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Kein Pardon

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 19.11.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 15.11.2004
   
Deutscher Titel: Kein Pardon
Originaltitel: Kein Pardon
Land / Jahr: D 1993
Genre: Komödie
   
Regie:  Hape Kerkeling
Darsteller:  Hape Kerkeling , Dirk Bach , Dirk Dautzenberg , Achim Hagemann , Andrea Heuer , Margret Homeyer , Maren Kroymann , Annett Kruschke , Heinz Schenk , Elisabeth Volkmann , Gottfried Vollmer , Kurt Weinzierl , Petra Zieser
       
Bildformat: 1,66:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 24
Laufzeit: 94 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 56:25
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Peter Schlönzke lebt mit seiner energischen Mutter, der weinerlichen Oma und dem grantigen Opa irgendwo im Ruhrgebiet. Sein Vater hat frühzeitig das Weite gesucht. Den größten Teil seiner Kindheit hat Peter vor dem Fernseher verbracht. Groß geworden ist er mit der Sendung "Witzigkeit kennt keine Grenzen", dessen Moderator Heinz Wäscher fast schon ein Volksheld ist.

Einmal im Jahr sucht Heinz Wäscher im Rahmen seiner Show das Talent des Jahres. Mutter Schlönzke weiß, dass Peter insgeheim von einer Karriere beim Fernsehen träumt. Kurzerhand - und ohne sein Wissen - meldet sie ihren Sohn an. Schließlich nimmt Peter - auf Drängen seiner Familie - an dem Talentwettbewerb teil, sein Auftritt wird allerdings ein Fiasko.

Aus Angst vor der Blamage lässt er seine Familie in dem Glauben, er hätte den Wettbewerb gewonnen. Doch als sich die Ereignisse überschlagen, platzt Peter der Kragen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Das Bonusmaterial hält sich in überschaubaren Grenzen. Das einzige, wirklich brauchbare Feature stellt der Audiokommentar mit Hape Kerkeling und Co-Autor Angelo Colagrossi dar. Die beiden sehen gemeinsam den Film, erinnern sich zurück und geben Eindrücke von den Dreharbeiten wieder. Das restliche Bonusmaterial besteht aus "Krimskrams", der im Grunde nicht weiter erwähnenswert ist. Der Vollständigkeit halber tun wir es trotzdem. Da wäre zum einen die "Umfangreiche Songauswahl", die eine Einzelanwahl aller im Film zum Besten gegebenen Songs ermöglicht. Des Weiteren gibt es den Kinotrailer und Filmografien.

Der Audiokommentar mag zwar inhaltlich recht gut sein, dennoch fällt die Zusatzausstattung schon reichlich karg aus.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Die Gestaltung des Menüs wurde der Covergestaltung angeglichen. Die wesentlichen Menüs - also das Hauptmenü und die Kapitelanwahl - wurden animiert und mit Ton unterlegt, der Rest des Menü präsentiert sich, wie so oft, nur im Standbild-Design. Dem Cover entsprechend, weist das Menü ebenfalls die poppig-bunten Farben auf. Im Hintergrund des Hauptmenüs läuft die hypnotisierende Spirale, darüber liegen mittig die Auswahlbuttons und darüber drei Fernseher, von denen in zweien Clips mit Szenen aus dem Film abgespielt werden. Auf den Fernsehern ist dann abwechselnd der tanzende lustige Glückhase zu sehen. Leider wurde das Menü nicht anamorph abgetastet - scheinbar reichte dafür das Budget nicht mehr aus.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Mehr als zehn Jahre hat "Kein Pardon" mittlerweile nun schon auf dem Buckel. Noch dazu handelt es sich dabei um einen deutschen Film, was Böses erwarten lässt - sehen viele deutsche Filme aus dieser Zeit auf DVD doch eher bescheiden aus, um es einmal freundlich zu formulieren. Doch scheinbar wurde hier das Ausgangsmaterial besser gelagert oder aber besser restauriert - denn selbst für einen amerikanischen Film von 1993 würde "Kein Pardon" schon mehr als nur ansprechend aussehen, für eine deutsche Produktion muss man schon fast das Wort sensationell in den Mund nehmen. Doch wir wollen auch die Verhältnismäßigkeit wahren und beurteilen den Transfer somit objektiv und gemessen am internationalen Standard.

Das originale Bildformat von 1,66:1 wurde beibehalten, der Transfer jedoch anamorph abgetastet. Das bedeutet, dass links und rechts theoretisch schwarze Balken zu sehen sein müssten, die die Differenz zu 1,78:1 ausgleichen. Theoretisch aber nur, denn praktisch sind diese schwarzen Balken durch den Overscan bei den meisten TV-Geräten sowieso nicht sichtbar, weswegen "Kein Pardon" in den meisten Fällen formatfüllend über den Bildschirm flimmern sollte.

Als Erstes sticht ins Auge, dass der Print sehr klar und sauber ist. Defekte wie Drop Outs sind so gut wie nicht zu bemerken und das Bild ist fast rauschfrei. Grund dafür ist hier zweifellos der Einsatz eines Rauschfilters, der nicht viel mehr als vereinzelte Rauschmuster im Hintergrund übrig gelassen hat.

Jedoch ging dies zulasten der Bildschärfe. Diese mag zwar immer noch recht angenehm sein, könnte aber sicherlich noch eine Spur besser ausfallen. In zahlreichen Szenen, vor allem jenen, in denen eher wenig Aktivität auf dem Bildschirm herrscht, kann die Bildschärfe sogar richtiggehend überzeugen und weiß dann mit einer guten Detailzeichnung aufzuwarten. Generell bleibt der Bildeindruck aber eher weich, mit durchaus noch Spielraum nach oben. Bei dem Alter des Filmes möchten wir aber nichts gesagt haben, da das Ergebnis in jedem Fall zufrieden stellend ist.

Die Farben wirken durch die Bank natürlich und nur stellenweise würde man sich wünschen, dass etwas mehr Sattheit vorherrschen würde. Alles in allem bietet das Bild aber sehr angenehme und unaufdringliche Farben. Auch der Kontrast leistet sich keine Schwächen und fällt eigentlich die gesamte Zeit über in keinster Weise negativ auf. Insgesamt hat Universum hier also ganze Arbeit geleistet.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Beim Ton hat Universum ein bisschen herumgedoktort, um dem knapp elf Jahre alten Film einen 5.1-Ton zu verpassen. Nun sind aber auch Toningenieure keine Zauberer und so wundert es nicht, dass das Ergebnis nicht vollends gelungen ist. Der Soundtrack ist die meiste Zeit über eher auf die Front orientiert, die recht gut ausgestaltet worden ist. Man merkt aber, dass die Abmischer wohl durchaus daran interessiert waren, den Ton mit einer gewissen Räumlichkeit auszustatten. So spielen sie teilweise mit den Dialogen und lassen diese auch schon einmal über verschiedene Kanäle wandern, sofern dies in der jeweiligen Szene angebracht ist. Ansonsten melden sich die Rückkanäle praktisch nur bei Musikeinlagen.

Zu schaffen machen dem Ton andererseits aber auch ein paar unschöne Dinge. So rauscht es ab und an im Ton (Minute 28 wäre hier als besonders auffälliges Beispiel zu nennen) und die Stimmen klingen des Öfteren verzerrt oder gar übersteuert. Insgesamt muss man aber anerkennen, dass hier versucht wurde, das alte Original zu verbessern und das ist auch gelungen. Der Ton klingt nicht wie ein billiger Upmix, kann aber trotzdem nicht über befriedigendes Niveau hinaus kommen. Für einen mehr als eine Dekade alten Film ist das aber sicherlich ein angemessenes und auf jeden Fall annehmbares Ergebnis.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Mit "Kein Pardon" veröffentlicht Universum einen lang erwarteten und sicherlich zu den besten deutschen Komödien zählenden Film. Waren lange Zeit die Rechteverhältnisse unklar, verbreitete sich die Ankündigung des Filmes durch Universum Mitte 2004 wie ein Lauffeuer durch die einschlägigen Internet-Foren. Dass Universum der Erwartungshaltung entsprochen hat, beweist diese DVD, die technisch auf absolut angebrachtem und angemessenem Level liegt - immerhin handelt es sich bei "Kein Pardon" ja nicht um einen Kassenschlager a la "Schuh des Manitu" oder "(T)Raumschiff Surprise". Lediglich das Bonusmaterial fällt etwas schmal aus - aber hier nehmen wir, was wir kriegen können.

Außerdem verschleudert Universum die DVD schon fast - zwischen acht und dreizehn Euro muss man im Laden über die Theke wandern lassen, um diese DVD sein Eigen zu nennen. Und für diesen Preis ist die gebotene Leistung allemal mehr als nur ausreichend. Im Grunde muss man sich diese DVD einfach mitnehmen - gehört "Kein Pardon" doch zu jenen Filmen, die man auch mehrmals gucken kann, ohne dass sie langweilig würden.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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