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Michel Vaillant

  

Getestet von Fabian Neve

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 19.04.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 14.03.2005
   
Deutscher Titel: Michel Vaillant
Originaltitel: Michel Vaillant
Land / Jahr: F 2003
Genre: Action
   
Regie:  Louis-Pascal Couvelaire
Darsteller:  Sagamore Stevenin , Peter Youngblood Hills , Diane Kruger , Jean-Pierre Cassel
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Französisch, Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 18
Laufzeit: 100 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Entsetzt über den mutmaßlichen Unfalltod seines Freundes und Copiloten David, begegnet der umstrittene Auto-Rallye Meister Michel Vaillant während des 24-Stunden Rennen in LeMans seinem härtesten Gegner: dem Team "Leader", angeführt von der furchterregenden und skrupellosen Ruth Wong. Um den Tod seines Freundes zu rächen und das Rennen zu gewinnen, muss Michel Vaillant sich sowohl auf der Rennstrecke als auch außerhalb des Rennens durchsetzen. Doch Ruth Wong spielt ein falsches Spiel. Es wird ein Rennen auf Leben und Tod, das natürlich beide Teams gewinnen wollen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Als interessantester Bonus stellt sich das rund 25-minütige Making Of heraus. Statt üblichem Promotion-Gebrabbel und Film-Ausschnitten en masse bietet diese Dokumentation tatsächlich informative Interviews und zahlreiche Blicke hinter die Kulissen der Produktion.

Neben Storyboard-Vergleichen und 17 geschnittenen Szenen befindet sich noch ein Musikvideo von "Blue Marlyn" unter dem Bonusmaterial. Die achtminütige Aufnahme direkt aus dem Cockpit eines Rennwagens vermittelt nur einen schwachen Eindruck davon, was der Fahrer während des Rennens erlebt. Eindrucksvoller wäre diese Aufnahme in anamorpher Bildqualität und 5.1 Surround Sound gewesen.

Zuletzt darf der Audiokommentar von Regisseur Louis-Pascal Couvelaire, welcher deutsch untertitelt wurde, nicht vergessen werden.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Universum spendet ein rassiges, animiertes Menü, passend zum Film. Im Hauptmenü ist ein tickender Chronograph hörbar, während in einem kleinen Fenster einige Ausschnitte aus dem Film eingebaut wurden. Von hier aus lässt sich nicht nur der Film starten, sondern bietet direkten Zugang zur animierten Kapitelauswahl, zum Bonusmaterial, zu den Spracheinstellungen und zur Trailershow. Nicht alle Untermenüs wurden animiert, auch die Übergänge erfolgen durch einen einfachen Bildwechsel.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Das Bild von "Michel Vaillant" ist sehr eigenwillig. Der Kontrast ist ganz okay, wie man es von einer aktuellen DVD erwartet. Allerdings mag der Regisseur offenbar kein Licht... der Einsatz eines Filters lässt das Bild dunkler erscheinen. Die Ränder des Bildes wurden abgedunkelt und erzeugen ein gedämpftes Bild, fast jede Einstellung im Film macht den Eindruck, als ob die Handlung früh vor dem Morgengrauen spielt. So wie zum Beispiel Tony Scott bevorzugt mit steilen Kontrasten arbeitet, greifen Regisseur Louis-Pascal Couvelaire und sein Team zu Filtern, welche das Bild verdunkeln und dabei die Farbbrillanz zurückschrauben.

Ein weiterer Punkt ist dem DVD-Mastering anzulasten, nämlich das ständig vorhandene Bildrauschen. Dies fällt besonders in dunkleren Szenen auf, und davon gibt es in "Michel Vaillant" wie bereits erwähnt zur Genüge. Weitere Probleme in der Kompression sind glücklicherweise nicht sichtbar.

Im grünen Bereich befindet sich die Schärfe des Bildes, ein positiver Effekt davon, dass man auf Rauschfilter verzichtet hat.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Ein Rennfahrer-Film wie dieser ist natürlich prädestiniert für fetten Sound, und so nutzt "Michel Vaillant" die ganze Bandbreite des 5.1-Digital-Tons. Bereits die ersten drei Minuten des Films nehmen den Zuschauer an der Hand und führen ihn langsam in das Soundgeschehen ein. Ein leise tickender Chronograph (ähnlich wie im Hauptmenü) wird immer lauter, breitet sich über die Rears aus und umhüllt dabei den Zuhörer. Gleichzeitig lassen andere feine Soundeffekte die Dynamik des Tracks nur erahnen.

Später bietet der Film nicht wenige Situationen, in denen sich der Subwoofer auch mal melden darf. So macht dieser Dolby-Track am meisten Spaß, wenn man ihn so richtig aufdrehen darf, ohne dass gleich die Nachbarn mit dem Besenstiel an die Decke klopfen.

Dass der Sound jedoch wuchtiger sein könnte, zeigt die DVD von "The Fast and the Furious", welche in etwa dasselbe Genre widerspiegelt. Im direkten Vergleich wünscht man von "Vaillant" tiefere Bässe und einen Tick mehr Dynamik. Im Surround-Bereich vermag die französische Produktion jedoch zu überzeugen.

Die DVD bietet einen Dolby Digital 5.1-Track jeweils in Französisch und in der deutschen Synchronfassung. Die französische "Edition Collector 2 DVD" verfügt sogar über einen DTS-Ton für die Originalspur, lässt dabei jedoch den deutschen Ton vermissen...

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Dass es Filme über Autorennen und -turniere ziemlich schwierig haben, beim Publikum positiv anzukommen, zeigte schon Renny Harlins "Driven", welcher mit Sylvester Stallone, Burt Reynolds, Til Schweiger und Verona Feldbusch sogar bekannte Namen zu bieten hatte. Vor zwei Jahren versuchte Autor und Co-Produzent Luc Besson vergeblich, den Comic-Helden Michel Vaillant erfolgreich auf die Leinwand zu bringen. Die Produktionskosten von rund 22 Millionen Euro konnten jedoch nicht wieder eingespielt werden, obwohl der Film eigentlich beste Popcorn-Unterhaltung bietet. Zwar vermag die Handlung überhaupt nicht zu überraschen oder Neues zu bieten, schafft es aber dennoch dank der überzeugenden audiovisuellen Umsetzung zu unterhalten.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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Zahl der Filmkritiken: 1
 
 

 
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