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The Transporter

Special Edition

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 19.12.2003
Im Handel ab: 05.01.2003
   
Deutscher Titel: The Transporter
Originaltitel: Le Transporteur
Land / Jahr: F 2002
Genre: Action
   
Regie:  Louis Leterrier, Corey Yuen
Darsteller:  Jason Statham , Qi Shu , Matt Schulze , François Berléand , Ric Young , Doug Rand , Didier Saint Melin , Vincent Nemeth
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 6.1 ES (discrete)), Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX), Englisch (DTS 6.1 ES (discrete)), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 28
Laufzeit: 88 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: ufa home entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Frank Martin ist Fahrer. Aber er ist kein gewöhnlicher Bote, nein, er fährt heiße Gegenstände durch die Gegend und er kassiert dafür richtig viel Kohle. Wieso? Keine Ahnung, denn eine Regel von Franks Job ist, keinerlei Fragen zu stellen und genau das schätzen die vielen Gangster an ihm. Er ist zuverlässig und tut das was man ihm sagt bis zu dem Tag, als er die dritte seiner Regeln bricht: Er öffnet das Paket und hat ein ernstes Problem, das Frank auf seine ganz persönlich Art löst, denn er kann nicht nur verdammt gut autofahren, nein, er weiß auch noch gut mit seinen Muskeln umzugehen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Wer bereits die amerikanische DVD gesehen hat, der weiß, dass das Material nicht besonders üppig ausgefallen war. Da es sich bei der deutschen DVD um eine DVD9 handelt, muss man nun allerdings nicht mehr die DVD umdrehen, um das komplette Material zu sehen. Im direkten Vergleich fällt auf, dass der deutschen DVD einige Kleinigkeiten fehlen, dafür aber andere Dinge enthalten sind, die es auf der RC1-Scheibe eben nicht gibt. Was der deutschen Scheibe fehlt, sind die geschnittenen Kampfsequenzen, die entfernt wurden, um eine geringere Alterseinstufung zu erhalten. Wer diese aber gesehen hat weiß, dass man nicht viel verpasst. Darüber hinaus ist die Bildqualität nicht gerade aufregend gewesen.

Auf der Haben-Seite kann der Film dann jedoch das tolle Making Of verbuchen, das auf der amerikanischen Scheibe nicht vorhanden ist. Es hat eine Laufzeit von knapp 35 Minuten und besteht aus englischen und französischen Sequenzen, zu denen es allerdings deutsche Untertitel gibt. Hier erfährt man nicht nur einiges über den Film und die Effekte, sondern auch z.B. etwas über das Kampftraining von Jason Stattham, der seinen Kampftrainern mittlerweile sicherlich einige hundert Hähnchen schulden dürfte (Erklärung im Making Of). Unter dem Namen "B-Roll" finden sich dann auch gleich noch einige Szenen vom Set, die allerdings, wie für eine B-Roll üblich, unkommentiert vorliegen.

Unter "geschnittene Szenen" befinden sich drei alternative, teilweise auch einfach nur längere Szenen, die allerdings nur in mittelmäßiger Qualität vorliegen.

Als weiteres Special gibt es einen Vergleich zwischen Film und Storyboard in Form einer Split-Screen Darstellung der Flugzeugsequenz gegen Ende des Films. Hier erfährt man, wieviel Genauigkeit bereits in der Planung eines solchen Actionstreifens steckt.

Fans des Soundtracks werden sich sicherlich über das Musikvideo "Knoc - Turn´ Al" freuen.

Wer sich mehr für die Macher interessiert, der wird sicherlich auch den Kommentar-Track zu würdigen wissen. Hier erzählen Regisseur Louis Letterier, Nicolas Trembasiewicz und Pierre Morel viele Details. Da hier Französisch gesprochen wird, sind die deutschen Untertitel eine willkommene Ergänzung.

Als Sahnehäubchen oben drauf gibt es noch den Kinotrailer und einen TV Spot, sowie Texttafeln zu Darstellern und Stab.

Wer eine Playstation 2 sein Eigen nennt, dürfte sich darüber hinaus noch über die beigelegte Demo-Disc des Spiels "Destruction Derby Arenas" freuen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Universum Film spendiert diesem Titel in der Special Edition ein recht nett gemachtes 3D Menü, das den BMW 735i als 3D Modell über den Bildschirm rasen lässt. Zwar sehen die virtuellen Stunts etwas unbeholfen aus, dazu muss man aber anmerken, dass es nicht gerade einfach ist, die wirkliche Fahrphysik eines Atuos in 3D nachzustellen. Darüber hinaus handelt es sich hier "nur" um ein Menü. Lediglich der düstere Hintergrund wirkt leer und unmotiviert, die Schrift befindet sich am unteren Bildschirmrand und ist gut lesbar. Auch die Navigation funktioniert schnell und einfach, so dass man recht fix zu den gewünschten Punkten kommt.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Legt man die DVD ein, traut man den Augen kaum. Ja, doch, das ist eine DVD eines deutschen Labels. Was Universum Film hier auf die Mattscheibe bringt, ist ein Transfer höchster Güte. Keinerlei Verschmutzungen trüben das Bild, die Schärfe ist knackig (leider aufgrund der recht niedrigen Videobitrate nicht optimal) und der Kontrast einfach perfekt. Rauschen sucht man, bis auf wenige Ausnahmen, wirklich vergeblich.

Da die amerikanische DVD Vollbild und Widescreen bietet wurde der Film in Übersee auf einer DVD10 abgelegt, womit sich der Film die jeweils mageren 4,7 Gigabyte auch noch jeweils mit einem Teil der Extras teilen muss.

Die deutsche DVD lässt das Vollbild konsequent weg (wer braucht sowas denn auch?) und bietet für Film und Extras eine DVD9. Wäre der Film nicht mit so immens vielen, speicherfressenden Tonspuren ausgestattet, hätte das Bild eindeutigen Referenzcharakter, so ist es einfach nur richtig gut.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Französische Filme haben ja bereits in der Vergangenheit durch außergewöhnliche Soundtracks überzeugen können. Die pointierenden Stücke, die bei "The Transporter" eingesetzt werden, sind richtig schön schräg. Manchmal hat man sogar das Gefühl von "Hip Hop meets Slapstick". Wie auch immer man die Musik einordnet - die Mischung ist richtig wuchtig geworden. Umgebungsgeräusche werden treffend wiedergegeben, meist dominiert aber die Musik. Auch der hintere Center wird gekonnt ins Geschehen mit einbezogen. Was dem Dolby Mix an räumlicher Präzision fehlt, macht er mit einem druckvollen Bass wieder wett. Einen echten technischen Vorteil kann die DTS-Spur nicht vorweisen.

Dennoch: mit "The Transporter" kann man seinen Nachbarn wieder einmal zeigen, was die eigene Anlage zu bieten hat.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Unter der Aufsicht von Luc Besson entstand ein Actionfilm, der sich nicht hinter Titeln wie "The Fast And The Furious" verstecken muss. Rasante Autofahrten, krachende Haudrauf-Action im Hongkong-Stil und die abgedrehte Musik machen "The Transporter" zu richtig schönem Fun-Kino ohne jeglichen Anspruch.

Technisch gesehen ist die DVD, wie auch Darsteller Jason Stattham, in Höchstform und zeigt, wie gut gemachte DVDs aus Deutschland aussehen können. Davon können sich so einige andere Studios gerne eine dicke Scheibe abschneiden!

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Einschalten, Abschalten - so einfach kann das sein. Der Anspurch bleibt außen vor und man fühlt sich dennoch pudelwohl. Klasse!

 

Wertung:

(gut - sehr gut)

 

Florian Kriegel
 

 

"The Transporter" hat mir gut gefallen, auch wenn die Story nicht unbedingt eine Offenbarung ist. Trotzdem konnte das Drumherum besonders zusagen, denn der schöne Drehort, die schöne Côte-d´Azur musste herhalten, die gute Musik und ein überzeugender Jason Statham sorgen für gute Action mit schönen Stunts. Luc Besson, der schon bei vielen Filmen, wie "Das fünfte Element" oder "Kiss of the Dragon" mitwirkte, schrieb das Drehbuch zu "The Transporter" und wirkte als Produzent mit.
Insgesamt also ein netter Actionstreifen ohne tiefgründige Handlung.

 

Wertung:

(gut)

 

David Hain
 

 

Îch war ja überrascht wie viel Spass Kino noch machen kann. Da zu sitzen und einen völlig inhaltsleeren Fressekloppen-Film auf sich einschlagen zu lassen hat schon was. Wenn Der Transporter anfangs mit beinharter Miene erklärt dass niemand "seine Regeln" bricht und dann alles zu Brei tritt was nich bei drei auf den Bäumen is, bleibt ein fieses Grinsen beim Zuschauer nicht aus.
Eine zusammenhängende Story kann man zwar mit der Lupe suchen, aber die will hier eigentlich auch gar keiner.

Ein 1A-Spassfilm für Partys oder angehende Karatetiger.

 

Wertung:

(gut)

 
 
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