Newsletter   RSS-Newsfeed   Wap, I-Mode & PDA   Gewinnspiel  Impressum  Werbung  Online Hilfe  111 Leser online

 
     

Ghettogangz

Die Hölle vor Paris

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
Review drucken
OFDb
IMDB
Link zur Review
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 28.06.2006
Verleihfenster: 13.03.2006
Im Handel ab: 15.05.2006
   
Deutscher Titel: Ghettogangz - Die Hölle vor Paris
Originaltitel: Banlieue 13
Land / Jahr: Frankreich 2004
Genre: Action
   
Regie:  Pierre Morel
Darsteller:  Cyril Raffaelli , David Belle , Tony D´Amario , Bibi Naceri , Dany Verissimo , François Chattot , Nicolas Woirion , Patrick Olivier , Samir Guesmi , Jérôme Gadner , Tarik Boucekhine , Grégory Jean , Warren Zavatta , Dominique Dorol , Ludovic Berthillot , Azad
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 12
Laufzeit: 81 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine Jugendfreigabe
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Paris im Jahr 2013: Ein Isolationswall umzäunt die berüchtigten Ghettos der Vorstadtbezirke. Hier regieren Gangs als absolut uneingeschränkte Herrscher. Der Elitepolizist und Martial Arts-Experte Damien wird mit einer heiklen Mission beauftragt. Taha, Boss der einflussreichsten Gang im 13. Bezirk, hat eine Massenvernichtungswaffe geraubt. Damien geht undercover ins Ghetto. Der Sträfling Laito soll ihm dabei helfen, denn er hat noch eine persönliche Rechnung mit Taha zu begleichen. Die neuartige Nuklearwaffe tickt und Damien und Laito haben nur 24 Stunden, um die Bombe zu entschärfen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Im Bonus-Menü stoßen wir als erstes auf ein Making Of rund 55 Minuten läuft und wirklich viele Informationen bereithält. Hinzu kommt dann noch eine extended Scene in nicht sonderlich berauschender Qualität, sie wurde nicht bearbeitet und einfach so wie sie ist auf die DVD gebannt. Freude von Patzern werden sich freuen, denn auf der DVD befinden sich auch rund drei Minuten Outtakes. Und neben dem französischen und dem deutschen Kinotrailer befindet sich auch eine Slideshow mit Szenenfotos, diese wurde übrigens als Video kodiert und mit Musik unterlegt. Und auch die für Universum typische Trailershow ist wieder mit von der Partie.

Mit gemischten Gefühlen stehen wir den Untertiteln gegenüber. Zwar wurden alle Bonusmaterialien deutsch untertitelt, der Film hingegen verfügt unverstädnlicherweise über keine Untertitel. Hörgeschädigte werden so außen vor gelassen.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Das Menü kommt leider wieder mal in 4:3 daher, dafür ist das Design allerdings recht ansehnlich ausgefallen. Wie so oft bei Universum ist hier die Gestaltung sehr eng an den Film angelehnt und weiß alleine aus diesem Grund schon recht gut zu gefallen. Während alle Untermenüs als Stillframes erstellt wurden, ist das Hauptmenü voll animiert und mit einer aus dem Film stammenden Musik unterlegt. Auch auf Menüübergänge zu den Untermenüs wurde leider verzichtet. Insgesamt also die inzwischen schon übliche Universum-Leistung.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Das anamorphe Bildmaster liegt frei von Defekten oder Verunreinigungen vor, dies bildet eine gute Grundlage für einen homogenen Transfer. So ist das Bild im Großen und Ganzen sehr ruhig, nur im Hintergrund finden wir ein ganz leichtes Rauschen vor, welches nur selten wirklich ins Auge fällt. Dies sind vor allen die Momente, in denen es im Bild sehr hektisch zugeht, hier finden wir gleichzeitig auch meist starke Nachzieheffekten vor. Beide Probleme treten wie gesagt nur bei sehr hektischen Bewegungsabläufen auf, allerdings wird dies schnell zu einem größeren Problem, da die zahlreichen Kampfszenen in "Ghettogangz" sehr schnell sind. Jedoch scheint das Bild dieses Problem im späteren Verlauf des Films besser im Griff zu haben, sodass sich die Nachzieheffekte stärker zurückhalten.

Die Schärfe arbeitet generell auf einem sehr hohen Niveau, wodurch das Bild immer wieder sehr plastisch wirkt. Jedoch sind auch immer wieder Ausrutscher auf ein weicheres Niveau festzustellen. Neben der Schärfe trägt auch der Kontrast einen wesentlichen Teil zur Plastizität des Bildes bei. So ist der Kontrast zwar ein wenig härter eingestellt als normal, jedoch scheint dies beabsichtigt. Denn selbst bei sehr harten Kontrasten neigen helle Flächen nur sehr gering zum Überstrahlen. In dunklen Flächen breitet sich das Schwarz ziemlich aus, doch hat man nur selten das Gefühl, Details in der Dunkelheit zu vermissen und der gelieferte Schwarzwert ist sehr satt. Und auch die Farbgebung ist sehr dominant, was das "Bilddesign" angeht. Hier herrscht mit grauen, gelben und braunen Tönen eine eher erdige Farbpalette vor, die für einen passenden Look des Films sorgt.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Der Ton liegt wie bei aktuellen Produktionen üblich für bei Sprachfassungen in Dolby Digital 5.1 vor, beide Fassungen unterscheiden sich vom Mix so gut wie gar nicht. Lediglich die Dialoge scheinen in der deutschen, gut gemachten, Synchronisation leicht dominanter. In beiden Varianten sind die Dialoge allerdings gut zu verstehen.

Beim Surroundmix sieht es hingegen nicht ganz so rosig aus, wie wir ihn von einem Actionkracher aus den französischen Landen erwartet hätten. Über weite Strecken dominiert der Hip-Hop/Drum n´ Base lastige Soundtrack die Lautsprecher und es dringen nur selten wirkliche bidirektionale Effekte zum Zuschauer vor. Dies liegt allerdings auch mit daran, dass hier hauptsächlich mit Faustkämpfen gearbeitet wird und auf den sonst bei Actionfilmen beliebte Schusswaffeneinsatz verzichtet wurde. Jedoch hat man trotzdem fast durchgängig das Gefühl, dass hier mehr möglich gewesn wäre. Die zu uns durchdringenden Effekte wirken immer wieder dem Soundtrack unterlegen und hätten im Bereich der Lautstärke durchaus noch etwas kräftiger ausfallen können. Ansonsten gilt es zu vermelden, das der Rear-Bereich außerhalb der Actionsequenzen nur sehr gering genutzt wird. Hier hätten wir uns über mehr Umgebungsgeräusche gefreut. Auch der Subwoofer hätte etwas besser genutzt werden können, er wird vornehmlich durch den Soundtrack mit Arbeit versorgt.

Übrigens: Wer wieder einmal einen Actionfilm sehen will, der auf den üblichen Gangsterslang verzichtet ist mit "Ghettogangz" in dieser Beziehung gut beraten, den obgleich der Look des Films etwas derartiges erwarten lassen würde, wurde hier der Slang auf ein Minimum reduziert.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Wer "Ghettogangz" sieht, fühlt sich hierbei nicht zu unrecht an "Ong-Bak" erinnert, denn auch hier war wieder Luc Besson als ausführender Produzent beteiligt. Jedoch wirkt die Leistung, die die Akteure hier in Sachen Stunts an den Tag legen, noch bei weiten nicht so ausgeklügelt, wie bei "Ong-Bak". Dies hindert den Film allerdings nicht daran, für eine Actionunterhaltung im klassischeren Sinne zu sorgen. So macht es Spaß die Figuren bei ihren Stunts und Kampfszenen zu verfolgen und die Story etwas in den Hintergrund zu rutschen lassen, denn auch diese erinnert entfernt an andere Filme, wie zum Beispiel "Die Klapperschlange" in dem New York zu einer Gefängnisstadt wird. Bei "Ghettogangz" wurden allerdings nur die Vororte mit einer Mauer umzogen und bei weiten nicht alle Einwohner sind Verbrecher. Und auch wer die Hintergrund Story des Films genauer verfolgt fühlt sich an die Realität erinnert. So führten laut dem Film die Unruhen in den Vorstädten zu dem Ergebnis, welches in "Ghettoganz" visualisiert wird. Sollte ein eher platter Actionfilm so gleichzeitig Kritik an der französischen Gesellschaft ausdrücken? Wir wissen nicht genau, ob dies die Intention des Filmteams war, jedoch klingt dies immer wieder an.

Wer sich selbst ein Bild machen oder sich einfach nur unterhalten lassen möchte, der kann bei "Ghettogangz" beherzt zugreifen, denn zumindest in den Kategorien Bild und Ton gibt es kaum Mängel zu vermelden, die den Sehgenuss stören könnten. Und ein kleines Gimmick für Freunde des deutschen Raps gibt es auch noch: Der Rapper Azad spielt eine superkleine Nebenrolle im Film.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Der reißerische deutsche Titel GHETTOGANGZ - DIE HÖLLE VOR PARIS wirkt angesichts der letzten Ereignisse in den Pariser Vorstädten fast schon geschmacklos. Im Original BANLIEUE 13 genannt, haben wir es hier mit einem ONG BAK-Plagiat zu tun, das die Sozialproblematik der Pariser Banlieues als Kulisse für klasse Stunt- und Kampforgien benutzt. Sicherlich hält diese Luc Besson-Produktion nicht mit de[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

 
Verwandte oder ähnliche Titel:  (Wie funktioniert das?)
 

8mm 2

(RC 2 )
 

Auf dem Highway ist die Hölle los

(RC 2 )
 

Depeche Mode - One Night In Paris

(RC 2 )
 

Der Teufel trägt Prada

(RC B )
 

Diana Krall - Live in Paris

(RC 2 )
 
 
Filmkritiken der Leser:
 

 
Filmkritik schreiben

 


© 2015
Digital-Movie.de