr unglaublich in die Tiefe und plaudert auch darüber, wie man einen solchen Film mit einem vergleichsweise geringen Budget überhaupt produzieren kann. Wer sich nicht scheut, den englischen Kommentar ohne deutsche Untertitel hören zu müssen, der wird angenehm unterhalten.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Das Menü wurde leider nicht auf 16:9 optimiert und wirkt daher auf entsprechenden Fernsehern in der Standardeinstellung leider etwas in die Breite gezogen.

Das Design an sich weist nette Grundzüge auf, wirkt allerdings durch die klobige Schrift etwas aus dem Gleichgewicht gebracht. Positiv anzumerken ist, dass selbst die Kapitelauswahl animiert wurde.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

"Equlibrium" ist bereits die zweite DVD von Highlight mit dem wärmstens angepriesenen "HD2 high-def-direct-encoding". Bei diesem von den Münchner GLS-Studios durchgeführten Verfahren dient ein HDTV Master mit 1.080 Zeilen Auflösung als Ausgangsmaterial. Anders als beim herkömmlichen Encoding, das in der Regel von einer von diesem Master erstellten (und bereits leicht komprimierten) DigiBeta-Kopie durchgeführt wird, wird beim "high-def-direct-encoding" das Bildmaster ohne diese Zwischenkopie hergestellt. Es entfällt also ein Arbeitsschritt, was die DVD näher an das Filmmaster bringt.

Wer sich die Leih-DVD von "Equilibrium" zu Gemüte geführt hat, der wird die ohne Frage hervorragende Bildqualität bestaunt haben. Lediglich ein minimaler Rauschfilter sorgt für nicht ganz so saubere Konturen und eine etwas verminderte Detailzeichnung.

Man merkt, dass das gleiche hervorragende Master für die Kauf-DVD Pate gestanden hat. Leider muss die DVD beim eigentlichen Verkaufsstart Federn lassen, denn die zusätzlichen Extras und die beiden Kommentarspuren nagen sichtbar an der Bitrate des Bildes. Somit macht sich hier auch die Kompression leider stärker bemerkbar, als bei der Verleihfassung. Auch die Schärfe leidet im Vergleich minimal, was sich jedoch aufgrund des zugrunde liegenden Transfers halbwegs verschmerzen lässt.

Besonders positiv fällt der makellose Kontrast auf. Selbst in dunklen Szenen stimmt die Balance perfekt.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Bei den spektakulären Actionsequenzen, die "Equilibrium" zu bieten hat, darf man natürlich sehr auf die deutsche Tonspur gespannt sein, die sogar als DTS-Fassung vorliegt. Leider ist der Unterschied zwischen DTS und Dolby Digital eher marginal, so dass sich Highlight diese Spur eigentlich hätte schenken und dafür die Bildqualität noch etwas hätte anheben können.

Besonders gut gelungen ist die Abmischung des Score, der klassische Elemente und harte Technobeats miteinander vereint. Besonders gut, wenn auch nicht hervorragend, sind die Kampfsequenzen in Szene gesetzt. Nette bidirektionale Effekte und ein gelungener Subwoofereinsatz machen den Film zu einem klassischen Popcorn-Erlebnis.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Mit "Equilibrium" hat Regisseur Kurt Wimmer einen Film mit "Matrix"-Ästhetik geschaffen, der jedoch eher an Stoffe wie "1984" oder "Fahrenheit 451" heranreicht. Bemerkenswert ist, dass z.B. das Olympiastadion im Film auftaucht und auch ein Trakt der TU München im Film zu sehen ist. Auch hat Christian Kahrmann (richtig, Lindenstraße, Bang Boom Bang - da war doch was...) eine kleine Nebenrolle.

Technisch gesehen darf man über die DVD nicht meckern, Bild und Ton sind weit über dem Durchschnitt. Lediglich bei den Extras hat sich Highlight einen kleinen Patzer erlaubt. Der Regisseur dieses Streifens heißt natürlich Kurt Wimmer und nicht Jan de Bont. Abschließend darf man bei dieser DVD den Zwiespalt feststellen, in dem DVD-Produzenten heutzutage stecken. Wird eine DVD ohne Extras veröffentlicht, tobt der Pöbel. Sind Extras drauf, aber das Bild nicht Referenz, gibt es schon wieder Beschwerden. Wer auf eine lupenreine Bildqualität Wert legt, sollte vielleicht lieber seiner Videothek einen Besuch abstatten und eine der Leih-DVDs vom Grabbeltisch erwerben.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:
   


 

 

Die DVD erreicht spielend vier Punkte in der Gesamtwertung. Lediglich die Kompression fällt etwas aus dem Rahmen, hinterlässt aber noch einen durchschnittlichen Eindruck.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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