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Roy Orbison - Greatest Hits

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 04.07.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 07.07.2003
   
Deutscher Titel: Roy Orbison - Greatest Hits
Originaltitel: Roy Orbison - Greatest Hits
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Konzert
   
Regie:  diverse
Darsteller:  Roy Orbison
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Musik (DTS 5.1), Musik (Dolby Digital 5.1), Musik (Dolby Digital 2.0 stereo), Musik (Dolby Digital 2.0 restauriert)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 13
Laufzeit: 90 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Eagle Vision
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Die DVD enthält verschiedenste (Live-) Aufnahmen der folgenden Titel:

01. Go, Go, Go (Down The Line)
02. In Dreams
03. Blue Bayou
04. Ooby Dooby
05. Only The Lonely
06. It´s Over
07. Claudette
08. That Lovin´ You Feelin´ Again
09. You Got It
10. Crying
11. Walk On
12. Running Scared
13. Oh, Pretty Woman

Zusätzlich enthält die DVD die zwei Musikvideos "She´s A Mystery To Me" und "Crying (with k.d. lang)".

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Anders als bei vielen anderen Musik-DVDs haben Orbison Records und Eagle Vision tief in den Archiven gekramt und einige interessante Extras ausgegraben.

Da wären zunächst die beiden Musikvideos, die bisher noch nicht auf DVD erhältlich waren. Des weiteren gibt es zwei Electronic Press Kits (kurz EPK) zu den Titeln "King Of The Hearts" und "I Drove All Night".

Ein besonderer Leckerbissen dürfte der Song "An Empty Cup (And A Broken Date)" sein, der von einer Acetatkopie entnommen wurde und ebenfalls restauriert wurde.

Letztlich gibt es noch den Song "Crying", an dem die behutsamte Neumischung für Mehrkanalton demonstriert wird.

Ebenfalls bemerkenswert: während des Programms sind zwischen den einzelnen Titeln diverse Einblendungen von Roy Orbison zu sehen, der etwas über seine Karriere erzählt.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Das Menü ist für eine Musik-DVD ungewohnt üppig ausgefallen. Ständig ist etwas animiert und auch die Übergänge sind sehr schön gelungen. Dazu ist das komplette Menü mit Musik unterlegt.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Roy Orbisons Greatest Hits wurden den verschiedensten Quellen entnommen. Besonders vor 1980 war es nicht selbstverständlich, dass bei Konzerten überhaupt Kameras mitliefen. Alle hier gebotenen Songs sind rare Aufnahmen, die aufgrund ihrer verschiedenen Herkunft in den unterschiedlichsten Qualitäten vorliegen. Besonders gruselig sind die Titel, die nach der Einführung des Videoformats (vorher wurde ja noch auf Film gedreht) aufgenommen wurden und eben die damaligen Limitationen der Magnetbandaufzeichnung offenbaren. So kommt es, dass also die besonders alten, als auch die schon neueren Titel eigentlich noch recht annehmbar sind, einige Titel dazwischen allerdings die technische Untermarke setzen.

Sicherlich: auch die ganz alten Aufnahmen wirken nicht mehr besonders frisch, was dem Spaß aber keinen Abbruch tut. Sehr behutsam wurden Rauschen und analoge Videofehler nachbearbeitet und auf das maximal Mögliche wieder restauriert.

Etwas problematisch ist die NTSC zu PAL Konvertierung, die dann von den restaurierten Bändern gemacht wurde. Hier sind, besonders auf progressiven Bildquellen, leider die gefürchteten Ghosting-Fehler zu erkennen.

Fans werden aber wohl keinen wirklichen Kritikpunkt finden. Immerhin muss man froh sein, diese Aufnahmen in der heutigen Zeit überhaupt noch zu Gesicht zu bekommen.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Dolby Digital 5.1, DTS 5.1... ist auch diese DVD ein reiner Marketinggag? Diese Frage muss sich Eagle Vision wohl gefallen lassen, denn es ist ja mittlerweile in Mode gekommen, jeden noch so alten Film mit mindestens einer diskreten 5.1 Dolby Mischung abzuliefern. Das große Problem: von fast keinem Film, der älter ist als 30 Jahre, existieren heute noch getrennte Mehrspuraufnahmen, die sogenannten Stems. Meist gibt es nur einen Mono oder gar Stereo-Mix, der mithilfe entsprechender Programme einfach auf 5.1 Kanäle aufgezogen wird. Dabei interessiert es leider meist herzlich wenig, ob der Klang wirklich von dieser Maßnahme profitiert. Besonders traurig ist es, wenn einfach blind und ohne Sinn und Verstand ein zusätzlicher Raumhall auf die hinteren Lautsprecher gelegt wird. Besonders ärgern dürfen sich dann nämlich die DVD-Besitzer, die keine Mehrkanaltonanlage ihr Eigen nennen. Sie bekommen dann einen sogenannten Downmix mit völlig falschem Raumanteil vorgesetzt.

Doch wir dürfen Entwarnung geben. Nicht umsonst nämlich liegen gleich vier Tonspuren auf dieser DVD vor. Wer Raumklang mag, der darf sich an neu gemischtem Dolby Digital bzw. DTS erfreuen. Dabei ist man bei Chace Digital sehr behutsamt vorgegangen und hat lediglich minimale Enhancer eingesetzt. Somit bekommt man zwar mehr Raumklang geboten, das Ergebnis wirkt aber nie unnatürlich oder gar irgendwie verhunzt. Im Gegenteil: die Mehrkanalmischungen klingen sogar recht angenehm und frisch und machen aus so manch alter Aufnahme ein richtiges Klangerlebnis.

Wer es puristischer mag, für den sind die beiden weiteren Tonspuren gedacht. Hier gibt es einmal eine, ebenfalls neu angefertigte, Stereo-Variante, sowie die originale Restauration. Letztere liegt zwar ebenfalls als Dolby Digital 2.0 vor, allerdings handelt es sich hier um Twin-Stereo, aus beiden Frontlautsprechern kommt also das gleiche Signal.

Alle Mischungen haben ihren Reiz. Ob unbedingt DTS nötig gewesen ist, darf man bezweifeln. Zumindest klingen Dolby Digital 5.1 und DTS gleichermaßen gut, wenngleich DTS natürlich wieder ein wenig mehr Druck bringt, was allerdings wegen des teilweise sehr alten Materials nicht zur Geltung kommt.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Roy Orbison - dieser Name ist sicherlich eine Legende des Rock ´n Roll Geschäfts. Roys Stimme ist auch heute noch unverwechselbar und es ist schade, dass der Mann mit der Sonnenbrille nie den Erfolg seines letzten, posthum veröffentlichten Albums "Mystery Girl" auskosten durfte. Es war sein bestverkauftes Album überhaupt.

Nun erscheinen einige der besten Titel von Roy Orbison auf einer DVD, die es wirklich in sich hat. Selten waren wir so überrascht von einer Musik-DVD. Nicht nur, weil die gebotenen Aufnahmen echte Highlights sind, sondern weil alles so liebevoll und umsichtig überarbeitet wurde, ohne den originalen Flair mit Digitaltechnik zu verschandeln. Keine Frage - "Roy Orbison - Greatest Hits" gehört in jede gut sortierte Rock ´n Roll Sammlung und natürlich unbedingt in das Regal jedes Roy Orbison Fans.

Wer bei "Go, Go, Go (Down The Line)", man beachte u.a. Bruce Springsteen an der Gitarre, nicht mindestens mitwippen muss, sollte schleunigst nach seinem Puls tasten.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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