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Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse

Special Edition

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 04.10.2004
Im Handel ab: 18.10.2004
   
Deutscher Titel: Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse
Originaltitel: Les rivières pourpres 2
Land / Jahr: F/I/GB 2004
Genre: Thriller
   
Regie:  Olivier Dahan
Darsteller:  Jean Reno , Benoit Magimel , Christopher Lee , Camille Natta , Johnny Hallyday , Gabrielle Lazure , Augustin Legrand , Serge Riaboukine , André Penvern , Francis Renaud , David Saracino
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 6.1 ES (discrete)), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 6.1 ES (discrete)), Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Französisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 23
Laufzeit: 95 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Als die Mönche des Klosters Lothaire ein Kruzifix aufhängen, geschieht etwas Unglaubliches: plötzlich schießt Blut aus der Wand! Eine mystische Erscheinung? Nein, ein grausamer Mord, denn in der Wand entdeckt Kommissar Niemans eine eingemauerte Leiche. Im Laufe seiner Ermittlungen trifft er bald auf seinen ehemaligen Polizeischüler Reda, der parallel einen ähnlich rätselhaften Fall bearbeitet. Und ihre Spuren kreuzen sich nicht zufällig. Gemeinsam stoßen sie schnell auf weitere Ritualmorde, apokalyptische Vorzeichen und ein rätselhaftes versiegeltes Buch, das ein grausames Geheimnis verbirgt. Doch wie steht schon in der Offenbarung geschrieben: "Und als das Siegel aufbrach, da geschah ein großes Erdbeben und die Sonne wurde finster und der Mond wurde wie Blut."

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras wirken auf den ersten Blick fad, immerhin offeriert die zweite Disc lediglich zwei Making Ofs, eine entfernte Szene und ein paar Featurettes. Besonders aber das erste Making Of hat es in sich!

Bei einer Laufzeit von über 70 Minuten ist das Making Of nicht nur umfangreich und interessant aufgemacht, sondern auch noch sehr tiefgreifend. Hier gibt es Informationen aus erster Hand von Regisseur und Crew. Das zweite Making Of ist kürzer und hat prinzipiell eher einen werbenden Charakter.

Zu den weiteren Extras gehören Featurettes zu Themen wie Beleuchtung, Waffen, Leichen- und Sounddesign. Besonders nett gemacht ist das interaktive Feature zum Surround-Mix. Hier kann man mit der Audio-Taste der Fernbedienung verschiedene Teile der späteren Mischung hören und so erfahren, wieviel Detailarbeit im Surround-Mix steckt.

Im Bereich der Promotion verstecken sich deutsche und französische Clips in Form von Teasern und fertigem Trailer. Auch ein TV-Spot ist mit dabei.

Letztlich gibt es unter Cast und Crew noch Texttafeln sowie Trailer zu weiteren Filmen - alle aus dem Hause Universum Film.

Einen Regiekommentar gibt es leider nicht.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Die Menüs passen gut zum Stil des Films und sind durchgängig animiert und mit Musik unterlegt worden. Besonders das Element Farbe und die Mönche werden hier vermehrt aufgegriffen. Natürlich wurde das Menü für 16:9 optimiert, was den positiven Gesamteindruck abrundet.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Kameramann Alex Lamarque hat diesem Film einen ganz besonderen Look gegeben. Durch Anhebung des Schwarzwertes und spezielle weitere Bearbeitungen im Bereich des digitalen Gradings offeriert dieser Titel ein recht eigenwilliges Bild. Helle Lichtquellen Leuchten, überstrahlen weich und geben den Bildern einen sehr künstlichen Look. Die Farben sind so gut wie immer je nach Stimmung im Film temperiert und dürfen eigentlich zu keiner Zeit als natürlich bezeichnet werden.

Der Kontrast ist durch oben angesprochene Bearbeitung recht speziell, besonders der Schwarzwert liegt immer dezent über dem Pegel, wo man ihn eigentlich erwartet. Dafür bekommt man aber auch einen ganz anderen Eindruck als sonst. Besonders schön gelungen ist die Eröffnungssequenz, die Alex Lamarque fast komplett ohne Licht spielen lässt. Hier kann der Transfer nur gelobt werden, denn andere Scheiben würden hier sicherlich dazu neigen, den Pegel absaufen zu lassen.

Nicht so fein aufgelöst ist die Schärfe, und das, obwohl die Datenrate manchmal bis an die Grenzen fährt - immerhin ist auf der ersten DVD nur der Film an sich zu finden. In Kombination mit einem leichten Rauschfilter (zu erkennen an fein strukturierten Oberflächen, wie z.B. Wänden bei Kamerafahrten) bleibt das Bild so leider hinter seinen Möglichkeiten zurück. Als Krönung gibt es leider obendrauf noch unschöne Doppelkonturen - hier wurde digital nachgeschärft.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Man kann "Die purpurnen Flüsse 2" sicherlich eine ganze Menge unterstellen. Dass die Story recht bescheiden ist, zum Beispiel. Oder aber dass der Film eigentlich gar nichts mit dem ersten Teil zu tun hat. Ihn aber in der Rubrik Ton abzustrafen, wäre reichlich vermessen, denn diese DVD ist eine der Sensationen des Jahres. Ohne Zweifel, diese Scheibe hat Hitcharakter!

Wir haben selten einen Mix gehört, der mehr Räumlichkeit und Tiefe mitbringt und so stilvoll Atmosphäre und Musik mischt. Vor allen Dingen der Einsatz der hinteren Lautsprecher, besonders im Bereich des hinteren Center ist unverkennbar.

Wenn gekämpft wird, fliegen sprichwörtlich die Fetzen. Besonders die Szene, in der Niemans Auto eine Lackveredelung bekommt oder aber bei der Meinungsverschiedenheit im Schlafsaal - man hat wahrlich das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein.

Zum gelungenen Erlebnis gehören auch viele subtile Soundelemente, die auf den ersten Blick gar nicht auffallen, jedoch im Bonusteil vorgestellt werden.

Kurzum: "Die purpurnen Flüsse 2" ist eine der fantastischsten Scheiben, mit denen man seinen Freunden und Bekannten das Kino zuhause vorführen kann.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

"Die purpurnen Flüsse 2" hat mit seinem Vorgänger so viel zu tun wie ein Gärtner mit Industriedesign. Nicht viel, aber immerhin ein wenig. So ist zumindest der Name des Hauptdarstellers identisch, die Story allerdings ist meilenweit vom Vorgänger entfernt. Selbst Design und Stil des Films sind anders, was nicht unbedingt ein Nachteil sein muss.

Leider hat die Story nun aber so rein gar nichts mit dem ersten Teil zu tun, weshalb der Titel-Zusatz "Die Engel der Apokalypse" eigentlich der eigentliche Titel sein sollte.

Ist man bereit zu akzeptieren, dass dieser Film lediglich im Fahrwasser des ersten mitfahren soll, so bekommt man einen (meist) sinnentleerten Mystery-Titel geboten, der visuell und vor allen Dingen durch seinen toll gemachten Ton begeistern kann. Wer bereit ist, über die teilweise faustgroßen Plotholes hinwegzusehen, der bekommt einen Titel geboten, der zumindest die Lautsprecher bis an ihre Grenzen hin ausreizt.

Das Bonusmaterial ist ein gelungener Mehrwert und auf jeden Fall den Preis der Special Edition wert. Auch eine Box mit beiden Teilen ist erhältlich. Wer beide Filme noch nicht hat, bekommt ein interessantes Doppel für einen fairen Preis geboten.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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