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1 Giant Leap

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 01.10.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 23.09.2002
   
Deutscher Titel: 1 Giant Leap
Originaltitel: 1 Giant Leap
Land / Jahr: 2002
   
Regie:  Duncan Bridgeman, Jamie Catto
Darsteller:  One Giant Leap , Dennis Hopper und weitere Künstler
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Stereo)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: ja, 40 Seiten vielseitige Infos (englisch)
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 11
Laufzeit: 155 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Palm Pictures
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Jamie Catto, Gründer der Gruppe Faithless, und Duncan Bridgeman, ein bekannter Musikproduzent, machten sich sechs Monate lang auf eine besondere Reise. Zusammen mit entsprechendem Equipment reisten sie in viele Länder dieser Erde um den "universellen Pulsschlag" zu finden. Zusammen mit diversen Künstlern, Musikern und Wissenschaftlern, die in diesem Kunstwerk zu Wort kommen und natürlich auch ihr Können zeigen, schaffte One Giant Leap eine Mischung aus Musik und Dokumentation.
Rausgekommen ist eine wundervolle Mischung zwischen Video, Musik und Interview. Ein visuelles und akustisches Werk voller Fantasie. Ein Versuch, die menschliche Gemeinschaft und ihre Unterschiede zu finden und zu erklären.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Erfreulicherweise hat die DVD auch einige Extras zu bieten. Man hat die Möglichkeit sich zu Beginn für den "Explore-Mode" zu entscheiden. An vielen Stellen dieses Meisterwerks wird dem Zuschauer dann die Möglichkeit gegeben, sich über die Enter-Taste für eine Art Making Of zu entscheiden. Man bekommt dann kurze Filmchen über den jeweiligen Ort zu sehen, in dem sich das Team gerade befand. Natürlich kann man sich diese Making Ofs auch einzeln angucken, das Menü bietet dafür einen passenden Auswahlpunkt.
Des weiteren gibt es zwei Musikvideos zu sehen. Das eine heisst "My Culture" und das andere "Braided Hair". Ein nettes Feature ist auch die "Juke Box". Dort kann man eine eigene Reihefolge festlegen, in der die einzelnen Lieder, vielmehr die einzelnen Stationen abgespielt werden.

Insgesamt hört sich das nicht nach besonders viel Extramaterial an, trotzdem ist das Gebotene qualitativ gut. Die vielen Making Of-Stationen sind umfassend und für dieses Kunstwerk sind die DVD gut ausgesucht. Das 40-seitige Booklet ist ebenfalls sehr informativ.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das Menü präsentiert sich schon zu Beginn im animierten Gewand. Die komplette Struktur wurde im gleichen Stil animiert. Es gibt wenig Abwechslung, was aber weniger schlimm ist, da der dezente Einsatz von Animationen viel besser wirkt als manch überladene Menüs. Passend dazu ertönt eine stimmige Musik und entsprechende Effekte, wenn man sich für einen Menüpunkt entschieden hat. Insgesamt kann das nicht-anamorphe Menü sehr gefallen. Zwar hat es insgesamt weniger spektakuläre Effekte zu bieten, wenn man aber das Menü mit dem Inhalt der DVD in Verbindung bringt, wird man sich einig sein, dass das Gebotene wirklich toll ist.

     
 
Wertung:
  (sehr gut)
     
Bildtest:

Das Bild zur "One Giant Leap"-DVD kann leider nur bedingt gefallen. Wenn man dieses objektiv bewertet, so kommt maximal ein gutes Mittelmaß raus, allerdings sollte man bei dieser DVD bedenken, dass es sich um eine Art Dokumentation handelt. Es ist offensichtlich, dass nicht immer hochwertige Kameras zum Einsatz kamen, ebenso offensichtlich wie der Einsatz von Stilmitteln.
Die Schärfe schwankt in den Beiträgen von ausreichend bis gut. Ein wirklicher Durchschnitt lässt sich nicht unbedingt nennen. Die Farben sind dagegen überwiegend natürlich und der Kontrast meist gut. Rauschen ist auch anzutreffen, aber auch hier wechselt die Intensität innerhalb der einzelnen Beiträge. Mal nicht ausfindig zu machen, ein ander mal wieder sehr auffällig. Insgesamt ist ein knappes gut aber noch vertretbar, da viele Szenen ein durchaus gutes Bild haben und wenn man die Thematik bedenkt und die Technik, wie diese auf DVD gebracht wurde, so kann man mehr als zufrieden sein.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Bei dieser DVD spielt natürlich der Ton eine große Rolle. In diesem Werk wird natürlich auch viel gesprochen, sodass man nicht nur die reine Musik hören kann. Meist sind die einzelnen Stationen gut zehn Minuten lang und je weiter der Beitrag voranschreitet, umso mehr nimmt der Musikgehalt zu.
Beim Test viel auf, dass die Dialoge, die durchweg in englisch gesprochen sind, qualitativ absacken im Gegensatz zur Musik. Meist hören sich die Interviewten und Sprecher etwas dumpf an, selten ist auch ein leichtes Hintergrundrauschen zu verstehen. Das wirkt allerdings zusammen mit der Musik und dessen passender Präsentation garnicht so schlecht.
Doch so bald die reine Musik zu hören ist fällt ein klarer Zuwachs im Klang auf. So hört sich die Musik sehr dynamisch und klar an. Wundervoll klingende Stimmen und ebenso tolle Melodien ertönen dann aus allen Lautsprechern. Auch wenn der Einsatz von 5.1 für Musik meist nicht unbedingt so gerne gehört wird, so ist das Ergebnis auf dieser DVD wirklich schön. Für alle die Stereo-Ton trotzdem den Vorzug geben, befindet sich auch eine Stereo-Spur auf der DVD. Insgesamt ist wie gesagt ein Unterschied zwischen Dialogen und Musik zu erkennen, im Zusammenspiel ergbibt sich aber eine tolle akustische Kulisse. Mein Favorit ist übrigens der "God - Unity"-Beitrag, in dem Michael Stipe, Sänger von REM, sein Können unter Beweis stellt.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Auch wenn die technische Qualität sicher nicht das Maximum darstellt, so bietet diese DVD doch einen Grund, der für eine klare Empfehlung sorgt. Der Inhalt ist einfach fantastisch. Eine Art Dokumentation über die Menschheit, verbunden mit einer neuartigen Musik und Statements von weltbekannten Wissenschaftlern und der Unterstützung ebenso angesehener Musiker. Die DVD enthält 11 Stationen in denen so manches Thema angesprochen wird. Geld, Zeit oder die verschiedenen Gesichter eines Menschen und die damit verbundenen Rollen, über Gott bis hin zum Tot.
Diese und noch einige Themen mehr sind zu einem Gesamtkunstwerk verknüpft. Trotzdem sei gesagt, dass der Käufer hier keine reine Musik erwarten kann. Dialoge spielen eine ebenso wichtige Rolle wie die damit passend verbundene Musik.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Vorsicht… „1 Giant Leap“ ist keine Musik-DVD von der Stange. Vielmehr ist diese Scheibe als Gesamtkunstwerk zu verstehen, bei dem es um eine Aussage, nicht nur um die Musik geht. Bevor man die DVD also aus Frust in die Ecke wirft, sollte man sich Zeit nehmen, dieses Kleinod zu entdecken.

Wer abseits vom so genannten „Mainstream“ eine DVD sucht, der wird hier nicht nur fündig, sondern sicherlich auch äußerst gut unterhalten. So ist „1 Giant Leap“ der Beweis dafür, dass die Verquickung von Kunst und Musik (ja, genau so ist es gemeint) durchaus auch unterhalten kann. Wer will, erfährt sogar noch viel mehr…

 

Wertung:

(sehr gut)

 
 
Filmkritiken der Leser:
 
Durchschnittliche Leserwertung:
Zahl der Filmkritiken: 1
 
 

 
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