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Maria voll der Gnade

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 13.01.2006
Verleihfenster: 08.11.2005
Im Handel ab: 05.12.2005
   
Deutscher Titel: Maria voll der Gnade
Originaltitel: Maria full of Grace
Land / Jahr: USA/Kolumbien 2004
Genre: Drama
   
Regie:  Joshua Marston
Darsteller:  Guilied Lopez , Catalina Sandino Moreno , Patricia Rae , Orlando Tobon , John Álex Toro , Yenny Paola Vega
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Spanisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 18
Laufzeit: 97 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 0:58:43
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Die 17-jährige, temperamentvolle Maria fühlt sich von ihrem Dasein in einer kolumbianischen Kleinstadt eingeengt und möchte der häuslichen Armut, ihrem tristen Job als Arbeiterin auf einer Rosenplantage und ihrem ungeliebten Freund Juan, von dem sie schwanger ist, entfliehen. Sie lässt sich von dem charmanten Franklin als Drogenkurier anwerben und fliegt zusammen mit drei weiteren Kurieren mit 62 Drogen-Päckchen im Bauch nach New York. Die Reise wird zu einer leidvollen Erfahrung für Maria - aber auch zur Herausforderung, einem neuen Leben entgegenzublicken.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Im Menü "Einstellungen" können wir den Audiokommentar von Regisseur Joshua Marston auswählen, der in Englisch gesprochen wurde, aber mit deutschen Untertiteln ausgestattet worden ist. Das restliche Bonusmaterial finden wir in dem dazugehörigen Menü wieder. Darunter fällt zum Beispiel das Interview mit Catalina Sandino Moreno, das drei Minuten lang ist und ein weiteres Interview mit Joshua Marston, welches ungefähr die gleiche Laufzeit hat. Als letztes finden wir dort noch den deutschen Kinotrailer vor.

Alle Bonusmaterialien sind deutsch untertitelt, auch der Audiokommentar. Leider ist die Anzahl und der Informationsgehalt recht rar. Die besten Informationen kann man noch aus dem Audiokommentar beziehen.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Wie so oft bei Universum, kommt auch dieses Menü im 4:3-Format daher. Das Hauptmenü setzt sich zusammen aus einen Mix aus Filmausschnitten, einfacher Animation und festen Bildbestandteilen, in denen wir die Menüpunkte wiederfinden. Auch Hintergrundmusik gibt es im Hauptmenü zu hören. Zwar sind hier alle anderen Menüs ebenfalls stilvoll und hübsch designt, allerdings präsentieren sich Kapitelauswahl und die restlichen Untermenüs als stumme Stillframes ohne jegliche Art von Animation oder Musik. Auch Menüübergänge sind der DVD fremd. Insgesamt also wieder ein typisches Universum-Menü, das die gleichen Schwächen aufweist, wie die meisten anderen Universum-DVDs und somit nur eine befriedigende Wertung erreicht.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Die Vorlage des Bildes ist sehr sauber, weder Defekte noch Verunreinigungen fallen stark ins Auge. Auch die Farbgebung passt sehr gut zum Bild, ist sie doch zurückhaltend und doch noch realistisch. Der Kontrast hingegen wirkt oftmals zu hart, sodass Schwarz richtig Schwarz ist, aber sich scheinbar etwas im Bild ausbreitet und einiges an Details verschluckt. Im Gegenzug neigt Weiß aber immerhin nicht zum Überstrahlen.

Die meiste Zeit schwankt das Bild zwischen scharf, mit vielen Details und leicht verschwommen. Auch die Kanten wirken manchmal leicht ineinander überlaufend. Vor allen in Bewegungen fällt die Schärfe oft ab. Dies wird zum Problem, da der Film mit Handkameras im Dokumentarstil gedreht wurde und die Kameraführung dadurch ein wenig wackelig wirkt. Nachzieheffekte halten sich zum Glück in Grenzen, denn bei einer derartigen Kameraführung, könnten diese recht schnell zum Problem werden.

Hintergrundrauschen ist eher selten ein Thema. Zwar wirkt der Hintergrund in manchen Passagen immer wieder unruhig. Insgesamt wirkt das Bild etwas verwaschen und wie mit einer einfachen Handkamera gefilmt, einzig das Filmgrain ist nicht so grob. Dies gehört allerdings zum visuellen Stil und macht die Bewertung nicht einfacher. Insgesamt ist das Bild aber noch als befriedigend anzusehen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Die deutsche Synchronisation liegt genauso wie der spanische Originalton in Dolby Digital 5.1 vor. Gleich zu Begin des Films stellen wir fest, dass der Ton einiges an Umgebungsgeräuschen bereithält und auch die Hintergrundmusik klanglich überzeugen kann. Dies setzt sich den ganzen Film über fort, denn fast durgängig bekommen wir Hintergrundgeräusche und Ähnliches geboten, die recht realistisch klingen und sich sogar teilweise in Form von bidirektionalen Effekten präsentieren. So kommt den ganzen Film über tonal eine wunderbare Atmosphäre auf. Einziges Manko ist vielleicht die Sprachausgabe, die ab und an ein wenig scharf klingt, dies fällt allerdings recht selten negativ auf. Eher von Nachteil ist, dass die Stimmen sich nicht ideal in das Klangbild einfügen, so klingt der Rear-Bereich manches Mal zu laut und die Lautstärke der Dialoge ist dementsprechend noch lauter. Auch der Subwoofer wird recht ausgeglichen eingesetzt. Insgesamt kann der deutsche Ton aber noch als gut bezeichnet werden, mit den Schwächen in Bezug auf die Dialoge erhält er immer noch eine befriedigend bis gute Note.

Die spanische Variante klingt etwas ausgeglichener und insgesamt etwas leiser. Trotzdem steht sie der deutschen Synchronisation in nichts nach und kann ebenfalls mit vielen Effekten aufwarten. Dafür ist die Klangqualität selbst nicht so gut, so klingt der Ton dort insgesamt etwas dumpfer.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

"Maria voll der Gnade" oder auch "Maria full of grace", was eher voller Anmut bedeutet, ist ein Film, der im dokumentarischen Stil gedreht wurde und die Geschichte der Kolumbianerin Maria erzählt, die beginnt Drogen zu schmuggeln. Für viele Menschen ist das Leben in Kolumbien nicht einfach, für viele ist der letzte Ausweg Drogenschmuggel. "Maria voll der Gnade" erzählt diese Geschichte auf eine gefühlvolle Weise.

Die DVD beschließt das Wertungsverfahren mit befriedigend. Und reiht sich somit in die Riege vorheriger Universum Film-Veröffentlichungen ein. Schade, wir hätten uns einiges mehr gewünscht.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:
   


 

 

Der Zuschauer bekommt einen guten Ton und ein ordentliches Bild für sein geld.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 3/5 lesen>>

 
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