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8 Frauen

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 10.04.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 01.04.2003
   
Deutscher Titel: 8 Frauen
Originaltitel: 8 Femmes
Land / Jahr: F 2002
   
Regie:  Francois Ozon
Darsteller:  Catherine Deneuve , Isabelle Huppert , Emmanuelle Beart , Fanny Ardant , Virgine Ledoyen , Danielle Darrieux , Ludivine Sagnier , Firmine Richard
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Französisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 25
Laufzeit: 106 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Universum Film Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Frankreich in den 50ern: Die mondäne Gaby hat ihre im Internat studierende Tochter Suzon vom Zug abgeholt, um sie auf den verschneiten Familienlandsitz zu bringen, wo man in großer Runde das Weihnachtsfest begehen will. Doch kaum sind die Frauen angekommen, bricht in der Villa das Chaos aus, und statt einer schönen gibt´s eine mörderische Bescherung: Familienoberhaupt Marcel liegt mit einem Messer im Rücken mausetot in seinem Bett! Da die Telefonleitung gekappt wurde und draußen ein Schneesturm tobt, kann die Gesellschaft nicht mit Hilfe von außen rechnen. Acht Frauen sind in dem Landhaus eingesperrt: die elegante Gaby, ihre Töchter Suzon und Catherine, die etwas altersschwache Großmama, Gabys verklemmte und zickige Schwester Augustine, das durchtriebene Zimmermädchen Louise, die undurchsichtige Haushälterin Madame Chanel sowie Marcels verstoßene Schwester Pierrette. Jede von ihnen birgt ein Geheimnis, und im Laufe der Zeit wird klar, dass jede ein Motiv gehabt hätte, den guten Marcel ins Jenseits zu befördern. Eine von ihnen muss schuldig sein. Doch welche ist es?

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Bei - zumindest aus deutscher Sicht - unwichtigen Titeln gibt es ja meist nur sehr wenig Material, das man bestaunen darf. Nicht so bei den acht Frauen und ihrem Hausherrn.

Sehr löblich ist, dass Universum Film nicht nur den Kommentar der französischen DVD übernommen, sondern sogar extra deutsche Untertitel hat anfertigen lassen. Das ist nicht selbstverständlich - und so dürfen nun also auch Normalbürger den Erzählungen von Regisseur Francois Ozon, Dominique Besnehard, Fanny Ardant, Ludivine Sagnier und Agathe Grau lauschen. Interessant ist dieses Feature auch, wenn man weiterhin den deutschen Ton eingeschaltet lässt und dem Kommentar nur über die Untertitel "zuhört".

Die weiteren Extras sind, sieht man vom wirklich schön gemachten und deutsch untertitelten Making Of einmal ab, nett, aber nicht wirklich spannend. So gibt es noch die zwei Musikvideos "Toi jamais" und "Papa t´es plus dans le coup", den Kinotrailer und Filmografien der Darstellerinnen und Francois Ozon.

Stichwort Untertitel: Bis auf die Titelsequenz, die tatsächlich feste deutsche Einblendungen enthält (mehr dazu im Bildtest) sind sämtliche deutschen Titel als Untertitel realisiert. So kann man bei den Chansons wählen, ob man gerne deutsche Untertitel hätte oder nicht. Praktischerweise sind die deutschen Songtexte vorselektiert, so dass man nicht erst umschalten muss, sofern man nicht gleich sowieso alles versteht.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Beim Menü hat mal wieder Rick Thöner von Allez! Hand angelegt. Und was soll man sagen... der typische und unverwechselbare Stil ist natürlich vorhanden, genau wie animiertes Material.

Das Menü strahlt, anders als der Film, eine eher warme und sommerliche Atmosphäre aus, was aber auch wiederum ganz gut zu dem lockeren Chanson "Papa t´es plus dans le coup" von Ludivine Sagnier passt.

Die Untermenüs unterscheiden sich inhaltlich zwar nicht sonderlich vom Hauptmenü, müssen aber alle ohne Animationen auskommen. Vorbildlich ist die einfache Navigation.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Das Bildmaster ist sehr frisch und farbenfroh. Dabei leistet sich das Bild zu Begin jedoch gleich einen riesigen Klops. Nach einigen französischen Texteinblendungen werden auch die Darstellerinnen namentlich erwähnt, wobei die Namen der deutschen Synchronsprecherinnen ebenfalls eingeblendet werden. Diese Sequenz wurde extra für die deutsche Kinofassung erstellt und hat ihren Weg auch auf die DVD gefunden. Leider hat hier wohl jemand nicht aufgepasst, denn es scheint fast so, als ab die Halbbildreihenfolge vertauscht worden wäre. "Aber..." höre ich die Experten bereits rufen - Film hat doch gar keine Halbbilder. Das ist korrekt, jedoch kann man natürlich die Reihenfolge tauschen, so dass man prinzipiell immer zwei Zeilen gegeneinander tauscht. Wie dem auch sei - nichts genaues weiß man nicht, jedoch manifestiert sich das Ergebnis schließlich in "merkwürdigen" Titeleinblendungen, die leicht unscharf wirken und den ersten Kameraschwenk zu einer Herausforderung für die Augen machen. Sobald diese Sequenz jedoch vorbei ist, ist alles in bester Ordnung. Den Film nun in den höchsten Tönen zu loben wäre sicherlich etwas vermessen, aber an sich macht das Bild einen gelungenen Eindruck.

Besonders die satten Farben des Theaterstücks sind schön umgesetzt, wenngleich es immer wieder Momente gibt, in denen eben jene Farben die Kompression an den Rand des technisch Möglichen bringen.

Die Bildschärfe ist meist gut und fällt nur selten ein wenig ab. Der Kontrast ist meist genau richtig bemessen, selten hat man das Gefühl, dass ein leicht schwächerer Kontrat dem Bild etwas besser gestanden hätte.

Insgesamt ist diese Umsetzung wirklich gut geworden, leider patzt jedoch der Vorspan unangenehm - und das direkt am Anfang des Films.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

"8 Femmes" ist eigentlich ein Theaterstück, weshalb sich die Geschichte die ganze Zeit nur in dem einsamen Landhaus abspielt. Da ist es natürlich nicht weiter verwunderlich, dass sich auch der Ton in Zurückhaltung üben muss. Auch bei den immer wieder eingespielten Chansons macht der Ton zwar sicherlich Spaß - nur erreicht er bei weitem nicht das, was mit Dolby Digital möglich wäre.

Die Umsetzung an sich ist ohne Fehl und Tadel, selbst die Besetzung der Synchronrollen mit Namen wie Senta Berger oder auch Hannelore Elsner machen klar, welchen Stellenwert Catherine Deneuve und ihre Kolleginnen in Frankreich haben.

Universum Film veröffentlicht den Film inklusive der französischen Sprachfassung, die man sich auch, zur Freude aller Fremdsprachler, ohne feste deutsche Untertitel anschauen darf.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

"8 Frauen" - das ist so ungefähr das schrillste, was einem auf DVD unterkommen kann. Die Zuschauer spalten sich, ohne Frage, bereits innerhalb der ersten zehn Minuten in zwei Lager: Fans und eben keine Fans, möglicherweise darf man auch gar von "8 Frauen"-Hassern sprechen.

Gemäß der Tatsache, dass die 8 Damen in Ihrem Heimatland verehrt werden, ist es natürlich recht mutig ein Theaterstück auf die Leinwand zu bringen und dabei dem Medium Film so wenig gerecht zu werden. Dazu kommen die überlebensgroßen Gesangseinlagen, bei denen sich eigentlich alle Beteiligten gegenseitig gehörig auf die Schippe nehmen.

Technisch gesehen ist die DVD ansprechend. Der kleine Ausrutscher im Vorspann kann verziehen werden, beim Ton ist solide Handarbeit angesagt, die die Fans ebenfalls nicht enttäuschen dürfte. Die Extras liegen weit über dem internationalen Durchschnitt (die Kollegen in Amerika bekommen rein gar keinen Bonus) und die deutsche Lokalisation mit den vielen wahlfreien Untertiteln ist ebenfalls sehr ansprechend.

Letztlich der Film dürfte also darüber entscheiden, ob die 8 Ladies mit ihrer Vorzeigeleiche im heimischen Regal landen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Zugegeben - ich habe die 8 Weiber gehasst. Wollten wir doch eigentlich die Männer in Schwarz sehen, leider waren wir jedoch eine Woche zu früh dran.

Aber wenn man schon einmal im Kino sitzt, kann man auch einfach sitzen bleiben. Hat man erst einmal erkannt, dass es sich ja bei den Damen und die Größen des französischen Kinos handelt und ist man bereit sich auf den Film einzulassen, dann kann eigentlich nichts schief gehen.

Irgendwie wollte ich mich an diesem Abend jedoch partout nicht einlassen und so war jeder Chanson ein wahres rotes Tuch.

Mit ein paar Monaten Abstand hat sich der Eindruck jedoch gewandelt. "8 Frauen" ist ein wirklich abgefahrener Film. Mögt ihn oder lasst es bleiben, Ihr Banausen! :-)

 

Wertung:

(gut)

 
 
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