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Nightwatch

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 22.10.2004
Im Handel ab: 05.10.2004
   
Deutscher Titel: Nachtwache
Originaltitel: Nattevagten
Land / Jahr: DK 1994
Genre: Thriller
   
Regie:  Ole Bornedal
Darsteller:  Nikolaj Coster-Waldau , Sofie Grabol , Kim Bodnia , Lotte Andersen , Ulf Pilgaard , Rikke Louise Andersson , Stig Hoffmeyer
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Dänisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 20
Laufzeit: 103 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Jura-Student Martin verdient sich etwas dazu, um seine Ausbildung finanzieren zu können. Doch Martins Job ist alles andere als schön - Martin wird Nachtwächter in einem Krankenhaus. Zu seinem Rundgang gehören auch die Räumlichkeiten der Pathologie, inklusive einer Halle mit Leichen. Auch wenn Martins Freundin gegen den Job ist, geht Martin Nacht um Nacht zur Arbeit. Martins bester Freund Jens verleitet Martin schließlich dazu, sich nebenbei zum Spaß mit einer Prostituierten einzulassen. Als diese kurz danach einem Gewaltverbrechen zum Opfer fällt, verdächtigt die Polizei den Studenten - und auch in der Leichenhalle geschehen nun merkwürdige Dinge...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras sind sehr mager ausgefallen. So gibt es nur ein wirklich sehr informatives, deutsch untertiteltes Making Of von 30 Minuten Länge und den Audiokommentar von Ole Bornedal. Dieser ist, wie für einen dänischen Regisseur (auf einer deutschen DVD) zu erwarten, englisch ausgefallen und nicht untertitelt. Warum Kinowelt sich hier nicht die Mühe gemacht hat, den (anscheinend von der amerikanischen DVD stammenden) Kommentar auch für alle deutschen Zuschauer zugänglich zu machen, ist fraglich. Somit bleibt nur das gute Making Of, das leider mit nur 30 Minuten zu kurz erscheint und Lust auf mehr macht.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Kinowelt hat sich mächtig ins Zeug gelegt, und dem Titel ein ansprechendes, animiertes, für 16:9 optimiertes und vertontes Menü erzeugt. Die Stimmung passt auffallend gut und bereitet den Zuschauer auf den Film vor. Leider kann dieser die hohen technischen Erwartungen nicht erfüllen.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Kinowelt präsentiert den Film (endlich!) im korrekten Bildformat von 1,85:1 - eine respektable Leistung, bedenkt man doch, dass Alligator DVD, Galileo Medien und auch Laser Paradise bereits ihr Glück mit diesem Titel versuchten.

Doch auch der Transfer dieser DVD wird Ole Bornedals Klassiker nicht gerecht. Das Bild ist zwar nicht ganz so gruselig ausgefallen, wie bei den vorherigen Veröffentlichungen, macht aber insgesamt keine sonderlich gute Figur. Besonders enttäuschend ist die Schärfe, die offenbar von einem nicht anamorphen (oder schrecklich unscharfen) und zusätzlich digital entrauschten Master stammt. Der Kontrast ist befriedigend, neigt aber dazu, zuzuschmieren und dunkle Bildbereiche dezent absaufen zu lassen. Bedingt ist er auch zu weich eingestellt zu finden.

Regelmäßig sind Beschädigungen, Kratzer und Verschmutzungen zu sehen, die allerdings durch den eingesetzten Rauschfilter kaschiert werden sollen.

Somit bekommt man den dänischen Thriller erstmals im richtigen Format, aber weiterhin mit nur unterdurchschnittlichem Bild geboten.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Wer mag, darf "Nightwatch" nun auch im dänischen Original erleben, passend dazu gibt es auch gleich deutsche Untertitel.

Insgesamt ist die deutsche Synchronfassung leider wenig spektakulär und es stellt sich die Frage, ob hier anno 1994/95 anlässlich der deutschen Bearbeitung überhaupt in 5.1 gearbeitet wurde. Vom Klang her mag man letztlich eher auf einen Upmix tippen.

Immerhin, die Rollen sind in der deutschen Fassung treffend besetzt worden. Die insgesamt eher homogene deutsche Tonspur, die in den Höhen topfig klingt, ist somit nicht unbedingt schlecht, aber leider auch weit davon entfernt, den Ton als handlungsunterstützendes Element zu nutzen. Hier wäre mehr machbar gewesen.

   
 
Wertung:
  (ausreichend)
       
Gesamtwertung:

Ole Bornedal gelang mit seinem ersten Thriller nicht nur ein Achtungserfolg, sondern auch ein internationaler Kassenschlager. So ist es kaum verwunderlich, dass der Streifen auch wenige Jahre später in Hollywood mit Ewan McGregor neu verfilmt wurde. Doch zwischen dem Original und dem Remake liegt eine Distanz, die sich nur schwerlich erklären lässt. Insgesamt ist "Nattevagten" eckiger, die Charaktere sind rauer und die Aufmachung ist weniger perfekt. Genau diese Kleinigkeiten machen das Remake immerhin noch gut, das Original aber einfach besser.

Die vielen Versuche der deutschen DVD Industrie, diesen Titel mit vergurkten DVDs von der Bildfläche zu schänden, waren ohne Erfolg - doch auch die Kinowelt Neuauflage erreicht schwerlich die Werte, die man angesichts des Titels erwarten würde. Bild und Ton sind nur unterer Durchschnitt, was sicher auch am Budget des Films liegen dürfte. Dennoch ist es schade, dass sich offenbar keine Möglichkeit gefunden hat, den Film würdiger zu präsentieren.

Immerhin, angesichts des noch halbwegs annehmbaren Preises von rund elf Euro und der offensichtlichen Bemühungen, immerhin ein paar Extras mitzuliefern, dürfen Thriller-Kenner zuschlagen.

       
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
  

 
 
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