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Big Fish

Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 16.11.2004
Verleihfenster: 12.10.2004
Im Handel ab: 09.11.2004
   
Deutscher Titel: Big Fish
Originaltitel: Big Fish
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Drama
   
Regie:  Tim Burton
Darsteller:  Ewan McGregor , Albert Finney , Billy Crudup , Jessica Lange , Helena Bonham Carter , Alison Lohman , Robert Guillaume , Marion Cotillard
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Filminfos und Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 28
Laufzeit: 120 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Columbia Tristar Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Edward Bloom - ein Held, ein Abenteurer, ein Genie - sein eigener Mythos. Doch nie ein richtiger Vater. Jetzt liegt er im Sterben, und sein Sohn Will unternimmt einen letzten Versuch, sich mit ihm zu versöhnen und endlich herauszufinden, wer Edward Bloom wirklich ist. Denn zeitlebens hat der nur fantastische Lügengeschichten über sich erzählt. So hätte er als junger Mann gemeinsam mit einem Riesen seine Heimatstadt verlassen, in einem magischen Wald gegen mordlüsterne Fabelwesen gekämpft, mit einem Werwolf im Zirkus gelebt, seine Ehefrau mit 10.000 Narzissen betört, den Zweiten Weltkrieg quasi im Alleingang gewonnen, eine komplette Nacht auf dem Grund eines Sees verbracht und noch viele andere unglaubliche Wunderdinge erlebt. Will rekapituliert all diese bizarren Geschichten, will Spuren von Realität in den Lügenkonstrukten entdecken - doch Edward Blooms "Wirklichkeit" ist eine andere...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Dass der Umfang der Extras bei einem 1-DVD-Set mit einem Hauptfilm von 120 Minuten eher begrenzt ist, dürfte von vornherein klar sein, deshalb ist es umso bedauerlicher, dass wir keine gut ausgestattete Special Edition mit zwei DVDs bekommen, was aber weltweit der Fall ist. Der Film sollte es jedenfalls wert sein, aber vielleicht erscheint irgendwann ja noch einmal eine umfangreichere Ausgabe.

Die DVD bietet einen Regiekommentar mit Tim Burton, der auf Wunsch auch deutsch untertitelt wird. Alle wichtigen Extras befinden sich unter den "Dokumentationen". Der Abschnitt "Die Film-Charaktere" beschäftigt sich mit den Figuren aus dem Film und zwar Edward Bloom, dem Zirkusdirektor Amos Calloway und der Vater-Sohn-Beziehung. Die drei Beiträge haben eine Gesamtlaufzeit von rund 20 Minuten und zeigen unter anderem auch bestimmte Szenen der jeweiligen Charaktere.

Den zweiten Schwerpunkt bildet der Punkt "Auf den Spuren der Filmemacher". Dieser enthält folgende Featurettes:
- Tim Burton - Geschichtenerzähler (06:45 Min.)
- Eine märchenhafte Welt (09:33 Min.)
- Fabelhafte Kreaturen (06:26 Min.)
- Vom Buch zum Film (07:58 Min.)
Der Titel der einzelnen Beiträge ist selbsterklärend. Man bekommt einen Einblick in das Werk "Big Fish", aber wir hätten uns lieber eine umfangreiche Dokumentation gewünscht, anstatt einzelne Themen in kleinen Featurettes abzuarbeiten.

Das Extra mit dem Namen "Ein großer Fisch in einem kleinen Teich" bietet die Möglichkeit, an vier Stellen des Films die passenden Beiträge aus dem "Auf den Spuren der Filmemacher"-Teil abspielen zulassen. Außerdem bietet die DVD noch ein interaktives "Wissenswertes über Tim Burton-Quiz" und diverse Trailer.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Nachdem man die DVD eingelegt hat, erwarten den Käufer ein kurzes Intro und ein wunderschön animiertes Hauptmenü, in dem der Titel "Big Fish" das Zentrum ziert. Man kann verschiedene Jahreszeiten beobachten, und wie sich diese auf die Natur auswirken, was sehr gelungen aussieht und wunderbar zum Film passt. Leider müssen sämtliche Untermenüs mit Standbildern auskommen, die zwar zum restlichen Design passen, aber im Vergleich mit dem erstklassigen Hauptmenü deutlich erblassen. Außerdem sind keine Übergänge vorhanden und die Musikwiedergabe begrenzt sich auf das Haupt- und Extras-Menü. Schade, dass Columbia nicht mehr Arbeit in die gesamte Präsentation gesteckt hat, so geht das schicke Hauptmenü in der durchschnittlichen Bewertung unter.

Die schöne Covergestaltung wird durch die plump anmutenden Filmnominierungen im oberen Abschnitt etwas gedämpft. Die erste Auflage bietet drei Reproduktionen von Original-Illustrationen von Tim Burton. Es scheint so, als sei die erste Auflage zum Teil schon ausverkauft, deshalb sollte man auf einen kleinen Aufkleber achten, der auf die Illustrationen hinweist.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Die Bildbewertung wird dieses Mal dadurch erschwert, dass in "Big Fish" diverse Stilmittel eingebaut wurden, um dem Film einen besonderen Look zu verpassen. Diese setzen die Bildqualität an gewissen Stellen herab, dennoch kann man diesen künstlerischen Eingriff nicht als Ausrede dafür benutzen, dass der Transfer insgesamt enttäuschend ist, was hauptsächlich an der für Columbia typischen, niedrigen Bitrate liegen dürfte.

In Sachen Schärfe erreicht diese DVD maximal ein angenehmes bis knapp gutes Niveau, sodass das Bild stets eine Spur zu soft und detailarm wirkt. Außerdem sind die Konturen nicht prägnant genug gezeichnet, sodass die Kanten oft ausgefranst aussehen. In den vielen Rückblenden verliert das Bild dann nochmals an Brillanz und präsentiert sich ausgesprochen soft, als wenn eine Art Vaseline-Filter über dem Bild liegen würde, vermutlich um die Geschichten des Edward Bloom optisch abzugrenzen.

"Big Fish" bietet ein sehr warmes Farbbild, das viele erdige Töne und bunte, sommerliche Farben zu bieten hat, die stets kräftig und gut gesättigt sind. Auch das Schwarz bietet eine ordentliche Sättigung und zusammen mit dem minimal zu harten Kontrast ergibt sich ein relativ angenehmes Bild. An einigen Stellen wirkt der Transfer schon eine Spur zu dunkel, sodass einige Details leicht verschluckt werden.

Die niedrige Bitrate von gerade einmal knapp vier Mbps für den Videoteil hat außerdem zur Folge, dass hin und wieder leichtes Blockrauschen zu erkennen ist und die Kompression, zum Beispiel an den Afangscredits um die Namen, deutlich zu sehen ist. Ab und zu zeigt der Transfer leichtes Kriseln und der offensichtliche Einsatz eines Rauschfilters verursacht leichte Nachzieher.

Stilmittel hin oder her, was dem Käufer hier geboten wird, ist nicht Stand der Technik. Wieder einmal steht ein Columbia-Titel für eine niedrige Bitrate, die die gesamte Qualität mit nach unten zieht. Wir brauchen wohl nicht mehr erwähnen, dass der Speicherplatz wieder einmal nicht ausgenutzt wird, denn es ist noch knapp ein Gigabyte verfügbar.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

"Big Fish" ist zwar vom Grundmodell ein Drama, bietet aber einen gelungenen Genre-Mix mit Fantasy- und Kömodien-Elementen. Dieser außergewöhnliche Film bietet eine gelungene Soundkulisse, die sich zwar meist auf die Musik beschränkt, aber immer wieder Gelegenheiten ausnutzt, um auch 5.1-Feeling aufkommen zu lassen.

Kommen wir zuerst zu den negativen Eigenschaften der deutschen Tonspur. Im Vergleich zur Originalversion klingen die Dialoge etwas leiser und belegter. Das beeinträchtigt zwar noch nicht die Verständlichkeit, aber der englische Mix klingt dadurch etwas homogener. Außerdem scheinen die Höhen etwas eingeengt zu sein, sodass die Wiedergabe hoher Frequenzen etwas eingeschränkt ist.

Ansonsten wird dem Zuschauer aber ein guter Mix geboten, der vor allem durch den Musikscore punkten kann. Für diesen zeichnet Danny Elfman verantwortlich, ein Meister der Filmmusik, der bereits die Musik für zahlreiche Blockbuster schrieb. Der Score ist sehr räumlich abgemischt und bietet oft eine gelungene Dynamik. Meistens neigen Musikscores dazu, eher im Frontbereich zu spielen, als die Möglichkeiten eines 5.1-Tracks auszunutzen, doch bei "Big Fish" ist das glücklicherweise nicht der Fall.

Oft hat der Ton aber auch gute Effekte und Umgebungsgeräusche zu bieten. Ein gutes Beispiel für die gelungene Einbettung von Geräuschen zeigt die Szene, in der der junge Bloom durch den abgelegenen Waldweg läuft. Meist werden solche Möglichkeiten im Film ausgenutzt, um den 5.1-Ton spektakulärer zu gestaltet. Das Ergebnis hört sich überzeugend an, was wir mit einer entsprechenden Bewertung belohnen.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Trotz des liebevoll umgesetzten Films "Big Fish" von Tim Burton kann die dazugehörige DVD leider nicht besonders überzeugen, was an verschiedenen Dingen liegt. Zuerst einmal sind die Extras nicht wirklich gelungen. Wir vermissen eine umfangreiche Dokumentation bzw. ein Making Of, Deleted Scenes und sonstige, eigentlich typische, Extras. Die technische Qualität ist dieses Mal leider schwach, was beim Bild vor allem durch die CTHE-bekannte, niedrige Bitrate verursacht werden dürfte. Wir empfehlen daher, sich die DVD erst einmal auszuleihen, wenn man den Titel nicht unbedingt auf DVD besitzen muss.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:
   


 

 

Das Bild dieser DVD zeigt Schwächen, vor allem bei der Bildschärfe und den störenden stehenden Rauschmustern. Ton und Extras schaffen dann aber doch, dass es zu drei Punkten in der Gesamtwertung reicht.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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