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Jenseits aller Grenzen

Widescreen Collection

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 13.10.2004
Verleihfenster: 31.08.2004
Im Handel ab: 09.09.2004
   
Deutscher Titel: Jenseits aller Grenzen
Originaltitel: Beyond Borders
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Drama
   
Regie:  Martin Campbell
Darsteller:  Angelina Jolie , Clive Owen , Teri Polo , Linus Roache
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Holländisch, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 18
Laufzeit: 122 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Während einer Spendengala wird Sarah Jordan - eine unbedarfte, verheiratete Amerikanerin, die in der britischen Society zuhause ist - Zeugin eines glühenden Appells, vorgebracht von einem Außenseiter: dem gesellschaftskritischen Humanisten Dr. Nick Callahan. Sein Appell im Namen der unter seiner Obhut stehenden Flüchtlingskinder gibt Sarahs Leben die entscheidende Wendung. Angezogen von Nick und seinem Anliegen gibt sie ihr beschütztes Leben in England auf, um sich an seiner Seite für die Unterstützung der Flüchtlingslager einzusetzen. Als Sarahs Arbeit sie in eine dieser unsicheren Gegenden bringt, die wenige Menschen bisher bereisten und noch weniger überlebten, wird sie sich bewusst, dass die harte Realität, der sie begegnet und ihre wachsende Zuneigung zu dem charismatischen, unberechenbaren Arzt in ihr eine Leidenschaft entfachen: Menschenleben zu retten, auch wenn sie dabei ihr eigenes riskiert.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Der Film blieb weit hinter seinen Erwartungen zurück und spielte in den USA gerade einmal rund vier Millionen Dollar ein, was ein Bruchteil dessen darstellt, was die Produktion gekostet hat. In Deutschland war der Film auch nicht besonders erfolgreich und ging wohl an den meisten vorüber. Da erfreut es umso mehr, dass Paramount trotzdem einige Extras zusammengestellt hat, um die Entstehung des Films aufzuzeigen. Den Anfang macht ein Audiokommentar des Regisseurs Martin Campbell und des Produzenten Lloyd Philips.

Für die breitere Masse dürfte das aus zwei Teilen bestehende Making Of sein, das insgesamt eine Laufzeit von rund 40 Minuten hat. Beide Making Ofs sind auch recht zufrieden stellend gelungen, sodass hier eindeutig keine werbelastige Aussage das Zentrum darstellt, sondern Informationen rund um den Film preisgegeben werden.

"Das Schreiben des Drehbuches" ist eine rund siebenminütige Featurette mit Caspian Tredwell-Owen, der das Buch zu "Jenseits aller Grenzen" geschrieben hat. Er gibt einen Einblick in die schwierige Arbeit der Helfer, die auf der ganzen Welt unterwegs sind, um in der Dritten Welt unterstützend zur Seite zu stehen. Das letzte Feature mit dem Namen "Angelina: Botschafterin des guten Willens" ist ein knapp vierminütiger Einblick in die Arbeit Jolies als UN-Gesandte. Wie manche Leser vielleicht wissen, ist sie im Namen der UN für das Projekt "UNHCR" unterwegs. Dieser Beitrag zeigt einen kurzen Einblick in die Arbeit, die Angelina Jolie investiert.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Menüs ohne Animationen sind längst out und so bekommt man bei dieser DVD leider keinen besonders guten Eindruck, wenn plötzlich das aus Standbildern bestehende Menü vor einem auftaucht. Zwar hat Paramount an eine anamorphe Abtastung gedacht und durchaus nett anzusehende Motive gewählt, aber die völlige Abwesenheit von bewegten Bildern und Musik reißt den Gesamteindruck nach unten. Hier hätten wir uns etwas mehr versprochen.

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

Wie wir es von den meisten Paramount-DVDs gewohnt sind, präsentiert sich auch "Jenseits aller Grenzen" mit einem ordentlichen Bildtransfer. Gerade bei einem Film wie diesem ist das umso erfreulicher, denn Landschaftsaufnahmen kommen erst richtig zur Geltung, wenn die Qualität stimmt.

Sicherlich ist die DVD weit davon entfernt, perfekt zu sein, aber sie leistet sich auch keine großen Ausrutscher, sodass ein solides "gut" durchaus lobenswert ist. Bereits in den ersten Minuten wird klar, dass das Bild sehr kontrastreich ist und meistens einen tadellosen Schwarzwert zu bieten hat. Dunkle Szenen sind zwar fast schon eine Spur zu dunkel, aber insgesamt wirkt der Kontrast ausgewogen und stimmig.

Das Schärfeniveau ist im Großen und Ganzen ebenfalls gelungen, doch leider wirkt das Bild immer wieder glatt gebügelt, was vor allem gut in Gesichtern, zum Beispiel zu Beginn bei der Feier, zu erkennen ist. Leider ist auch immer wieder, noch als leicht einzustufendes, Edge Enhacement, so genannte Doppelkonturen, ausfindig zu machen. Im Film kommen verhäuft warme und erdige Farbtöne zum Einsatz, die sehr naturgetreu und kräftig-leuchtend wiedergegeben werden, aber auch Hauttöne überzeugen uns mit einer natürlichen Darstellung.

Hin und wieder sind leichte Kratzer im Bildmaterial zu erkennen, was man zum Beispiel um Minute 14 gut an dem weißen Oberteil von Angelina Jolie erkennen kann. Nachts fallen außerdem kleinere Nachzieheffekte auf, die aber eher eine schwache Intensität aufweisen. Schließlich müssen wir auch erwähnen, dass der Transfer gelegentlich leicht rauscht, was vor allem zum Ende des Films, in den hellen Schneeaufnahmen, zu bemerken ist. Insgesamt erkämpft sich die DVD aber noch ein knappes "gut".

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Die meisten Dramen können in Sachen Ton eher nicht überzeugen, was aber weniger auf die Filmqualitäten, sondern mehr auf das naturbedingt eher ruhige Szenario und die dialoglastige Handlung zurückzuführen ist. Bei "Beyond Borders", so der Originaltitel, ist das glücklicherweise etwas anders, sodass die DVD etwas aus der Masse herausstechen kann.

Sehr früh fällt uns bereits auf, dass viele Umgebungsgeräusche wiedergegeben werden, die das Klangbild zum Teil deutlich auflockern und erweitern. In der ersten Szene nach dem Einsatz in Äthiopien regnet es und man weiß zuerst gar nicht, ob der Regen im Film oder zuhause fällt. Ein noch etwas wichtigerer Faktor ist allerdings die Musik, für die James Horner verantwortlich zeichnet. Diese hat meist ein sehr räumliches Erscheinungsbild und weiß die Aufnahmen und die Handlung gezielt zu unterstützen.

Ab und zu werden auch einige Effekte wiedergegeben. Die Rears kommen auch dann überzeugend zum Einsatz, wenn zum Beispiel von hinten ein LKW herannaht, der dann durch den Zuschauer hindurch fährt. Gegen Ende des Films kommt es dann noch zu einer etwas lauteren Schießerei, die durch realistische Effektwiedergabe gefallen kann. Die Dialoge klingen stets klar und gut verständlich.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Es ist schade, dass "Jenseits aller Grenzen" in den Kinos floppte, da der Film zum Teil sehr offen und sentimental zeigt, wie schlecht es vielen Menschen in den Dritte-Welt-Ländern geht und wie luxuriös und sicher wir in unseren Industriestaaten leben. Sicherlich gehört der Film deswegen nicht automatisch zum besseren Teil des Genres, dennoch sollte man sich den Film durchaus einmal näher anschauen. Die DVD ist jedenfalls solide ausgefallen, zumindest was die technische Qualität betrifft. Dafür, dass der Film so ein großer Flop war, können sich die durchschnittlichen Extras durchaus sehen lassen. Für Filmegucker mit einem Touch zum Sentimentalen sollte diese DVD durchaus einen Blick wert sein.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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