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Für eine Handvoll Dollar

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 06.10.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 06.10.2005
   
Deutscher Titel: Für eine Handvoll Dollar
Originaltitel: Per un pugno di dollari
Land / Jahr: D/F/I 1964
Genre: Western
   
Regie:  Sergio Leone
Darsteller:  Clint Eastwood , Antonio Prieto , Benito Stefanelli , Daniel Martín , Gian Maria Volonté , José Calvo , Margarita Lozano , Marianne Koch , Sieghardt Rupp , Wolfgang Lukschy
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 mono), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0 mono)
Untertitel: Deutsch, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 24
Laufzeit: 97 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Joe, ausgezeichneter Schütze und Lonesome Stranger, Vergangenheit schleierhaft, verschlägt es in das unfreundliche Nest San Miguel in Mexiko. Dort rivalisieren zwei Banden um die Schmugglervormacht. Die Atmosphäre ist sehr angespannt. Außer den Anführern der Banden, den Baxters und den drei Rocco-Brüdern, hat nur noch der Sargbauer Piripero einträgliche Geschäfte. Die Lebenserwartung ist kurz in San Miguel. Besonders Ramon Rocco ist ein gefährliches Raubein, der großen Spaß dabei hat, auch mal eine ganze Truppe von Soldaten aus dem Hinterhalt nieder zu schießen. Joe findet Unterschlupf bei dem Saloonbesitzer Silvanito. Trotz dessen Warnungen beschließt Joe zu bleiben, denn er hat einen Plan. Er heuert bei beiden Familien an, und spielt sie geschickt gegeneinander aus, wofür Joe sich von beiden gut bezahlen lässt. Als die Roccos Lunte riechen und ihn schnappen, entkommt Joe schließlich, indem er sich in einem Sarg unbemerkt aus der Stadt fahren lässt. Die Roccos vermuten ihn bei den Baxters und bringen die ganze Familie um. Joe kehrt zurück und rechnet mit den Roccos ab.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras sind, bis auf einen Kommentar mit Leone Biograph Sir Christopher Frayling, eher Paramount-untypisch. Dies mag nicht zuletzt daran liegen, dass Paramount das Material dieser Disc nicht selbst produziert, sondern von der MGM-Auflage übernommen hat.
Alle angebotenen Featuretten sind zwar inhaltlich ansprechend aufgemacht, gehen allerdings keinesfall so in die Tiefe, wie sich ein Fan der Filme dies wünschen würde. Besonders der Beitrag über die Restauration ist wenig aufschlußreich und zeigt nur wenig Details. An dieser Stelle sei daher noch einmal unbedingt die schön gemachte Restaurations-Doku von "Mein Name ist Nobody" erwähnt, die trotz einiger weniger Kritikpunkte auch den Erwartungen von bereits informierten Zuschauern voll erfüllt.
Während in einer der Featuretten Clint Eastwood über die Entstehung des Films und die wirklich merkwürdigen Umstände plaudert, widment sich ein weiterer Beitrag dem Vorspann für das amerikanische Kabelfernsehen, einem Prolog, der den Protagonisten moralisch rechtfertigen soll. Wer mag, darf sich diesen Vorspann dann auch in voller Länge anschauen.
Zu den weiteren Extras gehören noch ein paar Stimmen zur Person Leones sowie Trailer, eine Fotogalerie und Radiospots.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Für das Design der Scheibe zeichnet die gleiche Firma verantwortlich, die bereits den Nobody-Filmen das Menü erstellte.
Wieder einmal ist das Menü eher schlicht und einfach gehalten, als man dies bei einer so sehnlich erwarteten Special Edition hätte vermuten dürfen. Außer einem auf alt getrimmten Hintergrund mit Szenen aus dem Film, vor dem plakativ eine wenig passende Schrift prangt, bekommt der Zuschauer nicht viel geboten. Da sieht man auch um so schneller gleich über den unnötigen Sprachmix ("Play"...) hinweg.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Für diese Restauration wurde wieder einmal TLE-Films in Berlin beauftragt. Hier wurde ein Digitalmaster von MGM aus L.A. überarbeitet und bekam in Berlin den letzten Feinschliff. Das neue Master, das hoffentlich dazu herangezogen wird, den Film für die Zukunft zu archivieren, ist zwar nicht auf dem Niveau eines neuen Titels, sieht aber für eine Produktion aus dem Jahr 1964 hervorragend aus. Besonders schön ist die Tatsache, dass offenbar ohne einen großflächigen Rauschfilter gearbeitet wurde.
Doch auch ohne Rauschfilter ist die Schärfe des Materials nicht einwandfrei, was jedoch u.a. der Vorlage, die teilweise als Positiv in Techniscope vorlag, angelastet werden darf.
Das Bild ist daher immer leicht weich, und weniger scharf, als z.B. "Mein Name ist Nobody", wobei letzterer natürlich auch noch zehn Jahre jünger ist.
Leider wurde auch diese DVD bei HSG in Bad Vilbel codiert und hat, wieder einmal, ein Problem mit dem progressiven Bildmaster. Statt dieses nämlich auch progressiv (quasi-psF (progressive segmented Frame)), also in zwei Halbbildern, aber korrekt markiert, zu hinterlegen, wurde aus dem Vollbildmaterial ein Datenstrom mit Halbbildkennzeichnung erzeugt. Dies hat für die Wiedergabe auf den meisten TV-Geräten keinen Einfluss, Zuschauer, die allerdings Vollbilder schauen können, erhalten auf Ihrem Plasma oder Projektor eventuell sehr unschöne Kammeffekte, die sich nur durch einen zugeschalteten Deinterlacer eliminieren lassen. Immerhin klappte dies im vorliegenden Fall auch bei unserem Testsetup, auf dem nur weniger Wochen zuvor "Mein Name ist Nobody" wegen unschöner Treppeneffekte des Deinterlacings überhaupt nicht zufriedenstellend wiedergegeben werden konnte.
Dennoch muss sich Paramount auch diesmal den Hinweis gefallen lassen, warum man ein offensichtlich nicht ganz optimales Mastering durchführen lässt, wenn doch das Problem im Vorfeld deutlich bekannt war.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Für die Restauration galt es zunächst, die passende Synchronisation zu finden, da der Film seinerzeit durch Kürzungen entstellt und somit auch nicht komplett synchronisiert wurde. Da die Originalsynchronisation zu stark beschädigt war, versuchte man sich zunächst an der kürzeren, aber besser erhaltenen Rainer Brandt Neusynchro, die letztlich aber zugunsten einer kurzfristig gefundenen, und gut erhaltenen, Kopie der Originalsynchro wieder verworfen wurde.
So bekommen Fans nun die Fassung, die auch zur Premiere zu sehen war, auf DVD präsentiert. Dass die Rainder Brandt Version nicht noch zusätzlich auf die Disc gepackt wurde, lag letztlich wohl schlichtweg am Terminplan. Schade, denn damit hätte Paramount es geschafft, in Sachen Synchro ein deutliches Signal zu setzen.
Die deutsche und die englische Originaltonspur (respektive englische Synchronisation) wurden für die DVD nur in mono restauriert. Das ist löblich, muss man sich auch diesmal nicht mit einem eher unwürdigen Upmix herumschlagen. Wer dies mag, kommt dennoch auf seine Kosten, denn MGM spendierte Paramount den englischen Upmix, der mehr Räumlichkeit mitbringt, aber eben nicht original ist.
Die Tonqualität im allgemeinen ist brauchbar, man merkt aber deutlich, dass die 60er qualitativ noch ein ganzes Stück vom Begriff HiFi entfernt waren. Außer einer hörbaren Patina gibt es aber nichts zu bemängeln, vor allen Dingen die Gleichlaufstabilität ist sehr gut, so dass die Musik durchaus hörbar ist und nicht, wie bei vielen anderen alten Filmen, traurig vor sich herleiert. Wie üblich werten wir mono nicht.

   
 
Wertung: -
  (keine Wertung)
       
Gesamtwertung:

Nach "Zwei glorreiche Halunken", der 2004 bereits als dritter Teil der Dollar-Trilogie von MGM auf DVD erschien, macht sich Paramount nun daran, auch die ersten beiden Teile auf DVD zu präsentieren. Dabei legt Paramount den Titel in Deutschland erstmals ungekürzt in der langen Version zusammen mit der "korrekten" ersten deutschen Synchro vor.
Die technische Umsetzung ist bis auf einen Makel sehr ansprechend ausgefallen. Wäre auch diesmal das Material nicht sichtbar interlaced auf der DVD, könnte man sogar sagen, dass die Meßlatte für alte Filme ab sofort etwas höher liegt. So aber scheitert die sonst gute Umsetzung am Encoding, das im Jahre 2005 nicht mehr zeitgemäß ist.
Zum Einsatz für diesen Film gebührt Paramount auf der anderen Seite, Respekt und Lob, denn viele andere Studios hätten sich sicherlich nicht die Mühe einer so umfassenden Restauration gemacht.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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