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Die Apothekerin

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 17.01.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 06.12.2004
   
Deutscher Titel: Die Apothekerin
Originaltitel: Die Apothekerin
Land / Jahr: D 1997
Genre: Thriller
   
Regie:  Rainer Kaufmann
Darsteller:  Katja Riemann , Jürgen Vogel , Isabella Parkinson , August Zirner , Dagmar Manzel , Andrea Sawatzki , Joachim Tomaschewsky , Daniele Legler , Eva Ingeborg Scholz , Friedrich von Thun , Jan Gregor Kremp , Dominic Raacke , Christian Bauss , Maren Eggert , Ralf Hertwig
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (letterboxed)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 21
Laufzeit: 104 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 72:45
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Hella ist dreißig und Apothekerin. Ihr bisher recht tristes Liebesleben erhält einen völlig unerwarteten Kick, als plötzlich drei ganz unterschiedliche Männer in ihr Leben treten: Levin, ein Student mit Vorliebe für Geld, schnelle Autos und schöne Frauen; Dieter, ein Ex-Sträfling mit häuslichen Ambitionen, und Pawel, ein Romantiker mit Familiensinn. Die laszive Haushaltsgehilfin Margot und eine unerwartete Schwangerschaft tragen dazu bei, dass die Situation alsbald eskaliert. Dabei erweist sich eine gutsortierte Hausapotheke als äußerst nützlich und eine Reihe seltsamer Todesfälle bietet sich als Lösung an.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Interviews mit den Hauptdarstellern und dem Regisseur: Hier findet man fünf Interviews mit Lauflängen zwischen je zwei und sechs Minuten.
- Making Of: Wie so oft findet sich hinter diesem Begriff kein Making Of im herkömmlichen Sinn, sondern schlichtes B-Roll-Footage in unkommentierter Form. Wieso auch Universum noch den gleichen Fehler in der Auszeichnung macht, lässt sich nur mit Schlamperei erklären.
- Musikclip: "Blue Moon" von The Mavericks vor schwarzem Hintergrund
- Trailer
- Filmografien
- Bildergalerien

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Beim Menü hat sich Universum wieder nicht lumpen lassen und präsentiert ein durchgehend animiertes Menü. Selbst das Einstellungs-Menü und das Menü des Bonusmaterials sind animiert worden. Auch die Tonunterlegung findet sich in allen Menüs. Die Gestaltung wurde dem Coverdesign angepasst und präsentiert sich in strahlendem Weiß mit animierten Elementen im Hintergrund.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Vom angekündigten anamorphen Bildtransfer im Seitenverhältnis 1,85:1 ist am Ende nicht viel übrig geblieben. Vielmehr liegt die DVD nicht anamorph abgetastet vor - das ist die schlechte Nachricht dabei - bietet dafür aber das richtige Bildformat von 2,35:1, was zweifellos noch die beste Nachricht im Zusammenhang mit diesem Bildtransfer darstellt.

Die Qualität selbst bietet ein für Universum-Verhältnisse ungewöhnlich schlechtes Ergebnis. Wir bezweifeln, dass Universum diesen Transfer selbst verbrochen hat, halten dem Label aber vor, dass es eben keinen besseren selbst angefertigt hat. Besonders die Bildschärfe liefert teils schauderhafte Ergebnisse ab. Das Bild ist äußerst weich, ja fast unscharf. Details wie Gesichtsporen werden so gut wie nicht abgebildet, sondern verschwimmen in den stellenweise arg unscharfen Bildern. Hinzu kommen noch Bewegungsunschärfen und Nachzieheffekte.

Der Kontrast fällt nicht ganz so verheerend aus, liefert aber dennoch keine einwandfreie Leistung. Stellenweise wirkt er leicht steil und ebenfalls stellenweise scheint der Schwarzwert nicht perfekt gelungen zu sein. Im Verhältnis mit der Schärfe stellt der Kontrast aber eindeutig das kleinere Problem dar.

Die Farben wirken nicht immer natürlich, was aber auch ein Stilmittel sein kann. So erscheinen weiße Flächen des Öfteren mit blauem Einschlag, in anderen Szenen dominieren wiederum eher warme Farben. Zumindest werden die Farben aber recht kräftig abgebildet.

Bildrauschen ist wohl "dank" eines Rauschfilters so gut wie keines vorhanden. Dieser dürfte wohl aber nicht ganz unbeteiligt am sehr weichen Bildeindruck sein. Störend fällt außerdem konstantes Flimmern im Bild auf - alles in allem wirklich kein Ruhmesblatt...

     
Wertung:
   (mangelhaft - ausreichend)
   
Tontest:

Beim Ton sieht die Sache zum Glück etwas besser aus. Immerhin stammt "Die Apothekerin" aus 1997, wo Dolby Digital zwar bereits weit verbreitet war, aber eben immer noch ein relativ junges "Spielzeug" für die Toningenieure deutscher Produktionen dargestellt hat. Und dafür bietet der Ton eine durchaus solide Leistung, die sich auch durch die eher ruhige Art des Filmes erklären lässt.

Räumlichkeit entsteht vor allem durch die Abbildung von Umgebungsgeräuschen und Musik aus den Rücklautsprechern. Man merkt hier deutlich, dass die Mischer versucht haben, die Möglichkeiten von 5.1 auszunutzen, wenngleich dies freilich noch nicht so konsequent passiert ist wie bei neueren Produktionen. Daher gibt es immer wieder Passagen und Sequenzen, die einen frontlastig orientierten Ton aufzuweisen haben. Auch erreicht der Ton nie wirklich die klangliche Brillanz ganz neuer Filme.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Der Film fällt um ein Vielfaches besser aus als die DVD. Diese stellt wohl so ziemlich die schlechteste bildtechnische Umsetzung dar, die Universum seit langem, wenn nicht gar überhaupt, zustande gebracht hat. Dass dann auch noch der Audiokommentar im Vergleich zur letzten Auflage von Splendid fehlt, ist nur noch das Tüpfelchen auf dem "i".

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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